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Reisebericht Peru
Puno an der peruanischen Seite des Titikakasee


die peruanische Stadt am Titikaka-See. Von Puno aus macht man Ausflüge zu den Inseln Uros, Taquile und Armantani.

 

Man fährt über die Hochebene und merkt fast gar nicht, dass man zwischendurch einen Pass mit 4.477m überquert hat. Die Strecke ist wegen dem nicht mehr so guten Wetter nicht mehr ganz so spektakulär aber schön.

 Um 11.15 Uhr rumpelt es gewaltig, kurz darauf steigt im Businneren eine Rauchwolke auf. Was ist los?!? ein Fischer auf dem Titikaka-See, PeruDer Bus wird langsamer und hält an.

Die Hälfte der Passagiere steigen aus. Kurz darauf wird klar: Wir haben nur eine Reifenpanne. Nach eiliger Diskussion geht man an die Arbeit.

Ersatzreifen hinten raus, den Doppelreifen raus, den Reservereifen nach innen, den bisher inneren Reifen nach aussen, anziehen und weiter geht es nach ca. 25 Minuten.

Als wäre nichts gewesen hält ein kurz vorher zugestiegener Verkäufer weiter seine eindringliche Rede. Er versucht Nahrungsergänzungsmittel anzupreisen.

Etwas was hier scheinbar noch kaum jemand kennt. Fast alle lassen sich proben geben und nicht wenige kaufen ihm einige seiner Präparate ab
 

Eine Stunde später sehen wir ihn zum ersten Mal, die Grabtürme von Sillustani bei Puno, Peruden höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, den Titikaka-See auf 3.810 m Höhe. Er ist ca. 15x so gross wie der Bodensee.

Weiter gilt der Titikaka-See auch als die Geburtsregion der Inka.

Es gibt Theorien, dass der Titicacasee einst auf Meereshöhe war und entweder durch einen Astroideneinschlag oder Gebirgsbildung auf seine heutige Höhe verschoben wurde. 

Ca. 13.15 Uhr sehen wir zum ersten mal Puno. Die Stadt mit ca. 80.000 Einwohner liegt schön am tief blauen Titikakasee.

Wir lassen uns mit einem Taxi zum Hostal El Manzano bringen und können am Hotel noch zwei Plätze für den um 14.00 Uhr beginnenden Ausflug zu den Grabtürmen von Sillustani erwerben. Toller Service!

Einziger Nachteil, es braut sich ein düsterer Himmel zusammen und es fängt an etwas zu regnen. Glücklicherweise hat es während der ca. 45 Minuten langen Führung an den Grabtürmen nur stark gewindetund die Türme hatten bei diesem Wetter eine besondere Ausstrahlung.
 

Die Grabtürme am Umayo-See liegen gut 30 Kilometer von Puno entfernt und stammen ursprünglich von der Collo-Kultur ca. 1.000 v. Chr. Erst im 15. Jahrhundert eroberten die Inka diese Stätten und übernahmen den Bergräbniskult. die Hauptinsel von Uros, die Isla Margareta ist für Besucher offen, Titikaka-See, PeruSie ergänzten verschiedene Türme, was an ihrer Bauart leicht nachzuvollziehen ist.

Von Ausflug sind wir ca. 18.00 Uhr zurück in unserem Hostal El Manzano. Wir packen uns dick ein (Handschuhe und zwei Pullover!) und suchen etwas abseits des Plaza de Armas etwas zum Essen.

Wir gehen ins "Bahamas" doch richtig warm will uns nicht werden. Eine Heizung gibt es nicht, so dass alle im dicken Mantel auf das (warme und gute) Essen warten. Allerdings kam uns die Zeit ewig vor 

Im Hotel gehen wir bald ins Bett und decken uns mit allen drei schweren Kameldecken zu fröstel um 20.30 Uhr hat es in unserem Zimmer gerade mal 11°C

Wir schlafen auf 3.810 m Höhe am Titikaka-See etwas unruhig und können es uns in der Nacht verkneifen auf das öffentliche WC draussen zu gehen. Am nächtsten Morgen sehen wir weiss es hat geschneit!

