Nationalflagge von Java und Indonesien

Insel Java - Reisebericht quer durch Dschungel und Vulkane von Indonesien
 

 Die Insel Java in Indonesien

 Sehenswertes auf Java

 

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Reise Know How Vulkane besteigen und erkunden
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ein interessanter Ratgeber für alle, die Vulkantouren machen möchten und alles über die Gesteine und möglich Gefahren kennen lernen möchten

 

 

Reise Know How Bali und Lombok
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gelungene Reisehilfe für den Individualisten mit vielen Landkarten, Stadtplänen und Skizzen

 

 

Südostasien DVD
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Arcadia Hotel Jakarta auf Java, Indonesien
Arcadia Hotel Jakarta, Indonesien
*** Zimmer ab USD 30.--

 

Jakarta - Sehenswertes und Infos über die Hauptstadt von Indonesien

Reisebericht Indonesien - einmal quer durch Java von Ost nach West vergeht im Flug
 

 11.11.04: Unsere Ankunft in der Riesenmetropole Jakarta...

 
Nach ca. 1 Stunde sehen wir rechts und links der Bahnstrecke Hochhäuser, die davon künden, dass wir uns schon in der Innenstadt von Jakarta befinden. Wir halten am Juanda-Bahnhof.


 

Eigentlich ungewöhnlich, aber der normale Stadtmitte-Bahnhof „Gambir“ wird wegen Ramadan gerade nicht angefahren.

der Frühstücksraum des Arcadia Hotels in Jakarta, Java, Indonesien

Draußen ein Taxi zu finden ist gar nicht so einfach. An der Straße finden sich jedenfalls nur Becaks und denen wollen wir unser gesamtes Gepäck nicht antun. Notgedrungen laufen wir zur nächsten Querstraße, die belebter aussieht und bekommen dort auch ein Taxi. Wir wollen zum Arcadia Hotel. Das hatten wir uns in unserem Reiseführer ausgesucht. Noch was besseres zum Abschluss.

Er bringt uns für 20.000 Rph. sicher hin. Der Verkehr ist nicht so stark wie wir befürchtet hatten. Für das Doppelzimmer mit Frühstück im 3 Sterne Hotel zahlen wir 375.000 Rph. die Nacht. Absoluter Höchstpreis während unserer Reise. Aber nobel. Wir machen die air condition an und... ab ins Getümmel!

Im nahen Pizza Hut bestellen wir uns ausgehungert eine 4-Personen-Sparplatte für uns zwei. Das Paket beinhaltet zwei kleine Pizzen, ein Spaghetti-Teller, einen Nudel-Teller und einen Liter Cola im Krug. Wir schaffen fast alles...

Hochhäuser an der Jl. Thamrin in Jakarta auf der Insel Java, Indonesien

Im nahen Sarinah Center suchen wir ein Internet Café und das Hard Rock Café Jakarta. Erstes finden wir. Wir lassen daheim von uns hören und fragen nach dem HRC Jakarta. „it has moved“. Jetzt hatte ich mich gerade gefreut, dass wir so nahe neben dran wohnen!

Es dauert etwas, bis wir rausbekommen, dass es nun im Plaza Indonesia untergekommen ist. Da wir keinen rechten Maßstab auf der Karte im Web finden, nehmen wir ein Taxi. Der feilscht mit uns als wäre es schon eine gewisse Strecke. Letztlich ist es aber nicht mal ein Kilometer von unserem Hotel. Geht man zum Vordereingang des noblen Plaza Indonesia hinein, ist es eine ganz schöne Strecke dorthin. Es befindet sich im „Ex“-Anbau in einem gelben Würfel.

Ich leiste mir ein T-Shirt und wir fragen, ob es heute Abend eine Band spielt. Ja ist die Antwort. Sie spielen allerlei gute Musik, heißt es. Wir nehmen uns vor, heute Abend noch mal herzulaufen. Wir laufen wieder heim und spielen eine Runde Kalaha. So gegen 20.00 Uhr entschließen wir uns wieder loszugehen Richtung HRC.

die Kathedrale in der Innenstadt von Jakarta, Hauptstadt von Indonesien

Es ist ganz schön voll. Wir setzen uns an die Barhocker, von denen man eine gute Übersicht über den Hauptteil des Restaurants sowie die Bühne mit ihrem riesigen „All you need is love“ Mosaik hat. Wir sind außer einem weiteren Päarchen die einzigen Touristen. Viele besserverdienende Einheimische essen hier mit ihren Kids. Ist wohl richtig in. So als Steigerung zum McDonalds.

