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14.06.08: Nach dem Besuch der historischen Kirche erreichen wir die zweite große Sanderfläche im Süden Island, die 1.000
Quadratkilometer große Skeidararsandur.
Die Ringstraße wurde hier zwischen
Gletschern und dem Meer erst 1974 mit Dämmen und Brücken über einige breite
und reißende Gletscherflüsse fertiggestellt.
Zuvor war hier eine einsame Gegend
mit der dauernden Gefahr der Sandstürme und Gletscherläufe. Die Gefahr besteht
auch heute noch. Der letzte große Gletscherfluß ereignete sich 1996. Die Fluten
mit hausgroßen Eisblöcken erreichten ihren Höhepunkt mit 45.000 Kubikmetern
pro Sekunde (normal 200 Kubikmeter in der Sekunde).
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Island Outdoor
Island Outdoor - Rund um Island auf der Ringstraße in 220 Seiten
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Sie haben ihren Ursprung
durch Vulkanaktivitäten im dicken Eis des Vatnajökull, unter dem große
Eisseen schlummern. Die Eismasse des Vatnajökull ist größer als alle
Alpengletscher zusammen.
Der Vatnajökull ist bei weitem Europas größter Gletscher
und erstreckt sich über 8.000 Quadratkilometer.
Nach dem großen Sandergebiet kommen wir zu unserem nächsten Ziel,
dem vegetationsreichen Nationalpark Skaftafell, der uns nun wie eine
Oase vorkommt. Schon bei Fahrt dorthin haben wir ein gewaltiges Gletscherpanorama
vor uns. Wir blicken auf die großen Talgletscher Skaftafellsjökull und Öraefajökull.
Neben dem Parkpatz Skaftafell mit Informationscenter
befindet sich auch ein Campingplatz in exponierter Lage. Es gibt hier viele
Wandermöglichkeitn. Wir entschließen uns zu einer Wanderung zum Svartifoss.
In Birkengestrüpp, das immer niederer wird, ziehen wir bei bestem Wetter den
Hang hoch in eine Hochheide mit interessantem Bewuchs. Eine knappe Stunde Fußweg
im von Gletschern umrahmten Gebiet führt uns zum Svartifoss.
Der Wasserfall
stürzt über eine Kante aus schwarzen Basaltsäulen, die regelmäßig
angeordnet sind, wie bei einer großen Kirchenorgel.
Auch beim Rückweg zum Parkplatz
haben wir wieder schöne Blicke auf den Gletscher oder über den Sander bis ins
Meer.
Eine zweite Wanderung bringt uns vom Parkplatz bis ganz nahe zum Gletscher.
Der Weg führt durch vegetationsreiche Landschaft an einer Felswand entlang.
Wir wandern bis direkt zu den Gletscherspalten, die vom schwarzen Sand teilweise schwarz
gefärbt sind.
Am Parkplatz können wir noch Wasser auffüllen und bewegen unsere Fahrzeuge
dann weiter nach Svinafell und Richtung Höfn.
Es wird Abend und
wir suchen noch einen Übernachtungsplatz. Wir kommen zur Torfkirche Hof i
Öraefi, einer der schönsten Torfkirchen Islands.
Auf dem Parkplatz in der
Nähe können wir übernachten.
weiter am nächsten Tag mit: Gletscherlagune Jökusarlon, Höfn
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