
Reisebericht La Réunion -
Wandern im Naturparadies des Indischen Ozeans
|
|
|
|
La Réunion - Startseite:
|
|
|
|
La Réunion - die Regionen:
|
|
|
| La
Réunion - Urlaubsplanung |
|
 |
| Réunion-Partner
astrosoft.de: |
|
In Partnerschaft mit
|
|
astrosoft.de - Reisefeedback:
|
|
© 1998-2011 by
 Reiseberichte
|
|
|
Cilaos - der Ort
auf Reunion, den man nicht mehr verlässt... |
St. Gilles, Strände, Sonne und Meer im Westen von La Réunion
das touristsche Zentrum der Insel, Sonne,
Strand und Meer satt an der "Küste unter dem Wind"
|
|
|
|
die Touristenhochburgen im Westen von Reunion
Im Westen der Insel befinden sich die eigentlichen Touristenorte. Vor
allem ist dies St. Gilles les Bains. Wir haben den Ort auch
als Startpunkt unserer 16-tägigen Réunion-Tour gewählt, um etwas
auszuspannen.
Hier findet der Urlauber alles, was er auch
von anderen Urlaubsinseln gewohnt ist, gepflegte Hotelanlagen,
Restaurants, Einkaufsgelegenheiten, Sonne, Strände, Meer und Diskotheken.
|
La Possesion, Le Port und St. Paul
Fährt man von St. Denis südwestlich, erreich
man auf der N1 nach 10 Kilometern die Orte La Possession und
Le Port. Beide sind für Touristen eher uninteressant. Es
handelt sich hier um Industriestädtchen und Fischereihäfen.
Etwas weiter südlich wird die N1 einspurig.
Fast zu jeder Tageszeit herrscht hier Stau! Man sollte sich
darauf einrichten, vor allem, wenn man morgens früh zu einer
Wanderung aufbrechen möchte und sich dann im nu im morgendlichen
Arbeitsverkehr wiederfindet.
Meist ist St. Paul Anfangs- und Endpunkt
des Staus. Allerdings ist scheinbar eine Umgehungsstrasse geplant.
Dabei handelt es sich hier um die älteste Siedlung auf Réunion,
erstmalig Mitte des 17. Jahrhunderts erwähnt.
An der südlichen Ortsausfahrt befindet sich
befindet sich die Grotte des Primiers Francais. Sie erinnert
an die Ankunft der ersten Franzosen, die sich zunächst in Höhlen
untergebracht haben.
Gleich nebenan befindet sich der Seefahrerfriedhof
cemitière marin. Hier ruhen Berühmtheiten, wie der Pirat
La Buse und der auf Réunion geborene Dichter Leconte de Lisle.
|
|
Bekannt ist St. Paul als zweitgrösste Stadt
der Insel auch wegen seines grossen Marktes, der samstagvormittags stattfindet.
St. Gilles les Bain und l'Hermitage - Badeparadies
auf La Reunion
Weiter südlich von St. Paul beginnt eine Folge
von Küstenabschnitten mit weissen Sandstränden. Der erste und
vielleicht edelste ist Boucan Canot.
Ein Wegweiser führt
einen auf die Strassenpromenade am Strand entlang. Es handelt
sich um einen Hauptstrand und eine weitere durch Felsen
abgeschnittene Bucht.
Am Hauptstrand befinden sich einige Luxushotels,
teure Restaurants, Läden und Imbissbuden.
|
|
Der Strand ist schön, hier tummeln sich vor
allem die Jüngeren. Auch wer Wassersport machen möchte ist hier
richtig. An der zweiten Bucht kann man auch gut picknicken.
Man sollte nur - wie immer - aufpassen, wenn man im Meer auf
Felsen tritt, es gibt viele Seeigel, die sich auf den Felsen
niederlassen.
Fährt man weiter südlich kommt man bald nach St.
Gilles les Bains, dem bekanntesten Touristen- und Strandort
der Insel. In den letzten 20 Jahren wurde der Ort vom kleinen
Fiscgerdorf zur Touristenhochburg umgestaltet. Viel Verkehr
verläuft in diesem Bereich an der Strandstrasse.