Wegen Ramadan gibt es keinen Alkohol. Ist gut. Wir trinken gute frisch gepresste Säfte bzw. Milchshakes. Ab 21.00 Uhr spielt eine Band bekannte Songs. Der Bassist der Band spricht kurz vorher Marion wegen ihrem T-Shirt an. Wir sind Dream Theater Fans und sie hatte an diesem Abend ein Shirt von der aktuellen Tour an. Er fragt, wo sie es her hat und ist begeistert, dass wir die Jungs schon live gesehen haben. Nach Java haben sie sich scheinbar noch nicht verirrt. Aber eine Drum Clinic von Mike Portnoy hat er schon gesehen...

Dann geht’s los. Sie spielen bekannte Cover, zumeist aktuelle Pop- und Rock-Sachen. Kommt richtig gut! Ein Sänger und zwei Sängerinnen singen Duetts und wechseln sich ab. Die Mädels haben jeweils eine Superstimme. Alles kommt klar rüber. Und das alles ohne Eintritt. Wir essen dann noch was und trinken noch zwei alkoholfreie Cocktails. Alles in allem wir meiner Visa-Karte später ca. 14 EUR belastet. Das war’s wert!

So gegen 23.00 Uhr gehen wir langsam durch die etwas abgekühlte warme Hauptstraße ins Hotel. Die Klimaanlage hat es immerhin auf 25°C gebracht. So kann man einschlafen...

Hotels in Java und Bali reservieren 

Arcadia Hotel Jakarta auf Java, Indonesien
Arcadia Hotel Jakarta, Indonesien
*** Zimmer ab USD 30.--

 

Nelles Map Jakarta
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 eine Karte von Jakarta im Masstab 1:22.500 mit Sehenswürdigkeiten, Hotels, Einkaufszentren (englisch)

 

 

 

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 12.11.04: Stadtrundgang in Jakarta Stadt - Monas Nationalmonument und neue Innenstadt
   

 

 

 Wir stehen ca. 7.30 Uhr auf uns sind gespannt auf das Frühstücks-Buffet. Ganz alleine sitzen wir in der Designer-Ecke und schlemmen vor uns hin. Es hat alles, was das Herz begehrt. Wir finden gut, dass es sowohl westliche Cerealien, Pancake und Früchte, als auch Wurst und Käse sowie traditionelle Reisküche und Eier gibt.

Wir kommen ca. 9.00 Uhr los. Zuerst ins nahe Sarinah Center. Marion braucht neue Laufschuhe. Das dritte Paar ist es. Rein, passt und gut! Qualitativ bekommt man für 289.000 Rph (~ 26 EUR). hier auch schon was besseres. Damit geht’s dann in die Stadt. Das Nationalmonument Monas steht als erstes Ziel auf unserem Programm.

Entlang der mit Hochhäusern gesäumten Hauptstraße laufen wir Richtung Norden. Bald sehen wir die 137m hohe Säule mit der vergoldeten Flamme an der Spitze vom Nationaldenkmal Monas. Wie immer auf Java ist es schwierig den Eingang zu finden. Vier Straßen führen in dem ca. 1qkm großen Park diagonal auf das Monument in der Mitte hin. Mühsam finden wir – am Zaun entlang gehend – einen Eingang und laufen zur Mitte. Dort wird man mit vielen Schildern „Masuk“ (= Eingang) hinter das Denkmal und dann von ihr weg geführt.

der Sockel des Monas Monuments und Nationaldenkmals im Zentrum der Hauptstadt Jakarta von Indonesien

Eine echte Pfadfinderaufgabe. Tatsächlich kommt man nicht direkt an das Monument dran. 50 Meter nördlich ist der Eingang zu einer Treppe und einer Unterführung, die dann unterirdisch rüber führt! Dort muss man sich auch ein Ticket für 5.000 Rph. kaufen.

Nun gehen wir rein in die untere Ebene. Hier befindet sich ein großer klimatisierter Raum mit einem großen indonesischen Wappen. Weiter findet der geübte Pfadfinder über eine weitere Treppe abwärts einen Aufzug. Von hier aus geht es dann mit Servicepersonal drei „Etagen“ hoch. Nach ca. 25 Sekunden sind wir oben auf 132 m Höhe an der Aussichtsplattform.

