Urlaub in Coban, Guatemala Cobán in Guatemala

Reisebericht Weltkulturerbe Maya-Ruinen Tikal in Guatemala

(27.11. - 29.11.)
 

 

Schon der Flug nach Flores war sehr beeindruckend.

Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel am großen Lago de Petén Itzá. Das Städtchen mit der Straße ans Festland und der schön im Urwald gelegene See Der Tempel I in der Maya-Ruine von Guatemalasehen von oben beeindruckend aus.

Wir fanden ein gutes Hotel in Santa Elena, den Ort auf dem Festland.

Am nächsten morgen holte uns das Shuttle zum Tikal-Nationalpark pünktlich um 4.00 Uhr ab. Wir durften schon um 5.30 Uhr rein. Gigantisch!

Mit der Taschenlampe durch Urwaldwege wandern, überall zwitschert es und brüllen die Howler Monekys.

Und dann die im Nebel liegenden Tempel, die aus dem Dschungel herausragen.

There's nothing like Tikal!

Zusätzlich hat uns die wahnsinnig vielfältige Tierwelt überrascht. Überall sind Tiere. Schmetterlinge, Papageien, Mapuchis (Weißrüssel-Nasenbär), Füchse, Geier, Howler und Spider Monekys und Tucane! Das alles in freier Natur!

Was uns an Tikal fasziniert ist, dass die antike Stadt der Maya in Guatemala mitten im heutigen Regenwald El Petén liegt. Durch die Lage im Dschungel sowie die vielen hohen Bäume fällt es auch nicht auf, wie groß die Anlage, die im frühen 1. Jahrtausend erbaut wurde, eigentlich ist.

Ein Weißrüsselnasenbär oder Mapuchi in TikalDer zentrale Bereich beinhaltet immerhin mehr als 10 qkm und mehr als 1000 Gebäude.
Je nachdem wie viel Zeit man sich nimmt, wird man selbst das nicht merken, da letztlich der zentrale Platz der Central Acropolis sowie die Tempel I und Tempel II als Tikal empfunden wird.

Das Gelände ist wie gesagt ziemlich groß und man muss schon etwas Kondition mitbringen, um alle Ruinen zu besteigen und alle Strukturen im zentralen Bereich an einem Tag zu sehen.

Aber der Gesamteindruck ist überwältigend!

Schon allein der Blick von Tempel II in Tikal aus. Der Tempel I dominiert die Sicht direkt gegenüber und links bzw. sind die Gebäude der Zentral- und Nordakropolis zu sehen...

Von der großen Pyramide im El Mundo Perdido hat man unserer Meinung nach in Tikal den besten Gesamtüberblick Aussicht vom Tempel IV über den Urwald und die Anlage von Tikal in Guatemalaauf die Maya Anlage im Nationalpark Tikal.

Man nehme sich etwas Wasser mit hoch und genieße die Aussicht - leider gibt es oben keinen Schatten...

Ein weiterer guter Aussichtspunkt ist der Tempel IV (oder Templo IV) etwas weiter im Westen. Er wurde wohl in der Blütezeit im 8. Jahrhundert erbaut und ist mit über 60 m Höhe die höchste Pyramide in Tikal.

Witzig ist, dass man selbst von hier nur einige wenige andere Tempel aus die Baumwipfeln überragen sieht. Die Aussicht hat uns Demut verschafft, dass der Dschungel hier heute der wirkliche Herrscher ist...

Was ein faszinierender Tag in Tikal!

Am nächsten Tag legten wir dann einen Bummeltag ein, auch um die Eindrücke zu verarbeiten...

Ausblick über Petén-Itzá-See bei Flores in GuatemalaFlores liegt zu schön, so dass schlendern bzw. eine kleine Bootsfahrt zum Aussichtspunkt Tayasal Pflicht sind.

 Da unser nächstes Ziel Palenque in Chiapas, Mexico ist, lassen wir uns vor Ort beraten, wie wir dort schnell und möglichst billig hinkommen.

 Von der nördlichen Tour über El Naranjo und La Palma rät man uns ab und schlägt uns den 5.00 Uhr Bus nach Bethel vor.

Von da an geht's mit dem Boot über die Grenze. Dann sind es 'nur' noch ein paar Stunden Bus- oder Minibusfahrt und schon ist man in Palenque...

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