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14.06.08: Am schönen Morgen setzen wir unsere Tour im Süden Islands auf Straße
1 fort.
Gleich hinter Vik beginnt die große Sanderfläche Myrdalsandur, eine 700 Quadratkilometer
große, schwarze Sandwüste.
Diese wurden gebildet durch Sand und Schotter, den
das Schmelzwasser der Gletscher ablagert. Im Norden davon befindet sich das Gletschergebiet Myrdalsjökull.
Unter ihm schlummert der Vulkan Katla,
der seit der Besiedlung Islands ein- bis zweimal pro Jahrhundert ausbricht und
mit einer riesigen Flut, gigantischen Gletscherläufen aus Schlamm und geschmolzenem
Eis, das Gebiet überzieht.
Die Schlammflut fließt sehr schnell und richtet großen
Schaden an. Heute wird das Gebiet bei Gefahr durch größere Sandstürme oder Gletscherläufe
mittels einer Schranke abgesperrt.
Eine unberechenbare Gefahr lauert aber immer
und der Ausbruch des Vulkans ist eigentlich überfällig. Wir fahren in einem Bogen durch die Sanderflächen.
Ca. 40 Kilmeter
nach Vik, bei der Abzweigung nach Hrifunes, legen wir an einem
Parkplatz eine Rast ein.
Wir entdecken einen Hügel aus Lavasteinen und darum
herum lauter aufgesetzte Steinmännchen. Eine Tafel weist darauf hin, daß Vorbeikommende
hier einen "Steinmann" bauen sollen, der sie vor Gefahr schützen soll.
Auch wir gehen hier erst nach getaner Arbeit weiter.
Wir kommen in ein riesiges Lavafeld, das Eldhaurn. Die Lava ist hier
stark moosbewachsen mit Zackenmützenmoos. Von einem Picknickplatz aus haben
wir guten Blick über die interessante eigenartige Landschaft.
Wir wechseln in
eine grüne Landschaft, die sich zu Füßen einer vorzeitlichen Steilküste befindet.
Einzelne Höfe bewirtschaften das Land. Von den Felsen kommen immer wieder kleinere
Wasserfälle.
Im Ort Kirkjabaejarklaustur besorgen wir unsere Einkäufe in einem
Supermarkt. Die Fahrt nach Höfn unterbrechen wir nahe dem Hof Foss
Dort besuchen wir die Basaltfelsformation Dverghamrar, wo nach der isländischen
Sage, die Elfen wohnen.
Dann fällt unser Blick von der Ringstraße auf einen runden 90 Meter hohen
Felsen (Orrustuholl), der aus der ebenen Lavafläche herausragt.
Danach
überqueren wir immer wieder Flußläufe, die von den Gletschern ins Meer fließen.
Der sehenswerte Torfhof Nupsstadur mit einer historischer Kirche,
teilweise aus dem 16. Jahrhundert, zwingt uns zum nächsten Halt.
weiter dem 2ten Teil im Osten von Island: Skeiöararsandur, Skaftafell, Svartifoss
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