Auch hier gibt es alle Infrastruktur für den
sonnenverwöhnten Urlauber. Insbesondere Ausflüge mit dem Glasbodenboot
bieten sich im fischreichen Gewässer vor St. Gilles les Bains
an.
Etwas weiter südlich befindet sich der Strand von l'Hermitage,
der sich etwas ruhiger und familienfreundlicher gibt. Hier ist
das 2 Sterne Hotel Alamanda zu empfehlen.
Ein kleines Doppelzimmer kostet etwa 65 €,
dafür befindet man sich in einer schönen Hotelanlage mit Pool,
hat einen Supermarkt in unmittelbarer Nachbarschaft und muss
nur ca. 200 m zum schönen weissen Sandstrand laufen.
An der Abzweigung nach l'Hermitage befindet
sich der Jardin d' Eden, ein schöner Pflanzenpark,
der auf ca.
2,5 ha mehrere hundert Pflanzenarten beherbergt,
deren Herkunft und Verwendungszweck erklärt wird.
|
|
Eine sehr schöne Tour im Nordwesten der Insel ist die kurze
Rundwanderung zum Cap Noir und Roche Verre Bouteille.
Viele Touristen fahren nur mit dem Auto auf den Parkplatz des Aussichtspunktes.
Jedoch bietet es sich an, die wunderschöne Tour am Hang über dem Cirque Mafate
nicht entgehen zu lassen, wenn man schon den Weg hier hoch gekommen ist.
Länge: 1 bis 1½ Stunden
Art: Rundweg
Schwierigkeit: 2/5 (ca. 200m Höhenunterschied)
Gefährlichkeit: 2/5 (steile Abhänge und kleine
Eisenleitern)
Einstieg: Oberhalb von Le Port im Nordwesten
Anfahrt: auf der Nordautobahn von/nach St. Denis bis Le
Port fahren und die Abzweigung Richtung Rivière des Galets abfahren.
Anschließend der Beschilderung nach Dos d'Ane folgen. Der schmale aber gut
geteerte Weg windet sich auf knapp 1.100 m Höhe und endet ca. 3 km nach dem
Dorf beim Parkplatz von Cap Noir.
zu beachten: sehr früh morgens losgehen, da schon ab 9
Uhr Bewölkung aufzieht und die Aussicht entsprechend schlechter wird!
|
|
die Wanderung: Hat man einen Platz für das Auto
gefunden und die Aussicht entlang des Geländers genossen, kann es zur
Kurzwanderung losgehen. Der Einstieg befindet sich etwas weiter vorne am Ende
der Straße (gleich
hinter dem mobilen(?) Kiosk Cap Noir. Hier geht es gleich bergauf.
Nach schon ca. 30m (!) findet sich rechts etwas tiefer und
versteckt stehend ein Schild "Roche Verre Bouteille".
Hier beginnt
(und endet) der Rundweg und es empfiehlt sich diesen Weg zu gehen, damit man mit
dem gemütlicheren Teilstück leicht bergab beginnt.
Der Weg ist sehr hübsch angelegt und windet sich dem Berg
entlang durch die typischene Inselvegetation und gibt das eine oder andere Mal
einen Blick frei auf das rechts unten liegende Rivière de Galets (das wir 10
Tage später bei unserer 3-Tagestour im Cirque Mafate bewandern sollten).
Nach einer knappen ¼ Stunde
erreicht man ein weiteres Aussichtstableau, wo die einzelnen Berge und Orte auf
einer Platte beschrieben sind, u.a. der markante Bergrücken des Crête d'Aurère.
Nun beginnt der Weg sich zuerst langsam und dann immer steiler zum Roche Verre
Bouteille hinaufzuwinden.

Wer bis dahin noch keine Bekanntschaft
mit der Nephila (Seidenspinne) gemacht hat, wird spätestens dann einige dieser
tollen (aber ungefährlichen!) Tierchen im Gegenlicht zwischen den Ästen der
Bäume sehen.
