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Chichicastenango,
Guatemala
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Reisebericht Guatemala
Panajachel und Vulkane am Lago de Atitlán
(15.12. - 20.12.97)
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Schon die Busfahrt von Sololá runter zum Lago de Atitlán
ist sehenswert. Man besorge sich einen Platz auf der rechten Seite! Sololá,
die Bezirkshauptstadt liegt noch auf 2100 m und Panajachel ('Pana') an den
Ufern des Sees liegt auf 1530 m.
Und die ganze Fahrt über hat man den
ca. 10 x 12 km großen See mit den drei mächtigen Vulkanen im
Blickfeld...
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Erst hatten wir uns überlegt, ob nicht San Pedro auf der anderen
Seite des Sees besser für unser Quartier sein würde, aber uns hat
trotz des touristischen Umfeldes Pana gleich gefallen und es fand sich ein
Zimmer für wenig Geld, also blieben wir hier. Unser erster Spaziergang
führte uns dann natürlich sofort runter zum See-Ufer. Welch Ausblick!
Auf der anderen Seite des Sees sieht man rechts den 3000 m-Vulkan San
Pedro und weiter links die beiden über 3.500 m hohen Vulkane Atitlán
und Talimán.
Die Wetterlage war die ganzen 6 Tage gleich. Morgens kaum Wolken, etwas Nebel und schon um 8.30
Uhr 25°C.
Nachmittags zogen dann bei ca. 27°C immer mehr
Wolken auf, ohne dass es dabei ganz zuzog.
16.12. Wir standen früh auf, waren
um 8.00 Uhr schon unten am See und kauften ein Ticket (ca. DM 12.--) für
eine Rundfahrt über den See.
Dabei hatten wir jeweils 2 Stunden Aufenthalt
in San Pedro und Santiago sowie 1½ Stunden in San Antonio.
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San Pedro liegt im Westen, am Fuße des gleichnamigen Vulkanes
und gilt als Ausweichquartier für tourismusgesättigte Backpacker.
Hier kann man
günstig unterkommen und Essen. Allerdings ist man
etwas 'vom Schuss', für viele Aktivitäten muss man mit
dem Boot nach Pana fahren.
Wir machten einen Spaziergang durch den hügeligen Ort und genießen die andere Ansicht des Sees und der Vulkane.
Anschließend wurden wir nach Santiago de Atitlán an der
Südseite des Sees gebracht.
Der Ort ist der größte am See
und für seine Holzarbeiten bekannt. Wir schlenderten den mit Ständen
gesäumten Weg hoch zum zentralen Platz, wo jedoch Markttag und deshalb
kaum ein Durchkommen
war.
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San Antonio ist etwas kleiner und liegt am Südostende des
Atitlán-Sees.
Auch hier führte ein steiler Weg hoch zum Ort und
seiner Kirche.
Die wenigen Verkäuferinnen für Webwaren im Ort
versuchten mit uns etwas Geld zu machen, aber wir sind schon mit allem
eingedeckt...
Wieder zurück in Pana trafen wir am Seeufer in einem Café
eine Italienerin, mit der wir am Anfang unserer Reise die Tour nach Uxmal
im Mexiko zusammen gemacht haben.
Man hatte sich natürlich viel zu
erzählen...
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17.12. Wir ließen uns
mit dem Bus an den unteren Aussichtspunkt auf der Strecke hinauf nach Sololá bringen und liefen den Rest hoch.
Eine geniale
Strecke, die immer wieder die verschiedensten Blicke auf den See und die
Vulkane eröffnet.
Am Straßenrand gibt es zudem viele schöne
Blumen, Sträucher und Bäume. Viele sind gerade
am blühen...
Wir erkundeten die (doch relativ kleine) Bezirkshauptstadt an einem
Nichtmarkttag und holten uns anschließend etwas Marschverpflegung. Wir entschlossen uns nämlich, die 8 km nach Pana wiederum zu laufen.
Auf halber Strecke fällt von links ein ca. 80 m hoher Wasserfall herab,
der leider nur wenig Wasser führt. Das Wasser läuft unter der
Straße ab.
Schon fast am Ufer des Sees geht eine Abzweigung von der Straße
ab zum Mariposario, einer Schmetterlingsfarm.
Wir hatten am Nachmittag noch
etwas Zeit und schauen mal rein. Nächstes Jahr sollen hier noch
zusätzliche Tiergehege stehen und den Besuchern nochmals das Doppelte
(von DM 7.--) als Eintritt abgeknöpft
werden...
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Uns fehlt irgendwie die Vielfalt der Schmetterlinge. Es hat viele, aber
es zeigen sich nur wenige Arten.
Höhepunkt des Besuchs hier ist jedoch
ein Bussard, der auf einem Geländer sitzt und den man aus nächster
Nähe begutachten kann.
18.12. Heute machten wir auf
Empfehlung der Italienerin Donata eine Wanderung nach San Antonio, dem Ostufer
des Sees entlang. Es ist auch eine sehr schöne Strecke an den Hängen
entlang, von wo aus sich die Vulkane Atitlán und Talimán in
verschiedenen Blickwinkel zeigen.
Zurück ließen wir uns mit einem Pickup bringen und begaben
uns am späten Nachmittag in Pana noch auf die Suche nach passenden
Weihnachtsgeschenken...
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19.12. Heute ist Freitag und
Markt in Sololá. Wir fuhren morgens mit dem Bus hoch und bummelten durch
die vollen Stände.
Der Markt ist in Guatemala sehr sehenswert und wenig von
Touristen besucht, wenn nicht gerade ein Bus aus La
Antigua oder Guatemala Stadt ankommt.
Gegen Mittag ließen wir es uns nicht nehmen, die Strecke nach
Pana wieder zu Fuß zu bewältigen, obwohl am frühen Nachmittag
die Sonne relativ ungünstig über dem See steht...
20.12. Heute ist unser letzter Tag am See.
Wir beschließen uns am Seeufer etwas zu sonnen und nehmen ein paar
Postkarten und ein Backgammon-Spiel mit. |
Später spielen wir sogar mit zwei Mädchen aus dem Nachbarort
Backgammon und lernen uns gegenseitig Begriffe in deutsch, englisch bzw.
spanisch. Schön!
Am Abend gönnen wir uns im Sunset Café ein schönes
Abendessen und genießen den schönen Sonnenuntergang am See...
Nicht ohne uns am nächsten Morgen mit einem Frühstück
am See zu verabschieden, verließen wir Pana nach Chimaltenango, der
Stadt in der man den Bus wechseln muss, um nach La Antigua zu kommen.
Diese Busfahrt dauerte dann jedoch etwas länger, da wir unterwegs einen
Platten hatten.
Aber das ist hier ja noch nicht einmal ein Grund, die
100 Insassen aussteigen zu lassen...
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