Es ist kaum was los. Wir genießen die tolle Aussicht in alle Richtungen. Die Stadt hat praktisch kein Ende. Nur weiter nördlich kann man erahnen, dass dort das Meer das weitere Wachstum begrenzt. Sehr eindrucksvoll sieht man von hier oben die große Istiqual-Moschee. Ein Besuch hier oben ist – auch zur besseren Orientierung – sehr zu empfehlen!

die Istiqlal Mosche vom Aussichtstum Monas aus gesehen, Jakarta, Indonesien

Wir lassen uns wieder runter bringen und laufen Richtung Gambir-Bahnhof raus aus dem Park-Gelände. Als erstes kommen wir zur Emmanuel-Kirche und laufen die Jl. Pejambon weiter über den kleinen vermutzten Fluß zum Gedung Pancasila, das bald darauf rechts auffällt. Kurz darauf fällt uns das Hotel Borobudur auf. Eines der besten in der Stadt. Die Säulen des Wintergartens bestehen aus riesigen Garuda-Vögeln. Imposant. Wir laufen weiter am Banteng entlang und bewundern die nach Freiheit schreienden Statuen und kurz darauf die Kathedrale von Jakarta in Nachbarschaft zur großen Moschee.

Fast von überall sieht man das hohe Minarett der Istiqual-Moschee. Wir haben uns vorgenommen diese zu besichtigen – wenn es geht. Dazu müssen wir aber erst mal näher hin. Dem Ein-/Ausgang entströmen gerade Tausende Menschen. Es ist Freitag und das traditionelle Freitagsgebet ist wohl gerade beendet. Mit etwas Mühe gelangen wir an den Eingang.

Überrascht stehen wir vor einem richtigen Schilderwald im Eingangsbereich der Moschee. Neben an gibt es ein „Information Centre“. Gut denken wir das passt. Eine hilfsbereite Dame bittet uns herein. Auf die Frage, ob wir die Moschee besichtigen können, gibt sie uns eine positive Antwort. Wir sollen doch schon mal unsere Schuhe ausziehen. Die Strümpfe dürfen wir anbehalten, wenn wir wollen. Wir fragen, wo wir denn hingehen dürfen.

Etwas belehrend meint sie, dass wir natürlich nicht alleine gehen dürften. Sie geht mit uns mit. Das ist uns gerade recht. So können wir wenigstens nichts falsch machen. Schließlich ist gerade die heiligste Zeit für die Muslime und wir sind in einer der größten Moscheen.

die riesige Kuppel der Istiqlal Mosche fast 20.000 Menschen, Jakarta, Java

Sie geht mit uns zwei Ebenen hoch und führt uns an ein Geländer, von wo aus man einen tollen Blick in das innere der Kuppel hat. Auf dem Boden liegen gleichartige Gebetsteppiche. Bestimmt Tausend. Darauf befinden sich vielleicht noch einige Hundert bis Tausend Menschen, die beten, sich unterhalten oder relaxen.

Wir dürfen offiziell Bilder machen und dürfen ihr viele Fragen stellen. Auf die Frage, wie das Verhältnis zu den Christen in der Nachbarschaft ist – nebenan gibt es eine Kathedrale – meint sie charmant, dass an Weihnachten, wenn viele Menschen in die gegenüberliegende Kirche gehen, diese selbstverständlich den Parkplatz der Moschee mitbenutzen dürfen. Nett!

Danach gehen wir durch den Freitagsmarkt vor der Moschee raus. Allerhand Gebets-Utensilien und Krims-Krams werden verkauft. Es wird heftig gehandelt.

Weiter geht’s für uns mit dem Taxi für 20.000 Rph. ans Meer zum Ancol-Vergnügungspark, der ca. 8 Kilometer nördlich des Zentrums liegt. Schon am Eingang zahlen wir im Taxi 10.000 Rph. p.P. Eintritt. Wir werden im Park noch etwa 2 weitere Kilometer zum Strand gefahren.

der gepflegte Hafen von Ancol im Norden von Jakarta, Java

Die Anlage ist sehr schön angelegt. Es hat Uferpromenaden, viel Sand und Strand, Palmen, farbige Boote und... einen McDonald mit Sitzgelegenheit am Strand. Nun... wir genehmigen uns dort was zu trinken, genießen die frische Prise und lassen das Ganze auf uns wirken. Mal wieder ein ganz schöner Kontrast zur hektischen Stadt.

