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Das Wetter ist sehr kühl, es
hat höchstens 10 Grad und es fängt auch wieder an zu regnen. Wir verabschieden
uns von unseren Nachbarn aus dem Ostalbkreis und fahren mit unserer Rundreise
ca. 9.30 Uhr fort.

Wir befahren nun die selbe Strecke, die wir gestern mit dem
Bus gefahren sind, es geht auf Str. 125 Richtung Cagliari. Zuerst müssen wir
nun wieder tanken. Nach einer kurzen Strecke legen wir einen Stopp ein. Rechts
der Straße auf einem Hang befindet sich die Nuraghe S`Oro (turmartiger Wach-
und Wehrbau aus der Bronzezeit), die wir uns anschauen und mit dem Foto festhalten
müssen.

Das Wetter macht dem April alle Ehre. Geschwind Regen, dann scheint die Sonne.
Wir fahren kurvig durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft auf Straße 125.
Am Paß Arcu `e Tidu auf 426 m zweigen wir kurz rechts ab Richtung Burcei
und evtl. weiter um die Punta Serpeddi (1067 m) zu erklimmen. Es geht
höher und die Aussicht sollte immer besser werden. Doch das Wetter verschlechtert
sich, es ist sehr windig und fängt an zu regnen. Hier auf ca. 700 m Höhe
wird sogar noch Wein angebaut.

Ca. 500 m vor Burcei liegt linker Hand das Kirchlein
Santa Barbara. Im Ort Burcei parken wir kurz und schauen uns die Kirche an,
deren runde Kuppel mit bunt glasierten Kacheln gedeckt ist.

Wegen stärkerem
Regen verziehen wir uns in unser WOMO und verzichten auch weiter hoch in die
Berge zu fahren. Es geht wieder zurück vorbei an Schafweiden, kleinen Weinbergen
und Korkeichen zum Paß und auf der Straße Richtung Cagliari. Bald haben wir
Ausblick aufs Meer und auf Cagliari, der allerdings wegen des Wetters
bescheiden ausfällt.

Wir kommen langsam tiefer und die Berge liegen hinter uns. Olivenhaine, Pinien
und Kakteen erscheinen an der Straße. Bald kommen auch Eukalyptusbäume, Gewächshäuser,
Reben, Orangen und Wiesen dazu. Es stürmt und regnet mehr und wird fast
dunkel. Wir fahren durch eine Allee von großen Pinien.
Nun lassen wir Cagliari
links liegen und biegen von Straße 125, die uns seit Olbia immer wieder begleitet
hat, ab auf Straße 554 /130 Richtung Iglesias. Wir sehen ein Mercedes-Werk hier
am Rande Cagliaris in Flughafennähe. An Wiesen, Schafweiden und etwas Industrie
fahren wir vorbei. Rechts der Straße wirbt ein „Dog-Hotel“. Wegen des starken
Windes liegt schon zweimal eine leere Obstkiste auf der Straße!

Wir fahren an Assemini vorbei und die Gegend wird immer flacher. Die Straße
nach Iglesias scheint kerzengerade.
Von Str. 130 machen wir einen Abstecher
nach Siliqua um auf Straße 239 weiterzufahren zum Castello di Acquafredda. Es
handelt sich um Reste eines großen Kastells aus dem 13. Jahrhundert
.
Am
kleinen Parkpatz unterhalb des Castello halten wir an und machen zuerst eine
Kaffeepause, um den erneuten Regenguß vorbeiziehen zu lassen. Den Aufstieg zum
schon von weitem sichtbaren Vulkankegel und Aussichtsberg Burgberg mit ca. 15-20
Minuten würden wir gerne machen. Doch nach einiger Zeit müssen wir einsehen,
daß es heute keinen Wert hat, es regnet zu sehr. Wir treten also die Rückfahrt
an zur Straße 130 und nach Iglesias.
weiter gehts mit
den Stränden &
Grotten im
Westen von Iglesias bis Oristano...
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