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Heute führt uns der Weg zurück durch das Kali Gandaki
Tal nach Jomsom und von dort weiter nach Marpha, einer
alten Handelsstadt, deren beste Zeiten jedoch vorbei sind. Heute
lebt die Stadt vom Tourismus.
Wir sind froh, unsere
Guides dabei zu haben, denn teilweise gibt es zwar Wegweiser, aber ein
Weg ist nicht unbedingt zu erkennen:
Der Weg durch das Tal des Kali Gandaki zurück nach
Jomsom ist sehr mühselig, da ein Großteil der Strecke direkt durch
das steinige Flussbett verläuft ohne wirkliche Wege. Außerdem muß der
Kali Gandaki dabei immer wieder überquert werden und Brücken sind eine
Seltenheit. Mit etwas Glück liegen ein paar Steine aus, über die man
balancieren kann.
Auch hier zeigt sich wieder der Vorteil von Trekking-Stöcken! Zur Not hilft nur eins: Schuhe und Socken aus und barfuß durch ;-)

Am späten Vormittag wird unsere Tour dann richtig
ungemütlich, denn aus dem Tal kommt ein starker Wind durch das tief
eingeschnittene Flussbett des Kali Gandaki und trägt Sand und kleine
Steine mit sich (i. d. R. ab 11 Uhr vormittags). Wir sind alle vermummt wie die Beduinen und hoffen,
bald in Jomsom anzukommen.

Wenn der Weg dann einmal aus dem Flussbett heraus
über kleine Pfade in den Felsen verläuft, ist Achtsamkeit geboten.
Es gibt immer wieder Gegenverkehr durch eine der vielen Yak-Karawanen
- und den Tieren ist das Ausmaß ihrer Ladung nicht immer bewußt. Das
heißt: immer zum Berg hin ausweichen, nie am Abhang, möglichst ein
Stückchen nach oben klettern und warten, bis die Karawane vorbeigezogen
ist!

Nach 5 Stunden kommen wir in Jomsom an und machen
erst einmal eine ausgiebige Mittagspause.
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