Langsam laufen wir an der Uferpromenade zurück und kommen zum Ocean Park. Da wir noch Zeit haben beschließen wir für 20.000 Rph. rein zu gehen. Nett angelegt kommen wir 15.15 Uhr gerade recht zu um noch die Fütterung eines Flusspferdes sowie eine Bird- und Orang Utan Show zu sehen. Beim zurücklaufen beginnt auch eine Delphin-Show. Wir sitzen auch dazu. Schon toll anzusehen, was die Tiere leisten können.

Doch wir bereuen es eigentlich. Man rückt den Tieren – wie auch den Orang Utans – doch ganz schön auf die Pelle. Es ist z.B. üblich, dass nach der Show noch Bilder von den Kids mit den Tieren gemacht werden. Der „Wald-Mensch“ („Orang Utan“) darf jedes mal ein Kind in den Arm nehmen. Jedes Mal wird auch ein Delphin herangelockt und... Blitz... Da verdient man sich noch ein ganz schönes Zubrot von der überwiegend wohlhabenden Kundschaft...

ein Nilpferd wird gerade gefüttert im Ocean Park in Ancol in Jakarta, Java

Zudem wird die Show vergleichsweise reißerisch aufgemacht. Richtig laut dröhnt in den Sprechpausen die Musik aus den Lautsprechern. Das kann alles nicht tierfreundlich sein!

Wir laufen ca. 17.15 Uhr Richtung Ausgang des Geländes und suchen ein Taxi. Gar nicht so einfach. Innen hat es scheinbar keine mehr. Wir gehen raus auf die Hauptstraße und finden schließlich auch noch ein unbesetztes. Dieses Mal fahren wir mit dem Taxometer. Das ergibt 17.000 Rph zum Hotel. Da lagen wir mit unserer Verhandlung auf der Hinfahrt gar nicht so falsch.

Kurz im Hotel frisch gemacht haben wir Hunger. Gegenüber finden wir ein nettes Seafood Restaurant und treten ein. Uns ist nach Schlemmen. Es gibt King Prawns (ca. 4,50 EUR) und ganzen Fisch (ca. 4 EUR) und dazu ein Bier. Schmeckt richtig gut. Daheim duschen wir wieder und spielen noch etwas Kalaha mit unserem neuen Drachen...

 

 

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Arcadia Hotel Jakarta auf Java, Indonesien
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 13.11.04: Unser letzter Tag in Java - der Hafen und süße Leckereien...
   

Heute bricht unser letzter Tag in Java an. Wir geben an der Rezeption bescheid, dass wir erst um 18.00 Uhr auschecken. Das kostet zwar nochmals 50% room charge, ist aber komfortabel für uns, da wir dann am Nachmittag – vor dem Flug – nochmals Duschen und Zähne putzen können.

der alte Segelschiffhafen Sunda Kelapa in Jakarta, Java, Indonesien

Auf dem Programm steht heute noch der alte Segelschiffhafen am Meer. Er liegt etwas westlich von Ancol am Meer. Wir brauchen etwas um dem Taxi-Fahrer klarzumachen, wo wir hinwollen, obwohl wir den indonesischen Namen – Sunda Kelpa – kennen. Für 20.000 Rph. bringt er uns hin. Hier gibt es einen ca. 40m breiten Kanal, an dem sich Holzsegelschiff an Holzsegelschiff reiht. Ca. einen Kilometer lang.

Der Kanal am Hafen ist jedoch auch Zeuge der ökologischen Haltung seiner Bewohner. Es gibt es nicht, das Umweltbewusstsein. So schwimmt in der stinkenden Brühe so ziemlich alles, was die Konsumwelt zu bieten hat. Den Geruch dazu kann man sich bei 35°C ausmalen. Wir lassen uns soweit es geht davon nicht ablenken und betrachten die Schiffe. Einige werden gerade an Deck geschrubbt, andere werden gerade von außen provisorisch in Stand gesetzt.

der Müll im alten Hafen von Batavia ist unbeschreiblich, Jakarta, Java

Nach unserem Stefan Loose Java laufen wir zurück in die frühere Altstadt Batavia. Hier hatten die Niederländer im 17. Jahrhundert das Stadtzentrum errichtet, das später weiter ins Landesinnere verlegt wurde, da hier wegen den vielen Kanälen zu viele Krankheiten ausbrachen. Die Karte im Reiseführer erweißt sich als nicht allzu große Hilfe. Sehenswert an Batavia ist vor allem der zentrale alte Rathausplatz mit dem Jakarta Museum und dem Wayang Museum.

