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14.05.2009: Am Morgen sieht man schon die Sonne, aber es ziemlich frisch. Unser
Wohnmobil bringt uns zur Ile Grande, die eigentlich keine Insel, sondern eine Halbinsel ist.
Hier entdecken wir das "LPO", ein Vogelhospital und machen eine Wanderung entlang der Klippen am Meer.
In der Nähe von Tregastel-Plage mit schönem Strand fahren wir dem Schild "Le Dolmen" nach
und finden 2 alte Steingräber.
Wir kommen nach Ploumanach, das ein Höhepunkt unserer Reise werden soll. Wir befinden uns hier
an der wunderschönen "Cote de Granit Rose" und eine einzigartige rote oder rosa Felsformation
aus Granit wartet auf uns.
Vom Parkplatz ist es nur ein kurzes Stück zum Strand. Wir stoßen hier wieder auf den Wanderweg
"Sentier des Douaniers" , einem Spazierweg auf dem einst Zöllner den Schmugglern auflauerten.
Wir laufen ihn in Richtung Perros-Guirec die wunderschöne Küste durch ein steinernes Meer
entlang. Dazwischen steht der Leuchtturm von Ploumanach.
Es sind Kunstwerke der Natur, die wir bei gutem Wetter erleben. Wir folgen dem Wanderweg, können uns
nicht satt sehen und machen viele Fotos. Wind und Wetter haben das Gestein zu sonderbaren Gestalten
erodiert und bizarre Skulpturen entstehen lassen.
Auf dem Rückweg sehen die Felsen nochmals anders aus und die Phantasie wird immer angeregt.
Wir verlassen Ploumanach und fahren Richtung Perros Guirec und Lannion.
Unterwegs machen wir an einem Parkplatz eine schöne Kaffeepause mit frischem belegtem Baguette. Wir
kommen nach Locquirec mit Kirche und Strand sowie Booten, die wiederum auf dem Trockenen liegen.
In Guimaec besichtigen wir die Kirche mit interessantem Turm.
Auf der Küstenstraße kommen wir zur Abzweigung nach St-Jean-du-Doigt. Im kleinen Ort besuchen
wir die interessante Kirche im typisch bretonischen Stil mit Mauer, Brunnen, Triumphtor, Kirche,
Beinhaus und Friedhof.
Weiter geht die Fahrt und wieder ans Meer. Wir fahren hinaus über Plougasnou zum "Pointe
Primel" mit schönem Strand und großen Steinen. Bei einer kleinen Wanderung geht es bergauf
und wir können schöne Ausblicke ins Meer genießen.
Zur Übernachtung fahren wir wieder einige Kilometer zurück an einen schönen Parkplatz direkt am Meer.
Bei bester Aussicht auf den Atlantik lassen wir uns das Abendessen im Wohnmobil schmecken und
laufen bei Ebbe am Strand und sammeln dabei Muscheln.
Dabei beobachten wir, wie die Flut kommt und ziehen uns immer weiter zurück. Am späten Abend haben wir
den Atlantik vor uns und Boote, die zum Fischen draußen waren, laufen ein. Wir sitzen außen auf Bänken
und lassen bei einem Glas Rotwein den schönen Tag ausklingen.
In der Nacht hören wir den Regen auf unser Wohnmobil-Dach trommeln.
15.05.2009: Am Morgen ist es trocken, aber windig und ziemlich frisch. Ich lasse mir
bei einer Morgenwanderung auf die nahe Anhöhe den Wind um die Ohren wehen, bevor es Frühstück gibt und
die Fahrt weitergeht. Zuerst geht es wieder durch Plougasnou und Richtung Pointe Primel,
dann dicht am Meer an einer Bucht entlang.
Wir zweigen rechts ab und fahren der Beschilderung nach zum "Tumulus de Barnenez". Das
prähistorische langgezogene Grabmal wurde vor etwa 7.000 Jahren errichtet. Zwei Grabkammern sind
zugänglich, der Eintritt kostet Euro 5,--.
es geht weiter mit dem
Nordwesten der Bretagne, schöne Buchten, reichverzierte Calvaires...
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