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 Reisebericht Drei Zinnen und Wandern in den Sextner Dolomiten in Südtirol
 

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Reiseberichte

Sextner Dolomiten - Anreise und Abstecher ins Pfitscher Tal in Südtirol

   Wandern in Südtirol - Reisebericht mit dem Wohnmobil in den Sextner Dolomiten...

  
  31.08.05: Anreise und Abstecher ins Pfitscher Tal...
 

Bei bestem Wetter fahren wir am Nachmittag, ca. 14.30 Uhr, los. Auf der A 6, dann A 7 bis Kempten. Dann die B 12 Schongau-Garmisch-Mittenwald.



Nach einem Spaziergang in Mittenwald finden wir einen Übernachtungsplatz auf dem Parkplatz unterhalb der Karwendelbahn (WC Karwendelbahn ist ab 8.30 Uhr offen). Es ist ein ruhiger Platz. Alternativ hätten wir auch in Garmisch am Eisstadion übernachten können.

Nach unserem Wohnmobilfrühstück fahren wir ca. 9 Uhr in Mittenwald los über Seefeld - Innsbruck auf die alte Brennerstraße.

Wir tanken in Matrei und fahren bei bestem Sonnenwetter über Gries nach Sterzing. Hier machen wir einen kleinen Abstecher ins Pfitscher Tal. Aus dem Sterzinger Becken steigt das Pfitscher Tal zwischen Kämmen der Zillertaler Alpen zum Pfitscher Joch mit 2.248 m auf. Unterwegs machen wir Halt und lassen uns Kaffe und Zwetschgenkuchen von daheim schmecken. Am Ende des Tales in Stein finden wir einen Parkplatz, ziehen unsere Wanderstiefel an und erkunden den Ausgangspunkt für unsere morgige Wanderung zum Pfitscher-Jochhaus.

Danach fahren wir wieder einige Kilometer im Tal zurück und finden einen ruhigen Übernachtungsplatz in St. Jakob gegenüber der Kirche. Als Abendessen essen wir Schnitzel von daheim und eine Schüssel Salat. Danach brechen wir auf zu einem Abendspaziergang in St. Jakob und der näheren Umgebung.

Nach einem Glas Wein im Womo schlafen wir gut.
 

  02.09.05: Bergwanderung zum Pfitscher Jochhaus...
 

   

Es scheint die Sonne. Wir starten ca. 9 Uhr nach gutem Frühstück und fahren zuerst wieder die kurze Strecke bis zum Gasthof Stein um dort zu parken.

am Ende des Pfitscher Tales, Südtirol

Lt. unserem Plan sollten wir in ca. 2 1/2 Std. im Pfitscher-Jochhaus sein. Nach Stein geht es steil hoch über Almwiesen und durch Wald. Dabei haben wir gleich schöne Ausblicke zurück ins Pfitscher Tal.

Blick ins Pfitscher Tal, Südtirol

Danach geht es ohne gute Ausblicke und wenig abwechslungsreich immer weiter hoch. Nach ca. 1.800 m Höhe hört der Wald langsam auf und es geht über Grasnarben felsig hoch. Nach gut 2 Std. erreichen wir das Pfitscher Jochhaus auf 2.276 m und machen einige Fotos. Das Wetter ist leider nicht mehr so schön, es wurde inzwischen bewölkt. Wir stärken uns mit Getränken und Suppe in der Hütte.

Pfitscherjochhaus, Südtirol, Italien

Von hier könnte man auf dem Landshuter Höhenweg in ca. 3 Std. zur Landshuter Europahütte gehen. Doch wir erkunden heute nur die nähere Umgebung und genießen die Aussicht vor allen Dingen nach Norden in die Zillertaler Alpen und stehen teils auf ital. und teils auf österreichischem Gebiet. Hier verläuft die Staatsgrenze.

 Blick vom Pfitscherjochhaus, Südtirol

Das ganze Gebiet hier ist bekannt für seine Mineralien. Ich schaue also immer auf den Boden und finde auch einíge interessante Steine. Dabei muß ich allerdings gut auswählen, denn sie wiegen schwer im Rucksack. Wir kommen am Jochsee vorbei und treten dann unseren Rückweg an. Nach ca. 2 Std. Abstieg kommen wir ca. 14 Uhr in Stein an. Im Wohnmobil machen wir Cappucchino und lassen uns unseren letzten Zwetschgenkuchen von daheim schmecken.

Wir fahren wieder zurück Richtung Sterzing und machen einen kurzen Fotostopp am Stausee Pfitscher Seemoor.

am Stausee Pfitscher Seemoor

Es geht weiter ins Pustertal. Obstplantagen, viel Verkehr und leichter Nieselregen begleiten uns nach Bruneck. Die Stadt hat ca. 12.000 Einwohner und gehört zur Provinz Bozen.

 Hier verlassen wir die Pustertalstraße wieder für einen Abstecher ins Tauferer Tal / Ahrntal.  In Sand in Taufers mit seiner Burg zweigen wir ab ins Raintal und kommen auf stetig ansteigender Straße in ein malerisches Hochtal. Neben eimem Gebirgsbach schlängelt sich die Straße nach Rain in Taufers. Hier gibt es gleich rechts im Ort einen schönen Wohnmobilplatz mit WC und es bietet sich eine herrliche Umschau in den Ort Rain und die wunderschöne Dolomiten-Berglandschaft mit Hochgallgletscher und Hochgall-Hütte, der früheren Kassler Hütte.  

am Womo-Stellplatz in Rain bei Taufers

Hier wollen wir diese Nacht bleiben und morgen von hier aus eine Bergtour zur Hochgall-/Kassler Hütte unternehmen.

 unser Wohnmobil in Rain bei Taufers

Wir machen unser Womo-Abendessen mit Nudeln, Eiern und einer großen Schüssel Salat. Danach machen wir einen Abendspaziergang im kleinen Ort. Man hat den Eindruck er besteht nur aus Hotels, Gasthäusern und Ferienwohnungen. Die schöne Kirche ist leider schon geschlossen.
 

chronologisch gehts nun
 weiter mit der Tour zur Hochgallhütte (Kassler Hütte)

 

 
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