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07.06.08: Über eine graue Hochfläche kommen wir in mooriges Gelände und auf neuer breiter
Straße in ein weites Tal mit teilweise grünen Büschen.
Darauf folgt ein interessantes
bergiges Gebiet mit vielen Hügeln, die moosbewachsen sind.
Wir biegen links
ab und fahren nun Richtung Reykholt. Über ein schönes Hochland, teils felsig, teils etwas grün und vielen Schafen
kommen wir an der Abzweigung 5 Kilometer vor Reykholt in ein heißes Quellengebiet.
Schon von Weitem sehen wir es qualmen. Kochendes, dampfendes Wasser quillt an
verschiedenen Stellen beim Hof Deildartunga aus dem Erdreich.
Der Hof
nützt die heißen Quellen heute noch. Es werden riesige Gewächshäuser und am
Bach gelegene Gemüsefelder betrieben. Diese größte Thermalquelle Europas mit
fast 180 Liter kochendem Wasser in der Sekunde versorgt auch die Städte Borgarnes und Akranes mit Fernwärme.
Dort kommt das Wasser noch 70 Grad heiß an.
Es wird in Rohrleitungen eingespeist und so umweltschonend genutzt. Am Hof bietet
der Landwirt Tomaten an. Dieses Angebot nutzen wir gerne und werfen den Betrag
dafür in den Kasten.
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Anschließend zweigen wir links ab ins nahe Reykholt. Der Ort mit Kirche,
Schule, Hallenbad und Gewächshäusern liegt im Geothermalgebiet.
Nach Reykholt befahren wir über einen Paß und kommen in rauhe Landschaft.
Bei leichtem
Nieselregen gelangen wir danach ins Flußtal der Hvita bis Storias. Nun
ist es nicht mehr weit, wir kommen zum Hraunfossar, wo das Wasser in
Kaskaden über 1 Kilometer Länge besonders schön direkt aus der Lava hervortritt
und in den Hvita-Fluß stürzt.
Nur ein kleines Stück oberhalb befindet
sich der Barnafoss, der "Kinderwasserfall", der durch eine felsige enge Schlucht rauscht.
Am Parkplatz gibt es 2 WCs und sogar Waschbecken mit warmem Wasser. Es ist schon Abend und wir beschließen, hier beim Rauschen
der Wasserfälle und Pfeifen des Windes zu übernachten. Die Nacht wird stürmisch.
Unsere Behausung wackelt bei den Windböen gewaltig.
weiter am nächsten Tag mit: Reykjavik (Hallgrimskirche, Perlan, Hafen), 'Brücke zwischen 2 Kontinenten' bei Hafnir
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