Für uns Mitteleuropäer ist die bis zu 10 cm große und orange-schwarz
gezeichnete Spinne ein durchaus ungewöhnlicher Anblick. Ihre Netze haben oft
mehrere Quadratmeter und sind so stabil, dass sich sogar kleine Vögel darin
verfangen können.
Es gibt kaum eine Gegend auf Réunion, in der man nicht auf die Netze dieser
Sinne trifft. Aber - wie gesagt - sie ist ungefährlich (außer für
Spinnenmännchen :-) und wir haben sie nicht einmal außerhalb des Zentrums
ihres Netzes gesehen!

|
|
Beim weiteren Aufstieg zur
"Glasflasche" sind nun einige kleine Eisenleitern zu erklimmen. Oben
auf 1.239m angelangt, geht der weitere Weg zurück zum Parkplatz nun links.
Hinter dem großen Felsen hat man zudem einen sehr schönen Blick auf den
Mini-Cirque der Ortschaft
Dos d'Ane.
Der schöne Weg rechts führt weiter am nördlichen Rand des
Mafate entlang zum 2.277m hohen La Roche Écrite.
(diese längere Wanderung sollte man allerdings von Cap Noir oder südlich von
St. Denis aus besser als 2-Tagestour planen und auf der Gite de la Plaine des
Chicots übernachten).
Aber unser Wanderweg führt uns links über den Rücken des
Berges noch einige Minuten weiter hoch bis auf ca. 1.300m.
Vom höchsten Punkt ab und auch danach bieten sich schöne Ausblicke Richtung
Küste.
Wenn inzwischen der Himmel nicht verhangen ist, kann man Dos d'Ane rechts und in
weiter Ferne Le Port an der Küste erkennen.
Nach weiteren 10 Minuten erreicht man wieder die Weggabelung,
an der der Weg am Anfang rechts führte und befindet sich damit praktisch wieder
am Parkplatz.
|
Tour des Roches auf La Reunion
Eine weitere Wanderung oberhalb von St. Paul
ist die Tour des Roches, eine Wanderung zum See von St. Paul,
der durch verschiedene Vegetationen führt. Wir konnten diese
Wanderung leider nicht machen, das uns vom Maison de la Montage
gesagt wurde, dass der Weg im Moment nicht zugänglich ist. Am
besten vor Ort informieren!
der Aussichtpunkt am Maiido
Wohl der spektakulärste und am leichtesten
zugängliche Aussichtspunkt der westlichen Inselhälfte ist der
Piton Maiido.
Von der Bergstrasse D3, die über St. Paul oder
St. Gilles des Hautes zu erreichen ist, gelangt man auf der
RF8 in ca. 60 Minuten zum 2.190 m hohen Aussichtsbalkon.
Es empfiehlt sich früh morgens loszufahren,
da meist schon um 8.00 uhr erste Wolken aufziehen und die Aussicht
auf den Cirque de Mafate recht schnell beeinträchtigt werden
kann.
Die Fahrt führt auf der immer ansteigenden Strasse
durch verschiedene Landschaften. An der Küste sieht man das
Cap bei Le Port, bis man in auf etwa 1.600m in den Tamarinden-
und Calumet-Bambuswald eindringt, der mittags oft nebelverhangen
ist
|
|
Nach hier oben fähren viele Individualtouristen
aber auch viele Touristenbusse, davon zeugt schon der grosse
Parkplatz am Gipfel. Auch beginnen hier einige spektakuläre
Wanderungen, z.B. hinunter in den Cirque de Mafate, oder dem
Grat entlang auf den Grand Bénare.
Eine sehr schöne Tour im am Grat des Maiido entlang
führt zum Aussichtsberg Grand Bénare, von dem aus man einen
phänomenalen Blick auf die beiden Talkessel Cirque de Mafate
und Cirque de Cilaos hat.
