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18.05.2009: Die Tour must go on! Bei trockenem, frischen Wetter legen wir den
ersten Stopp in Locronan mit historischem Ortskern ein. Die Wallfahrtskirche St-Ronan mit
ihrem wuchtigen quadratischen Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Sie ist wie die Häuser des Ortes aus dunkelgrauem Granitstein gebaut und gut erhalten. Die schmalen
Gassen münden auf den Kirchplatz, dem Mittelpunkt des knapp 1.000 Einwohner zählenden Ortes.
Nach dem mittelalterlichen Locronan zieht es uns wieder hinaus zur Atlantikküste am Westen der Bretagne im Nordwesten von Frankreich.
Auf Straße
D 7 fahren wir bei bestem Reisewetter über Douarnenez und Poullan hinaus zum Pointe du
Van.
Wir parken ohne Gebühren und finden eine wunderschöne Landschaft mit gelb blühenden Ginsterbüschen,
atemberaubender Aussicht auf das Meer und wellenumtoste Felsen vor.
Ein weitverzweigtes Spazierwegenetz der Steilküste entlang führt immer wieder zu neuen Eindrücken und
läßt uns einige Stunden kurzweilig erscheinen. Wir beobachten die weißen Wellen, wie sie an den Felsen
aufschlagen.
Unmittelbar am Steilabfall steht eine kleine Kapelle, in der die Fischersfrauen früher für ihre Männer
beteten. Pointe du Van wird zu einem Höhepunkt unseres Bretagne-Urlaubes.
Pointe du Van bildet mit Pointe du Raz die Spitze der Halbinsel Sizun im Südwesten
der Bretagne. Die 5 Kilometer südlich von Pointe du Van liegende berühmte Pointe du Raz
steht auch noch auf unserem Programm
Dort sind Euro 6,-- Parkgebühren zu bezahlen und befinden sich viele Souvenierstände. Wir sehen nichts
anderes, das wir auf Pointe du Van nicht gehabt hätten. Deshalb entschließen wir uns gleich
weiterzufahren. Über Audieme kommen wir nach Penhors und wieder an den Atlantik. Wir
besuchen den Ort und den schönen Strand und machen unsere Kaffeepause.
Unser nächstes Ziel ist Pointe de la Torche. Die wunderschöne Dünen- und Meereslandschaft am
Atlantik mit Felsenküste und feinem, weißem Sandstrand begeistert. Die gelben Ginsterbüsche bringen
Farbe in die Szene.
Wir wandern an der weitläufigen Küste und beobachten die Brandung oder bummeln am schönen Sandstrand.
In Pointe de Penmarch haben wir den südwestlichsten Zipfel der Bretagne erreicht und bewegen uns
nun an der Südküste in östlicher Richtung.
Morgen wollen wir die Stadt Quimper erkunden. Für heute brauchen wir noch einen
Übernachtungspatz und finden ihn in Loctudy am großen Parkplatz bei Sporthalle, Sportplatz und
Friedhof.
Am Abend laufen wir in den Ort und suchen eine Eisdiele. Doch weder Eisdiele noch ein sonstiges Lokal
haben geöffnet. Im Hafen sind Möwen zu beobachten die in den Fischkutter nach restlichen Fischbrocken
Ausschau halten.
19.05.2009: Am Morgen herrscht trübes Wetter und Quimper erwartet uns. Auf der
Fahrt fängt es an zu regnen. Unsere Strecke verläuft durch Pont-L´Abbe, das bekannt ist durch
seine Spitzenklöppelei und Stickerei. Dann kommen wir 4-spurig in die Stadt und finden einen
Parkplatz am Fluß Odet. Der Regen hört auf und wir laufen in die Stadt.
Quimper hat ca. 60.000 Einwohner und ist traditionsreiche Hauptstadt des Departements
Finstere. Über den Dächern der Stadt ragen mit 76 Metern die spitzen Türme der Kathedrale
Saint-Corentin auf.
Im lichten 96 m langen und 20 m hohen Inneren der Kirche sind vor allem die herrlichen Glasfenster aus
dem 15. Jahrhundert zu beachten.
Wir bummeln durch die Fußgängerzone der hübschen Altstadt mit vielen, teils vorkragenden
Fachwerkhäusern.
In der Markthalle "Halles St-Francois" herrscht reges Treiben. Fische, Krustentiere, Käse,
Wurst, Blumen, Backwaren und viele andere Köstlichkeiten sind zu bewundern und locken zum Einkauf.
Aus Quimper kommen traditionell glasierte Tonwaren. Sie verzieren effektvoll einige
Fachwerkhäuser und sind zugleich Werbemittel für Souvenirgeschäfte in der Altstadt.
Nach einem kleinen Einkauf und kurzer Einkehr verlassen wir die schöne Stadt auf Straße D 34 und kommen
über La Foret nach Benodet mit großem Jachthafen und schönem Sandstrand.
Hier sind wir
wieder am Meer und genau an der Mündungsstelle der Odet in den Atlantik. Auf der weiteren Strecke nach dem hübschen Städtchen Pont Aven stoppen wir an einem
Wanderparkplatz.
Wir wandern meist durch Wald zu einen schönen Aussichtsplatz an einer Bucht am Atlantik.
es
geht weiter mit dem Süden
der Bretagne mit schönen Strände, Gräbern und Menhire...
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