Chitwan Nationalpark - Jungle Walk und Elefantenritt
Chitwan Nationalpark - Jungle Walk und Elefantenritt -
Reisebericht Chitwan - Natur und Kultur
im Tiefland von Nepal
Ankunftstag - Hotelanlage und Umgebung
Nach einer anstrengenden Tagestour per Privattaxi sind wir endlich an der Grenze des Royal Chitwan Nationalpark am Ufer des Rapti-Flusses angekommen.
Die Hotelanlage ist sehr gepflegt und die Zimmer befinden sich in kleinen Bungalows auf dem weitläufigen Gelände.
Beim Blick auf den Froschteich um die Bungalows stockt uns allerdings erstmal der Atem -> Moskito-Alarm!!! Aber die Fenster haben zum Glück Fliegengitter ;-)
Beim Begrüssungsdrink am Ufer des Rapti-Flusses geniessen wir die Abendstimmung und lernen Santa Kumar, unseren Dschungel-Guide für die nächsten drei Tage kennen. Es ist doch unglaublich, dass es fast in jedem Winkel der Erde Coca Cola gibt!
Ein bißchen Zeit bleibt noch bis zum Abendessen, also lädt uns Santa zu einer kleinen Dorf-Erkundungstour auf einem Ochsenkarren ein. Eigentlich sind diese typischen Touristenaktionen gar nicht unser Fall, aber wir sehen auf diese Art einiges vom Leben der lokalen Bevölkerung - und die Kinder haben ihren Spaß ;-)
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An unserem ersten Tag heißt es früh aufstehen. Um 7 Uhr morgens starten wir zu einem dreistündigen Dschungel-Spaziergang zu Fuß. Begleitet werden wir von unserem Guide Santa sowie einem weiteren Begleiter - beide nur mit einem Stock bewaffnet - ob das wohl reicht bei den vielen wilden Tieren, die es hier angeblich gibt? Etwas mulmig ist uns schon zumute, denn hier soll es schließlich Krokodile, Tiger und Nashörner geben! Und es ist spannend auf die Geräusche des Dschungels zu hören, während unsere Begleiter nach Fußspuren des bengalischen Tigers suchen.
Das Grasland, durch das wir laufen, wird immer wieder von kleinen Flußläufen durchzogen - ein ideales Gebiet für Nashörner. Und wir hören auf jedes Schnaufen, jeden Fußtritt - immer in der Erwartung, uns in der nächsten Sekunde in Sicherheit bringen zu müssen. Aber natürlich passiert nichts!
Als wir tiefer in den Dschungel kommen, sehen wir eine Bande Affen in den Baumkronen, sehr darauf bedacht, daß wir sie nicht richtig vors Objektiv bekommen.
Auch einen Tukan sehen wir in einem der großen Bäume, beeindruckend mit seinem großen gelben Schnabel!
Wenig später heißt es erstmal Platz machen, denn einer der großen Arbeitselefanten kommt von seinem morgendlichen Arbeitseinsatz zurück. Er hat geholfen, Baumstämme aus dem Dschungel zu ziehen und freut sich jetzt auf eine Mittagspause und eine große Ration Gras.
Wir sind froh, ohne Schaden von unserem "Spaziergang" zurückgekommen zu sein, machen ebenfalls Mittag und freuen uns darauf, am Nachmittag den Dschungel auf dem Rücken eines Elefanten zu erkunden.
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Zusammen mit einer Gruppe junger Chinesen aus Hongkong starten wir nachmittags unseren Elefantenritt durch den Dschungel. Die Chinesen schwatzen vor Aufregung soviel, daß wir Angst haben, daß alle Tiere im Umkreis von hundert Metern Reißaus nehmen - aber wir haben trotzdem Glück!
Wir sehen viel Dammwild, das überhaupt keine Scheu vor den Elefanten hat und sich ganz offen zeigt. Höhepunkt dieses Ausflugs ist jedoch ganz eindeutig die Rhinozeros-Mutter mit ihrem Jungen. Vor diesen beiden halten wir dann doch gebührend Abstand, denn eine Mutter, die ihr Junges beschützt, kann selbst einem Elefanten gefährlich werden. Irgendwann verliert die Mutter das Interesse am Fotoshooting. Die beiden drehen uns ihr Hinterteil zu und verschwinden wieder im Dickicht.
Für uns geht der Ritt durch den Dschungel zu Ende. Viele tolle Eindrücke sind geblieben. Abends gehen wir dann noch zu einem von unserem Hotel veranstalteten, sehr informativen Diavortrag über Fauna, Flora und Geschichte des Royal Chitwan National Parks.
Alle Informationen über Nepal und den Chitwan Nationalpark wurden
von uns sorgfältig geprüft. Trotzdem kann es sein, dass Angaben zu Touren, Wegstrecken,
Verlauf, Länge oder Sehenswürdigkeiten im Royal Chitwan Nationalpark im Süden
von Nepal
nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.