Natürlich wollen wir unsere Tour auf dem Titikakasee zur Isla Taquile trotzdem machen und werden auch pünktlich 7.20 Uhr abgeholt und zum Hafen gebracht.auf dem Weg zur Isla Taquile, Titikaka-See, Peru Unser Guide Mairo erzählt viel Interessantes und so bemerken wir gar nicht, dass eine 3/4 Stunde vergangen ist und wir schon an den Uro-Insel Santa Maria ankommen.

Hier bekommt man eine kleine Insel-Führung und kann an einem der zahlreichen Souvenirstände kleine Schilfboote oder Strick- und Tonwaren einkaufen. Alles recht touristisch, aber trotzdem interessant.

Die Schilfinseln auf dem Titikakasee sind eine der Sehenswürdigkeiten, die von Puno aus erreichbar sind.

Es handelt sich dabei um eine eigens für Touristen gebauten Insel in derselben Bauart, wie sie die Uro verwenden. Die besuchte Insel liegt genau auf dem Weg nach Taquile und wird so von jedem Boot angefahren, dass weiter raus fährt.

Es wird erzählt, dass die Uro sich im 15. Jh. wegen des sich ausbreitenden Inka-Reiches auf den Titikaka-See geflüchtet sind und so die Bautechnik entwickelt haben.die Insel Taquile auf dem Titikaka-See ist von Puno in 2 Stunden mit dem Boot zu erreichen, Peru

Empfehlenswert ist mit einem kleinen Uro-Boot zur Nachbarinsel zu fahren. Das kostet aber i.d.R. 5 Soles.

Danach gehts weiter Richtung Isla Taquile. Immer noch in der schützenden Bucht vor Puno.

Nach knapp einer weiteren Stunde Fahrt verlässt man diese Bucht und kommt auf den "offenen See". Ab und an gibt es hier richtig Wellengang.

Wir hatten das Glück. Unser Bott schaukelte auf dem Titikakasee schon bedenklich und der Motor lief nur noch auf halber Kraft aber zum Glück waren wir 30 Minuten später auf Taquile
 

Die Insel Taquile liegt idyllisch inmitten des tiefblauen Titikaka-Sees. Vom Landungssteg geht ein bequemer Weg langsam ansteigt hoch zum Dorfplatz auf knapp 4.000m Höhe. Man erreicht ihn nach einer guten ½ Stunde.

Hier kann man wiederum einiges Sehen und Erstehen. Zum einen gibt es hier die strickenden Männer, für die die Insel berühmt ist. Die Frauen sieht man meist beim Spindeln der Wolle bzw. beim verkaufen von Schmuck aus Halbedelsteinen und Muscheln.am zentralen Dorfplatz von Taquile, Titikaka-See, Peru

Im Ort gibt es auch ein Mittagessen. Jedoch entsteht etwas Unstimmigkeit darüber, ob das Essen (10 Sol) im Fahrpreis inkludiert ist oder nicht. Hier heisst es beim Buchen aufpassen.

Es gibt Tickets inkl. und exkl. Essen!
Zum Essen beglückt uns auch ein mehr (oder minder) begnadeter Flöte-Spieler. Da uns die ungefragte Musik in vielen Restaurants immer mehr stört, geben wir dieses Mal nichts.

 In der Zwischenzeit wurde der Wind noch etwas stärker. Wir machen uns schon Sorgen um die Heimfahrt, die so noch etwas schaukliger sein konnte, als die Hinfahrt.

Kaum kommen wir nach kurzer Wanderung unten am zweiten Landesteg der Insel an, erfahren wir, dass unser Boot nicht mehr einsatzfähig ist.

