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11.05.09: Nach dem Frühstück und nun bei gutem Wetter erkunden wir unseren
Übernachtungsplatz näher. Wir befinden uns in einer Idylle, bei einem kleinen Vogelzoo.
Verschiedene, seltene Fasanenvögel, Kauter, schwarze Schwäne usw. bevölkern die Gehege. Wir machen
viele Fotos, bevor wir ca. 9 Uhr unsere Weiterfahrt antreten.
Es geht zurück bis Hillery, dann weiter nach Fougeres.
Wir finden einen Parkplatz in der City
und besichtigen die Kirche mit vielen bunten Fenstern und besuchen den anschließenden Park.
Vom Park haben wir tolle Aussicht auf die mächtige, ca. 900 Jahre alte, Burganlage von Fougeres.
Mit ihren elf Türmen, 5 m dicken und 30 m hohen Mauern ist sie eine der größten Wehrburganlagen
Europas. Der Flußlauf des Nancon umgibt die Burg mit einem natürlichen Wassergraben.
Nach einem Stadtbummel und Einkehr im "Cafe de Paris" peilen wir bei der Weiterfahrt nun St.
Michel an. Es zieht uns ans Meer.
Schnell kommen wir näher und sehen schon von Weitem diesen berühmten Klosterberg Mont-Saint-
Michel, der schon im Mittelalter Pilgerziel war.
Wir parken am großen Parkplatz für Euro 8, -- (24 Stunden). Viele Pkw und Wohnmobile sind auch heute am
Montag da. Hier befinden wir uns genau an der Grenze zwischen der Bretagne und der
Normandie.
Ein 1,8 Kilometer langer Damm von 1879 verbindet Mont St. Michel mit dem Festland.
Der Klosterberg Mont-Saint-Michel liegt auf einer Felseninsel im Wattenmeer auf dem Gebiet der
Normandie. Insel und Kloster gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
St. Michel mißt 800 m Umfang und 150 m in der Höhe einschließlich der Abteikirche aus dem 11.
Jahrhundert als Spitze.
Wir laufen den Klosterberg hoch. Viele Souvenierläden, Restaurants usw. begleiten uns rechts und links
der schmalen Gassen, alten Treppen und Winkel. Wir blicken hinaus aufs Meer und beobachten Leute, die
hier zu Wattwanderungen aufbrechen.
Bei Ebbe ist nördlich von St. Michel die Felseninsel Tombelaine in knapp 45 Minuten zu
erreichen. Doch man sollte nie ohne genaue Kenntnis von Ebbe und Flut losgehen. Ebbe und Flut machen
sich hier mächtig bemerkbar. Bis zu 12 Kilometern zieht sich das Meer bei St. Michel zurück und
bei Flut strömt das Wasser mit hoher Geschwindigkeit in die Bucht zurück.
Mont St. Michel ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit Frankreichs und hat jährlich ca. 3
Millionen Besucher.
Nach kleiner Einkehr verlassen wir sehr beeindruckt die imposante Inselfestung mit ihrer Abtei und
wechseln von der Normandie wieder in die Bretagne. Wir befahren nun die Küstenstraße zwischen Mont
St. Michel und St. Malo und steuern den Ort Dol-de-Bretagne an.
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