|
07.10.2005: Am Morgen hat es Nebel. Wir lassen uns das Frühstück schmecken.
Gestärkt geht es mit den Fahrrädern los nach Neuruppin. Der Radweg sollte
eigentlich lt. Auskunft am Campingplatz neu geteert sein, doch unser Weg ist
ziemlich holprig und geht durch Wald.
Vor Neuruppin kommt Alt-Ruppin. Ab dort
ist der Radweg besser und geht der Alt-Ruppiner Allee entlang. Bei goldenem
Oktoberwetter kommen wir nach Neuruppin im Ruppiner Land.
Die Stadt hat 33.000 Einwohner und
liegt am Ruppiner See. Sie ist Geburtsort zweier bedeutender Männer: Theodor
Fontane und Friedrich Schinkel.

Wir schauen uns zuerst die gotische Kirche Trinitatis
(frühere Klosterkirche) an. Das imposante Gotteshaus mit den später zugefügten beiden Doppeltürmen gilt
als ältestes Bauwerk der Stadt. Davor am Kirchplatz steht ein Denkmal von Karl
Friedrich Schinkel. Auch ein Fontane-Denkmal findert man in der Stadt.
Am Schulplatz,
im alten Gymnasium, ist seit 2000 das Fontane-Zentrum untergebracht.
Dann
kommen wir ins Zentrum von Neuruppin.
Heute ist Markttag und dementsprechend
viel los. Wir kaufen frisches Obst. An der heutigen Löwenapotheke machen wir ein Foto. Das Haus ist das
Geburtshaus von Theodor Fontane.

Weiter radeln wir zum idyllischen Tempelgarten,
den Kronprinz Friedrich 1732 bis 1740 anlegen ließ.
Danach radeln wir wieder zurück
zur Klosterkirche mit ihren zwei Türmen. Nun laufen bzw. fahren wir die Hafenpromenade
entlang und landen dann wieder im Zentrum. Neben der Löwenapotheke lassen wir
uns in einem Cafe nieder und genießen Kaffee und Kuchen.

Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg und sehen dabei in Neuruppin
noch das Reinsberger Tor. Die Alt-Ruppiner-Allee entlang kommen wir wieder nach
Alt-Ruppin. Nehmen aber dann den Radweg links vom See, welcher geteert ist,
und kommen ca. 14 Uhr wieder an unseren Campingplatz Stendenitz.
Nach einer kleinen Stärkung und Pause gehen wir nochmals mit den Rädern los
und nun in nördlicher Richtung. Wir wollen zur "Boltemühle". Den Hinweg
mit ca. knapp 6 Kilometern nehmen wir auf der linken Seite des Tomorow-See.
Wir finden die alte Mühle in sehr schöner Lage und als Gasthaus umgebaut. Auf
der großen Terrasse lassen wir uns Essen servieren und trinken Kaffee.
Der Rückweg auf der anderen Seite des Sees entpuppt sich als etwas bessere
Variante des Radweges. Es geht aber trotzdem holprig durch Wald.
Hier am Campingplatz werden wir noch eine Nacht bleiben, bezahlen aber sofort,
damit wir morgen früh Richtung Heimat losfahren können. Wir laden die Räder
auf. Nach einem kleinen Abendessen sitzen wir noch eine Weile auf einer Bank
am See bis es frisch wird.
|

|
Outdoor - Mecklenburgische Seenplatte
Der Weg ist das Ziel. Der Outdoor-Führer ist gut recherchiert und beinhaltet jede Menge gute Insidertips. Er ist
leicht zu lesen und eignet sich hervorragend für eine umfassende Tourenplanung
|
Dann verziehen wir uns ins Mobil auf einen Schlaftrunk,
dann "Gute Nacht"!

chronologisch gehts nun
weiter mit
der Heimreise
mit Stopp in Eisenberg und Bad Königshofen...
|