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Wir kommen an die slowenisch-kroatische Grenze. Kroatien ist noch kein EU-Staat. Doch unser Personalausweis genügt für die Einreise. Wir sind somit in Kroatien auf der Halbinsel Istrien angekommen.
Mit Istrien wollen wir unsere erste Kroatientour beginnen. Wir müssen mit Kuna bezahlen. 1 Kuna hat 100 Lipa. 7,5 Kuna sind 1 Euro. In den meisten Orten finden sich Geldautomaten. Der Geldwechsel ist unproblematisch.
In Form eines Herzens streckt sich Istrien in die blaue
Adria.
Mit 200.000 Einwohnern ist sie die größte Halbinsel an der Adria und
die westlichste Region Kroatiens. Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus.
Die hügelige Halbinsel senkt sich in Richtung
Meer mild ab. Mit kristallklarem Wasser an meist Fels- oder Kiesstränden, sauberen Küsten und Häfen, mittelalterlich
geprägten Städtchen mit mediterranem Charme kann Istrien punkten. Als Camper
findet man reichlich schöne Campingplätze in landschaftlich wundervoller Lage.
Drei Landschaftsformen werden in Istrien nach ihren Farben unterteilt.
Das rote Istrien nimmt hauptsächlich die ebenen Gebiete
an der Westküste ein, an der malerische Küstenstädte liegen

Seinen Namen erhielt
es wegen der fruchtbaren Felder mit roter Erde. Seine Städte liegen meist
auf Landzungen und haben sich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt.
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 Die
schönsten Routen durch Kroatien
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Das graue Istrien befindet sich im Mittelteil der Halbinsel und hat seinen
Namen von den vorherrschenden Farben seines Gesteins erhalten. In deren Zentrum
und auch im Mittelpunkt von Istrien liegt die Stadt Pazin.
Das weiße
Istrien bilden die nordwestlichen Teile der Halbinsel, die hohen Gebirge Ucka und Cicarija. Sie haben ihren Namen von den weißen Kalkfelsen
erhalten, die steil ins Landesinnere und zur Ostküste hin abfallen.
 Zuerst kommen wir nach Salvore (Savudrija).
Der kleine Badeort liegt auf der Halbinsel Punta. Pinien stehen an der
Küste und wir sehen hier, wie Boote an Gestellen aufgehängt sind. Sie sind so
geschützt vor Flut und werden im Bedarfsfall mittels Flaschenzügen ins Wasser
gelassen.

Rechts und links davon erstreckt sich der Campingplatz "Pineta"
mit schönem Felsstrand und Klippen. Die sanitären Anlagen sind sehr gepflegt
in flieder und grün. Wir laufen die Küste entlang und gelangen zum Wahrzeichen
des Ortes, dem Leuchtturm. Er ist mit 36 Meter Höhe gleichzeitig Kroatiens höchster
Leuchtturm und steht am westlichsten Punkt von ganz Kroatien.
Am Rande von Salvore finden
wir einen schönen Stellplatz, wo wir die nächste Nacht verbringen. Am Strand
von Salvore wollen wir baden. Doch die Steine sind teilweise sehr glitschig.
Es ist schlecht ins Wasser zu kommen. Unser Fazit:
Wir brauchen dringend Badeschuhe zum Baden und Schwimmen,
wie die anderen Leute hier!
28.08.07: Nach dem Frühstück fahren
wir nach Umag und parken am großen Platz. Im mittelalterlichen Küstenstädtchen
gibt einen schönen Hafen mit breiter Hafenpromenade und im Umkreis ein großes
Sport- und Freizeitangebot. Der größte Jachthafen Kroatiens befindet sich in Umag und Tennis ist Umags Perle. Es gibt etwa 100 Tennisplätze und ein wunderschönes
Tennisstadion in Stella Maris.

In Umag finden jährlich im August die Croatia-Open-Turniere
statt. Im Hinterland gibt es Wein- und Olivenstraßen. Bauernhöfe und eine Reihe guter Weingüter
können besucht werden. Feinschmecker und Weinfans kommen hier auf ihre Kosten.
Wir schlendern die Hafenpromenade entlang vorbei an Geschäften und Cafes. Hier kommt Urlaubsstimmung auf! Es ist wieder sehr warm. Die Altstadtgassen erwarten uns. Am Rande eines großen Platzes erhebt sich ein freistehender Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert. Daneben steht die Kirche St. Maria, die wir besuchen.
Umag hat uns gut gefallen. Die Küstenstraße
Richtung Novigrad verläuft etwas landeinwärts. Das malerische Fischerstädtchen
hat einen kleinen, schnuckeligen Hafen. Alle Sehenswürdigkeiten gruppieren sich
um den Altstadtkern.
weiter in den Westen von Istrien Teil 2 - Porec, Vrsar und Rovinj
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