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Der Stadtstaat Venedig im Norden Italiens war unabhängig bis 1796 als Napoleon
einfiel. 1797 gab er Venedig an Österreich. 1866 schloß sich Venedig dem neuen
Königreich Italien an.
Venedig ist mit über 11 Millionen Übernachtungen
nach Rom die zweithäufig besuchteste Stadt Italiens und wird die "Perle
der Adria" genannt. Ob nobel und teuer oder einfach und preiswert, ob Hotel,
Pension oder Jugendunterkunft - man schläft in Venedig fast immer hinter alten
Mauern. Die meisten Besucher beschränken sich auf das touristische
Zentrum. Deshalb sind auch die zentralen Plätze meist überfüllt. Die Venezianer
kommen meist nur zum Geldverdienen in die Stadt. Heute kommt das Geld nicht
wie früher, durch den Handel in die Stadt. Heute ist Venedig ein Knotenpunkt
des Fremdenverkehrs am Rande der Aufnahmefähigkeit. Die Stadt hat auch
einen 12 Kilometer langen Strand, der im Sommer stets ziemlich überlaufen
ist. An der Uferpromenade drängen sich Verkaufsstände und Cafes.
Die Stadt Venedig hat 67.000 und die Großgemeinde Venedig 294.000
Einwohner. Venedig ist Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig.
Sie breitet sich auf ca. 150 großen und kleinen Inseln aus. Ca. 170 Kanäle ziehen
durch das Stadtgebiet.
Gassen, schmale Kanäle und über 400 Brücken verleihen Venedig
ihr unverwechselbares Gesicht. Die Stadt ist ein Fußgängerparadies. Sie
ist autofrei, aber mit einer 4 Kilometer langen Straßenbrücke mit dem Festland
verbunden. Parkplätze gibt es am Eingang der Stadt. Die wichtigsten Verkehrsmittel
sind die Linienbote, die auch die umliegenden Inseln anfahren. Die Gondel, das
traditionelle Gefährt der Venetianer, wird heute fast nur noch für Touristen
verwendet.
Die nordwestliche Adria, das ist flaches Land und Wasser soweit das
Auge reicht, hunderte kleine Inseln, Flußmündungen, Sümpfe und ein Gewirr von
Kanälen und Sandstränden.
Es ist eine einzigartige Lagunenlandschaft und
immer wieder von Überschwemmungen bedroht.

In Venedig kommt es nicht selten zu Überflutungen. Die Häuser stehen auf
Pfählen, die jedes Jahr tiefer in den schlammigen Untergrund sinken (seit 1930
um 4 bis 6 Millimeter). Das meiste Trink- und Brauchwasser Venedigs wird aus
dem Grundwasser geholt. Übermäßige Grundwasserentnahme läßt Lagune und
Strand absinken. Dies stellt eine Bedrohung für das einzigartige Venedig
dar.
 Am 4.11.1966 war eine schlimme Flutkatastrophe mit heftigen Herbststürmen
wurde das Wasser von der Adria in die Stadt gepreßt. Das Wasser stand zwei Meter
über Normal. Man meldete "Land unter" und die Versorgung mit Gas und
Strom brach zusammen. Doch nicht nur von der Adria droht Venedig die Flutgefahr.
Auch von der Landseite her durch Hochfluten der Flüsse Etsch, Piave und Po. Seit der großen Flut hat man in Venedig begonnen Gegenmaßnahmen zu errichten.
Aber bei Wind und Regen kann man immer noch die Piazza San Marco kaum trockenen
Fußes überqueren. Wir haben Glück, heute ist ideales Wetter für Venedig. Es
ist sonnig, aber nicht heiß.

Das über Jahrhunderte gewachsene Stadtbild von Venedig wurde von der UNESCO
1987 zum Weltkulturerbe erklärt. Venedig ist einzigartig und hat schon viele
Maler, Künstler und Dichter inspiriert. Viele Paläste und über 150 Kirchen spiegeln
die einstige Bedeutung der Republik Venetien als Seemacht, Handelsstadt und
Künstlermetropole wider. Venedig bildet heute ein in sich geschlossenes Architekturmuseum.
Venedig ist ein kulturelles Zentrum Italiens und besteht aus 6 Stadtteilen.
weiter zu Venedig, das Zentrum Teil 1 (Seufzerbrücke, Dogenpalast)
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