So nun wollen wir uns wieder etwas gutes tun. Am Kota-Bahnhof nehmen wir uns ein Taxi und möchten zum Tomodachi-Restaurant. In Bandung waren wir in einem Restaurant dieser kleinen Kette und hatten begeistert nach einer Visittenkarte gefragt. Es gibt auch eines in Jakarta. Wir haben also die Adresse aber keine Ahnung wo das ist. Unser Taxi-Fahrer leider auch nicht.

im alten Batavia, das alte Herz von Jakarta auf Java

Er funkt minutenlang mit der Zentrale. Die müssen irgend was herausgefunden haben und schicken ihn den Süden. Wir fahren an unserem Hotel vorbei, an vielen weiteren Hochhäusern vorbei und fahren und fahren. Das Taxometer läuft. Da sage einer Jakarta sei nur ein dreckiger Moloch. Wir fahren von der Schnellstraße ab und kommen in ein Wohngebiet. Unser Taxifahrer fragt nach dem Weg. Noch drei Mal um die Ecke und wir sind für knapp 30.000 Rph. da. Das Tomodachi Café in Jakarta.

Unser Taxi-Fahrer hat was dazugelernt und wir genießen unsere Vorspeise sowie ein Dessert. Deswegen sind wir eigentlich hergekommen. Die phantastischen kleinen Törtchen und Kuchen. Das Café muß hier auch sehr bekannt sein. Alle Minute kommt jemand und holt einen Kuchen, Torte oder sonstige Leckereien ab. Nun zu Fidul Itri – das Ende von Ramadan – wird eben gefeiert. Wer zufällig – oder auch nicht J  – hierher kommt sollte diese Köstlichkeiten unbedingt probieren. Ein kleines Törtchen mit dem Namen „Straciatella Mouse“, „Mara Capucchino“ oder „Café Caramel Torte“ kostet ungefähr 80-90 Cent.

ein wunderbares Küchlein im Feinkost Café Tomodachi in Jakarta, Java

Wir kommen mit einem jungen englisch-sprechenden Kellner ins Gespräch. Er kommt aus Surabaya und macht hier seine Ausbildung bei Tomodachi. Wir erzählen ihm, dass wir das Restaurant von Bandung kennen und uns extra mit dem Taxi hierher bringen haben lassen, was ihn richtig stolz macht.

So... nun suchen wir wieder ein Taxi. Ein freundlicher Mann vor dem Restaurant hilft uns dabei, da hier wenige rumfahren. Es geht wieder zurück zum Sarinah Gebäude. Wir kaufen noch Wasser und letzte Souvenirs. Dafür ist übrigens das 5. Stockwerk mit bestens geeignet. Die Sachen sind zwar etwas teuerer als auf der Strecke, dafür gibt es hier eine riesige Auswahl. Sehr zu empfehlen!

Ab ins Hotel. Es ist 14.45 Uhr, also noch gut Zeit gemütlich zu Ende zu packen, zu duschen und sich noch etwas auf unseren Stopover in Dubai vorzubereiten. Mein Drache wird noch mit Zeitungspapier versehen und verklebt. Muss er doch mit aufgegeben werden.

Kurz vor 18.00 Uhr checken wir aus und trinken noch was im Hotelrestaurant. Ein Taxi bringt uns mit Sack und Pack dann zum Flughafen. Das dauert etwa eine knappe Stunde. Wir checken ein und suchen was zu essen. Gar nicht so einfach auf dem wenig besuchten Flughafen. Es ist der Vorabend des größten Feiertags und alle sind normalerweise heute bei ihren Familien. Viele Sachen gibt es nicht und das meiste ist ausverkauft. So essen wir einige kleine Thunfisch-Sandwiches.

Dann geht es los. Wir fliegen pünktlich um 21.30 Uhr ab. Zuerst geht es wieder nach Kuala Lumpur. Nach dem obligatorischen Stopp fliegen wir weiter Richtung Dubai. Es gibt noch eine Kleinigkeit zu essen und es ist dunkle Nacht.
 

Tipps für Reiseführer, Karten und Bildbänden zu Indonesien mit Java, Bali und Lombok finden Sie auf unserer Reiseführer Indonesien Seite.

 

 

 

 

 

   
 14.11.04: Der Flug nach Dubai...
   
  

Ich schaue noch einen Film an und versuche dann zu schlafen. Funktioniert mal wieder so gut wie nicht. Im Gegensatz zu Marion. Die schläft schon während des Starts(!) in Kuala Lumpur (Malaysia) ein.

Weiter geht’s dann noch mit unserem Reisebericht Dubai, wo wir einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Frankfurt einlegen...

 

Reise Know How - Emirat Dubai
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