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Vor allem Fisch aber auch Kaninchen und Ziege mit
papas arrugadas (in Meerwasser gekochte Kartoffeln
mit Schale) oder Eintopf stehen auf der Speisekarte. Unbedingt zu
empfehlen ist Fisch
mit Kartoffeln und den kanarischen Mojo-Saucen, vor
allem in den kleinen örtlichen Restaurants, die den Fisch meist am selben
Tag selbst gefangen haben, z.B. peto a la plancha (Thunfischfilet
gebraten).
Zumeist findet sich auch keine große Auswahl und wer Fisch nicht wirklich
mag, wird sich kulinarisch mit der Insel nie richtig identifizieren können.
Eine Alternative mag vielleicht das vegetarische Gofio sein, eine
einfache altkanarische Spezialität aus getreidebasiertem dickem
Brei, der mit allerhand Zutaten verfeinert werden kann. Uns hat
diese Alternative jedoch eher weniger zugesagt.
Eine weitere Spezialität sind Quesadillas, eine Art kleiner
Käsekuchen mit unterschiedlichen Zutaten, der auch bei den Einheimischen
sehr beliebt ist.
Die Getränkekarten der Einheimischen sind meist ähnlich kurz. Café
solo (Espresso ohne was), echter herber Wein aus El Hierro und Wasser
bilden die Basisgetränke. Aber man bekommt natürlich inzwischen in
jedem Restaurant die bekannten Softdrinks.
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