Paris Reisebericht - Südlich der Seine befindet sich u.a. der Eiffelturm sowie das Hotel des Invalides,
der
Palais Bourbon und Montparnasse...
Beginnt man mit einem weiteren Rundgang beim Trocadero (das Ende des Spaziergangs
Teil 2) und dem Palais de Chaillot, so hat man das Wahrzeichen von Paris
direkt vor Augen, der Eiffelturm (Tour Eiffel).
Das Wahrzeichen von Paris ist mit seiner Antennenspitze
knap 321 m hoch und wird jährlich von ca. 6 Mio. Besuchern heimgesucht.
Bereits 1932 mußte der Eiffelturm (Tour Eiffel), das bis dahin höchste Gebäude der Welt,
seinen Titel an das Empire State Building in
New York abgeben.
Der
Eiffelturm ist ohne Zweifel eines der schönsten aber auch unnützesten
Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Er wurde lediglich als Blickfang zur
Eröffnung
der Weltausstellung 1889 von dem genialen Ingenieur Alexandre
Gustave Eiffel konstruiert.
Die Konstruktion wurde so gewählt, dass
auch unter stärkster Windbelastung das Eigengewicht des Eiffelturmes ausreicht,
um ein Umkippen zu verhindern. Zudem wurde durch die luftige Stahlkonstruktion
der mögliche Staudruck erheblich reduziert.
Am Abend wird das gesamte Bauwerk des Eiffelturm bombastisch von vielen Strahlern hell
erleuchtet. Vor der Jahrtausendwende war auf der Nordwestseite ein riesiger
digitale Zähler installiert, der die Tage bis zum Millennium herunterzählte...
pariser Lebenskultur!
In zwei der vier Standbeine des Eiffelturms sind doppelstöckige Fahrstühle angebracht,
die viele Personen gleichzeitig auf die unteren beiden Plattformen (57 m
bzw. 112 m) bringen können. Wer ein Ticket für die oberste Plattform
gekauft hat (Fr 60.--), darf sich anschließend an einer weiteren Schlage anstellen, um die letzten 150 m mit einem senkrechten Aufzug in der Mitte
des Turmes hochzufahren.
Allerdings lohnt sich dieser Ausflug trotz des noch billigen Eintrittspreises,
der notwenigen Zeit zum Erstehen der Tickets sowie dem Anstehen an den beiden
Aufzügen und der unzähligen Touristen die sich dort tummelt. Man
hat einen gigantischen Ausblick auf das gesamte Stadtgebiet. Vor allem bei
Sonnenuntergang, wenn langsam die Lichter überall in der Stadt angehen
ist der Ausblick grandios. Das einzig nur annähernd vergleichbar hohe
Gebäude ist das Montparnasse-Gebäude (Tour
Maine-Montparnasse).
Geht man vom Palais de Chaillot kommend nach dem Eiffelturm weiter,
kommt man zum Parc du Champ de Mars und de Ecole
Militaire. Anschließend kommt das UNESCO-Building mit dem
trapezförmigen Konferenzgebäude.
Geht man nun wieder links, kommt man automatisch zum
Hotel des Invalides, ehemals eine
Wohnstätte für Kriegsversehrte. Die meisten Räume des Bauwerkes
werden inzwischen von militärischen Verwaltungsstellen und dem Musée
de l'Armée verwendet. Markantestes Bauwerk ist hier der Invalidendom,
der seit 1840 den Sarkopharg Napoleons enthält.
In Richtung zur Seine erreicht man den Palais
Bourbon, der die Assemblée Nationale, die französische
Nationalversammlung beherbergt. Erbaut wurde er Anfang des 18. Jahrhunderts.
Weiter an der Seine entlang Richtung
Osten erreicht man das
Musée d'Orsay, die zur
Weltausstellung 1889 erbaut wurde. Seit 1986 ist hier ein angesehenes Museum
untergebracht, das sich der Epoche 1848 bis 1914 auf 17.200 qm widmet.
Hierzu
zählen u.a. auch interessante Werke von Van Gogh, Renoir oder
Manet der Impressionistensammlung.
Weiter südöstlich erreicht man den für seinen unverwechselbaren
Charme bekannten Stadtteil
Saint-Germain-dés-Prés.
Hier ist die pariser Lebenskultur zu Hause, es gibt Galerien,
Antiquitätengeschäfte, Jazz-Kneipen etc. rundum alles was für
alle die sehen und gesehen werden wollen interessant ist. Ansehen sollte
man sich
auch die Eglise Saint-Germain-des-Prés, die
Passage Cour de Commerce (kleine Läden, die zum Bummeln einladen) und
gegenüber das Procope, das älteste Café in Paris.
Südlich befindet sich der weitläufige
Jardin du Luxembourg mit dem Palais du
Luxembourg. Einige Statuen von bedeutenden Männern und Frauen säumen
die Spazierwege und bei Einbruch der Dunkelheit ertönen die Signalpfeifen
der Wärter, die kurz darauf die Tore des Parks schließen
Unübersehbar das höchste Haus in der gesamten Region ist der
Tour Maine-Montparnasse. Von
der Freiluftterrasse in der 59. Etage des Gebäudes hat man den zweitbesten
Panoramaausblick der Stadt. Der große Vorteil ist hier jedoch, dass
man den Eiffelturm in seiner ganzen Schönheit von der Seite sehen kann.
Sehr zu empfehlen ist es, kurz vor Sonnenuntergang hochzufahren (Eintritt
ca. EUR 12.--), um so auch die Stadt und den indirekt beleuchteten Eiffelturm
zu sehen.
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