Länge: 5 bis 6 Stunden
Art: Hin- und Rückweg, teilweise Rundweg
Schwierigkeit: 2/5 (lange Wanderung mit mässiger Steigung)
Gefährlichkeit: 2/5 (Trittsicherheit, steile Abhänge)
Einstieg: Am Parkplatz des Maiido
Anfahrt: wie zum Aussichtspunkt Maiido, die RF8 von
St. Paul oder St. Gilles les Bains über petit France nehmen
und am Parkplatz nahe des Gipfels parken.
Der gut ausgeschilderte
Wanderweg zum Grand Bénare verläuft zuerst parallel mit dem
Weg zu La Glacière und beginnt am oberen rechten Ende des
Parkplatzes und führt rechts gut mit weissen Punkten markiert
den Hang entlang.
zu beachten: früh losgehen, viel Flüssigkeit
mitnehmen, auf Wetterumbruch einstellen und vor Sonne schützen!
|
|
die Wanderung: zuerst verläuft der
Weg parallel den Hang entlang auf einem breiten Steinweg. Dieser
beginnt langsam an Höhe zu gewinnen. Nach etwa einer Stunde
erreicht man die Weggabelung, die rechts zur sehenswerten
Grotte La Glacière und links hinauf zum Grat in Richtung
zum Grand Bénare führt.
Nach weiteren gut 20 Minuten am Grat entlang
begegnet man einer weiteren Gabelung zu La Glacière.
Wir haben
diese Abzweigung genutzt, um in einem Rundweg wieder zurück
zum Parkplatz zu kommen, da inzwischen dichte Wolken aufgekommen
waren und es keine Chance mehr gab die Aussicht vom Grand Bénare
zu geniessen.
Nun ist es noch etwa eine gute Stunde
zum 2.896m hohen Gipfel des Grand Bénare.
Als Rückweg bietet
sich der etwas unterhalb parallel verlaufende Sentier du Grand
Bénare an, der allerdings im Oktober 2002 gesperrt war. Dieser
führt einen direkt zu La Glacière und von dort weiter zur ersten
Weggabelung und zurück zum Parkplatz.
|
|
Der grösste Teil der Wanderung befindet sich
auch auf der Wanderkarte
Saint-Denis Landkarte La Reunion,
so dass man sich jederzeit ein Bild vom weiteren Verlauf machen
kann, wenn z.B. Wolken aufziehen
Les Makes
Ein wenig bekannter aber sehr beeindruckender
Aussichtspunkt ist das "Fenetre de les Makes" westlich
oberhalb von St. Louis auf der D20 bis zur Ortschaft Les Makes.
Anschliessend geht eine gut 10 Kilometer lange
aber gut ausgebaute schmale Teerstraße bis hoch auf 1.500m und
bietet an der Abbruchkante zum Cirque de Cilaos einen wunderschönen
Rundblick über den gesamten Cirque...
|
|
|
Les Avirons und Etang Salé auf Reunion
Ein weiterer für Badefreudige interessanter
Ort ist Etang Salé (les Bains).
Der unter Einheimischen
sehr beliebte dunkle Sandstrand befindet sich auf der westlichen
Küste des Küstenstädtchens. Hier ist auch ein grösserer Parkplatz,
wo man sein Auto abstellen kann.
Badeschlappen sind hier nicht unbedingt fehl
am Platze, da sich der dunkle Sand in der Sonne dermassen aufheizt,
dass man nicht mehr normal darauf gehen kann.
Aufpassen sollte
man auch hier wegen der sich auf Felsen manchmal befindlichen
Seeigel.
Nördlich der für Touristen eher uninteressanten
Stadt Les Avirons befindet sich an der D11 das Landwirtschafts-
und Industriemuseum Stella Matutina.
Auf vier Stockwerken
wird die Geschichte der Insel anhand der wichtigen Wirtschaftszweige
imposant dargestellt. Wir waren leider nicht dort, soll aber
sehr sehenswert sein! |
|
|
|
Mafate, der Cirque ohne Strassen
auf Reunion...
La Réunion Reisebericht Startseite.
|
© 2002-11 by
|
|