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Reisebericht mit dem Wohnmobil auf der Insel Sardinien

 

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Reiseberichte

Sardinien - der Süden von Muravera bis Iglesias

Reisebericht Insel Sardinien, der kleine Kontinent - eine Rundreise mit dem Wohnmobil
 

 Insel Sardinien, der Süden - fruchtbare Ebene und Traumstrände

 17.04.05: Heute ist Sonntag. In der Nacht hat es wieder geregnet. Ich mache heute schon vor 7 Uhr einen Strandspaziergang. 8.30 Uhr komme ich mit Muscheln beladen zurück und Klaus hat Frühstück gemacht.


 

  Das Wetter ist sehr kühl, es hat höchstens 10 Grad und es fängt auch wieder an zu regnen. Wir verabschieden uns von unseren Nachbarn aus dem Ostalbkreis und fahren mit unserer Rundreise ca. 9.30 Uhr fort.

der Strand bei Torre Salinas auf Sardinien, Italien

Wir befahren nun die selbe Strecke, die wir gestern mit dem Bus gefahren sind, es geht auf Str. 125 Richtung Cagliari. Zuerst müssen  wir nun wieder tanken. Nach einer kurzen Strecke legen wir einen Stopp ein. Rechts der Straße auf einem Hang befindet sich die Nuraghe S`Oro (turmartiger Wach- und Wehrbau aus der Bronzezeit), die wir uns anschauen und mit dem Foto festhalten müssen.

die Nuraghe S`Oro, turmartiger Wach- und Wehrbau aus der Bronzezeit, Sardinien

Das Wetter macht dem April alle Ehre. Geschwind Regen, dann scheint die Sonne. Wir fahren kurvig durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft auf Straße 125. Am Paß Arcu `e Tidu auf 426 m zweigen wir kurz rechts ab Richtung  Burcei und evtl. weiter um die Punta Serpeddi (1067 m)  zu erklimmen. Es geht höher und die Aussicht sollte immer besser werden. Doch das Wetter verschlechtert sich, es ist sehr windig und  fängt an zu regnen. Hier auf ca. 700 m Höhe wird sogar noch Wein angebaut.

Landschaft bei Burcei auf Sardinien, Italien

Ca. 500 m vor Burcei liegt linker Hand das Kirchlein Santa Barbara. Im Ort Burcei parken wir kurz und schauen uns die Kirche an, deren runde Kuppel mit bunt glasierten Kacheln gedeckt ist.

die Kirche Santa Barbara in Burcei auf Sardinien, Italien

Wegen stärkerem Regen verziehen wir uns in unser WOMO und verzichten auch weiter hoch in die Berge zu fahren. Es geht wieder zurück vorbei an Schafweiden, kleinen Weinbergen und Korkeichen zum Paß und auf der Straße Richtung Cagliari. Bald haben wir Ausblick aufs Meer und auf Cagliari,  der allerdings wegen des Wetters bescheiden ausfällt.

Eukalyptusbäume auf Sardinien, Italien

Wir kommen langsam tiefer und die Berge liegen hinter uns. Olivenhaine, Pinien und Kakteen erscheinen an der Straße. Bald kommen auch Eukalyptusbäume, Gewächshäuser, Reben, Orangen und Wiesen dazu. Es stürmt und  regnet mehr und wird fast dunkel. Wir fahren durch eine Allee von großen Pinien.

Nun lassen wir Cagliari links liegen und biegen von Straße 125, die uns seit Olbia immer wieder begleitet hat, ab auf Straße 554 /130 Richtung Iglesias. Wir sehen ein Mercedes-Werk hier am Rande Cagliaris in Flughafennähe. An Wiesen, Schafweiden und etwas Industrie fahren wir vorbei. Rechts der Straße wirbt ein „Dog-Hotel“. Wegen des starken Windes liegt schon zweimal eine leere Obstkiste auf der Straße!

Straße nach Iglesias auf Sardinien, Italien

Wir fahren an Assemini vorbei und die Gegend wird immer flacher. Die Straße nach Iglesias scheint kerzengerade.

Von Str. 130 machen wir einen Abstecher nach Siliqua um auf Straße 239 weiterzufahren zum Castello di Acquafredda. Es handelt sich um Reste eines großen  Kastells aus dem 13. Jahrhundert

.der Vulkankegel und Aussichtsberg Burgberg auf Sardinien, Italien

Am kleinen Parkpatz unterhalb des Castello halten wir an und machen zuerst eine Kaffeepause, um den erneuten Regenguß vorbeiziehen zu lassen. Den Aufstieg zum schon von weitem sichtbaren Vulkankegel und Aussichtsberg Burgberg mit ca. 15-20 Minuten würden wir gerne machen. Doch nach einiger Zeit müssen wir einsehen, daß es heute keinen Wert hat, es regnet zu sehr. Wir treten also die Rückfahrt an zur Straße 130 und nach Iglesias.


 weiter gehts mit den
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