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Hoi
An & My Son in Vietnam...
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Reisebericht Vietnam - Die Kaiserstadt Hué am Wolkenpass von
Vietnam
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Der nächste Tag begann früh. Wir hatten uns für einen Ausflug
nach Hué den ganzen Tag bei Mr. Tung ein Taxi mit Fahrer (US$ 40)
bestellt - aus Zeitgründen, mit dem Bus hätten wir die Tour nie
an einem Tag geschafft.
Um 5 ging's los.
Und weil wir uns gerade richtig an
das etwas wärmere Klima gewöhnt hatten mit T-Shirt und kurzer
Hose...
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was
später als Fehler herausstellen sollte...
Wir mussten um nach Hué zu kommen also wieder an Da Nang vorbei und
der Strasse zum Wolkenpass folgen.
Dieser Wolkenpass ist gleichzeitig auch
Vietnams Wetterscheide. Wir merkten dies, als es nach dem Pass nicht wie
erwartet wieder wärmer, sondern eher noch kälter wurde und es zu
allem Übel dann auch noch anfing zu regnen.
Da es sich um einen Pass
handelt, wir mit
einem etwas schwachbrüstigen Taxi unterwegs waren und auch die Strasse tw. sehr zu wünschen übrig lies, brauchten wir ganze 4½ Stunden
nach Hué.
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Die Kaiserstadt Hué, Vietnam
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Die ehemalige Kaiserstadt Hué hat ca. 250.000 Einwohner und liegt
ca. 160 km nördlich von Hoí An.
Von 1802 bis 1945 residierten
hier insgesamt 13 Kaiser und Hué könnte heute mit seiner
zentralen Lage gut und gerne Hauptstadt von Vietnam sein, wenn nur
die umliegende Ebene größer gewesen wäre.
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Die ehemalige 2x2 km große Hauptstadt (Zitadelle) ist heute die Altstadt von Hué und
beinhaltet den Königspalast mit der 'Verbotenen Stadt'.
Als wir über die breite
aber schlechte Strasse in die Stadt kommen haben wir das erste mal
Verständigungsschwierigkeiten mit unserem Taxi-Fahrer, er weiß nicht
wo der Kaiserpalast ist.
Aber er kann sich zum Glück durchfragen...
In
der Nähe des Eingangs der Zitadelle von Hue lässt er uns raus und gibt uns mit auf den
Weg, dass er 'over there' parken wird.
Wir schauen unserem alten Toyota-Taxi
nach wie es weiterfährt und weiterfährt und nach einigen
hundert Metern in eine Seitenstrasse abbiegt und dort verschwindet...
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Wir hatten in diesem Moment jedoch andere Sorgen. Es regnete und hatte nicht
mehr als ca. 12°C, so dass sich die Kleidung als äußerst unpassend
erwies.
In einer Boutique findet sich ein schicker Pullover und zwei
Regenüberzieher, der die größte Not lindert.
Bemerkenswert sind in der Anlage (Eintritt ca. US$ 5) der mit 37 m höchste
(aber eigentlich unansehnliche) Flaggenturm von Vietnam aus dem Jahre 1809,
die neun heiligen Kanonen, das
Südtor (Ngo Mon), die (fast völlig zerstörte) 'forbidden purple
city', die
neun Urnen und der sich in der Oststadt befindliche Museumskomplex.
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Etwas südlich der Stadt Hue befinden sich die Kaisergräber der
Nguyen-Dynastie.
Sie sind alle über Wege erreichbar und kosten jeweils
US$ 5 Eintritt. Wir haben - wegen des Zeitmangels und des schlechten Wetters
- nur das Grab von Tu Duc besucht.
Wer mehr Zeit hat und es das Wetter erlaubt,
kann man sich durchaus eine gemütliche ganztägige Radtour zu den
verschiedenen mystischen und weitflächig angelegten Grabanlagen
zusammenstellen.
Unser Taxifahrer bringt uns dann am frühen Abend von Hué wieder nach Hoí
An, wir nehmen noch eine Stärkung zu uns und warten auf den Nachtbus,
der uns nach Nha Trang weiter im Süden von Vietnam bringen soll...
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Nha
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