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Nun stehen wir am weltberühmten Markusplatz und unser Herz schlägt höher.
Es ist früh am Morgen (ca. 8 Uhr) und der Platz noch verschlafen und schön. Selbst
nur wenige Tauben finden sich ein. Doch das ändert sich zusehens.
Mit den Menschen
kommen auch die vielen Tauben. Der Markusplatz ist der meistbesuchte Platz Venedigs.
Napoleon nannte ihn "den schönsten Salon Europas".
Von den Venezianern
meist nur "la Piazza" genannt, ist er einer der schönsten Plätze der
Welt.

Das Herzstück Venedigs ist traditionell Schauplatz vieler Feste, Staatsakte
und Konzerte. Marco ist auch der Name des
Stadtteils rund um den Markusplatz. Die Piazza San Marco ist von Arkaden umgeben.
Unter den Arkaden befinden sich heute Geschäfte und zwei berühmte Cafes.
Langsam laufen wir weiter und die Blicke schweifen umher. Der
Markusplatz füllt sich mit immer mehr Menschen, mehr Tauben und einigen kleinen Ständen mit Souvenier-
und Kunstgegenständen. Von der großartigen Kulisse sind wir begeistert.
Kinder vertreiben sich die Zeit mit den Tauben. Man muß stehen und schauen!
 Die Ostseite des Platzes beherrscht der Markusdom. Er wurde unter dem Dogen
Domenico Contarini (1043 bis 1070) begonnen. Die gesamte Bauphase ging vom
9. bis zum 19. Jahrhundert. Die Architektur und
der Bauschmuck muten eher orientalisch als europäisch an. Die Kirche ist
ein Beispiel für die Verschmelzung östlicher und westlicher Kunst.

Die
Basilika di San Marco mit ihren 5 byzantinischen Kuppeln hat herausragende Bedeutung
als Grabkirche des Evangelisten Markus, Staatskirche und Kirche der Dogen. 2463
Säulen tragen den Dom, der erst 1807 von der Kirche zur Kathedrale erhoben wurde.
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4240
Quadratmeter goldgrundige Mosaiken, die die gesamte Gewölbezone bedecken sind
äußerst sehenswert. Sie bestimmen in ehrfurchtgebietender Atmosphäre den Raumeindruck
wesentlich. Das goldene Altarbild "Pala d Òro" ist einzigartig auf
der Welt.

Die prachtvolle Innenausstattung mit reichem Fassadenschmuck und
wertvollen byzantinischen Mosaiken kann man besichtigen. Doch der Besucherandrang
ist sehr groß. - Die Warteschlange vor dem Eingang war uns zu lang.
weiter zu Venedig, das Zentrum Teil 3 (Campanile di San Marco, Uhrturm)
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