Nach einigen Diskussionen der Bootsführer mit den Guides wird bekanntgegeben, dass unsere Gruppe ein strickender Mann auf der Isla Taquile, Peruvon ca. 25 Personen aufgeteilt wird.

Wir fahren mit zwei anderen Gruppen mit, die auch bald losfahren.

Skeptisch schauen wir auf die Wellen am Titikakasee, die sich jetzt schon deutlich am Strand der Insel bemerkbar machen. Nach einer weiteren halben Stunde Warten geht es los und wie

Kaum sind wir weg vom der Insel wippen wir schon ordenlich hin und her. Ab und an auch ganz schon hoch und runter. Einige Insassen bereuen schon, dass sie überhaupt ins Boot eingestiegen sind.

Alle hoffen, dass das Geschaukele und Gestauche nach der ersten halben Stunde besser wird, wenn wir die besser geschützte Bucht erreichen.

Leider ist dem nicht so. Der Wind hatte gedreht und blies und munter hin und her.

Nur wer mitwippte hatte eine Chance nicht ab und an beim Nachbarn auf der gegenüberliegenden Sitzbank aufzutauchen.

Einigen wird es übel, doch nach weiteren 90 Minuten kommen wir in flacheres Wasser und bemerken, dass das Schaukel besser wird und kommen schliesslich wieder auf dem Festland an

puh! wir haben Respekt vor dem tiefblauen Titikakasee im Grenzgebiet Peru und Bolivien bekommen!

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Abends gehen wir im kalten Puno noch etwas spazieren. Das Zentrum und auch die Fussgängerzone liegen zwischen dem Plaza de Armas und der Iglesia San Juan auf der Av. Lima weit oberhalb des Hafens am Titikakasee.

Hier finden wir auch eine (beheizte :-) Pizzaria in der wir einige Zeit verbringen, mal wieder als Zielgruppe für eine peruanische Musikeinlage druchgehen und gut essen.

Am Morgen hatten wir uns am Hostal schon Tickets für den Bus nach Copacabana (Bolivien) bestellt. an der Grenze zu Bolivien, PeruDer Bus sollte am nächsten Morgen um 8,00 Uhr abfahren.
Wir stellten also unseren Wecker auf 6.30 Uhr und decken uns wieder mit unseren 3 Alpakadecken bis unter die Nase zu.

Am Morgen bekommen wir sogar mal etwas anderes zum Frühstück, Cornpops!

Wer wochenlang kontinentales Frühstück aus weissesten Brötchen, Butter und etwas Marmelade bekommt, weiss das angenehm zu schätzen.

Anschliessend nehmen wir uns ein Taxi zum Busterminal, melden uns frühzeitig beim Busstand und erfahren, dass wir auch mit dem 7.30 Uhr Bus (15 Sol) fahren könnten.

Gut denken wir, so haben wir mehr vom Tag. Doch letztlich war es dann doch egal, da der 7.30 Uhr Bus letztlich doch Punkt 8.00 Uhr losgefahren ist aber das ist ja normal

Kleiner Tipp fürs Fahren mit dem Bus:die Schilfinseln von Uros bei Puno, Peru Im Terminal muss an einem speziellen Schalter immer noch eine Steuer von einem Sol pro Ticket bezahlt werden. Besser gleich machen, als bei der Abfahrt in Hektik geraten!

Wir fahren entlang vom Titikakasee durch tolle Landschaften. Nach etwa gut drei Stunden kommen wir an den Grenzort.

Hier kann man nochmals auf's peruanische WC und noch einkaufen. Kurz darauf kommt man zur Grenze. Alle aussteigen und an der Schlange zum Schalter anstehen.

Nach 20 Minuten haben wir unseren Ausreisestempel und laufen zur bolivianischen Seite. Nochmal dasselbe.

Der Bus wartet auf uns und weiter geht es die letzten 10 Kilometer zum ebenfalls am Titikakasee verblüffend toll liegenden Copacabana, dem Ort mit dem bekannten Namen

 
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