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Wir haben vor, die Insel im Uhrzeigersinn zu umfahren. In Südrichtung geht
es von Olbia aus auf die Küstenstraße 125. Die
Stadt wollen wir erst am Ende unserer Rundreise anschauen. Am Rande der Stadt
und nahe dem Flughafen sehen wir ein großes Einkaufszentrum „Auchan“. Hier am
Parkplatz holen wir unser Wohnmobilfrühstück nach und fahren weiter Richtung
Teodoro.
Ein kleiner Abstecher bringt uns den ersten Kontakt mit dem Strand
bei Lido del Sol mit einem schönen Blick auf das Leuchtturminselchen Isola Bocca.

Weiter geht es die Strandstraße 125 entlang durch eine schöne Gegend mit
Palmen, Kakteen und blühender mediterraner Maccialandschaft.

Ein weiterer Abstecher bringt uns zum Capo Coda Cavallo. Wir kommen ins Schwärmen.
Die vielfältige Küstenlandschaft mit blühender Macchia wechselt mit versteckten
Buchten mit schönen Sandstränden, kleinen Inseln und mit vom Wasser
umspülten Klippen.

Man sieht die eindrucksvollen Felslandschaften der vorgelagerten
Isola Tavolara.

Nach einem kleinen Spaziergang an der Küste machen wir bei bester
Aussicht eine Kaffeepause im Wohnmobil bevor wir weiterfahren nach San Teodoro.
Hier suchen und finden wir die Wohnmobilentsorgung. Der Ort ist bekannt für
sein „Night Life“ und bietet in den Sommermonaten für jeden Geschmack Spaß und
Unterhaltung. Auch hat San Teodoro einen schönen, langen Sandstrand. Bei Windsurfern
ist der Ort ebenfalls bekannt.

Auf der Fahrt nach Budoni schauen wir auf kleine
Orte, die sich an den Hang anschmiegen. Bei Porto Ottiolu, finden wir einen
schönen Jachthafen und weißen Sandstrand.

Die Orte und Feriensiedlungen stehen im Einklang mit der Landschaft und haben
ländlichen Charme. Es gibt keine Hochbauten. Wir kommen nach Budoni, einem
langgezogenen Ort mit ca. 3.500 Einwohnern und einem langen, schönen Strand.
Der Küste entlang ziehen sich kleine Pinienwälder, die im Sommer Schatten spenden
können.

Wir finden einen schönen Übernachtungsplatz am Strand mit viel Wellenrauschen.
Es ist sonnig und warm und es weht ein Seewind. Mich reizt der schöne Strand,
ich laufe entlang. Klaus bleibt im WOMO, kocht Kaffee und liest. Später machen
wir beide noch einen Strandspaziergang.

Nur wenige Leute sind hier. In der nahen
Pizzeria am Strand kehren wir zum Abendessen ein. Auch hier ist nichts los.
Man wartet überall, daß die Saison losgeht und viele Gäste kommen. Wir können
zuschauen, wie unsere Pizzas bereitet werden und lassen sie uns schmecken dazu
ein Glas Wein. Wir bezahlen dann Euro 23,60. Und müssen uns erst wieder daran
gewöhnen, daß in Italien zum Preis auf der Speisekarte noch das Gedeck dazugerechnet
wird.

Dann wieder im Wohnmobil angekommen, ist es schon bald dunkel. Wir lesen
noch etwas und lassen uns dann von den Wellen in den Schlaf wiegen.
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Fakten über Sardinien
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Fläche
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24.090 qkm |
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Bevölkerung
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ca. 1,6 Mio. Ew.
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Hauptstadt
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Cagliari, (ca. 230.000 Ew) |
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Breite
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145 km
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Länge
|
270 km
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13.04.05: Wir haben sehr gut geschlafen. Schon am frühen Morgen scheint die
Sonne. Nach dem Frühstück verlassen wir ca. 8.30 Uhr die schönen Platz am Meer
in Richtung Posada. Schon von weitem sieht man das Örtchen reizvoll am Hang
liegen mit der Burgruine Fava auf der Felsspitze mit herrlicher Aussicht auf
die Umgebung.

Bei der Weiterfahrt nach La Caletta und Santa Lucia, vorbei an
weidenden Schafherden, haben wir immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer.

Pinienbestandene, weiße Sandbuchten wechseln mit Klippen ab. Wir wollen ganz
hinausfahren nach Capo Comino und durchfahren eine herrliche Gegend mit blühender
Macchia, die einen angenehmen Duft verströmt.

Am Capo finden wir es phantastisch. Die Macchia, das blaue Meer, kleine Sandstrände,
Dünen und große glattgeschliffene Felsen laden zum Bleiben ein.


Wir machen einen Spaziergang
und dann im Wohnmobil bei bester Aussicht Kaffeepause.

Hier wäre ein schöner Platz zum Übernachten. Aber es ist noch Vormittag und
wir haben noch Einiges vor.

Wir fahren wieder zurück zu unserer Straße 125 und nach Orosei. Die Landschaft
zeigt sich bergig und hügelig, obwohl wir nur wenige Kilometer vom Meer entfernt
sind. Pinien begleiten auch hier den Strand, sonst fahren wir vorbei an Schafweiden
mit verschiedenen Büschen und Olivenbäumen. Vor Orosei gibt es etwas Industrie.
Das Landstädtchen Orosei hat 5.300 Einwohner und liegt in grüner Umgebung
an einem Hang. Die hohen Fassaden der Kirchen beherrschen das Ortsbild. Vom
Ort führt ein breiter, roter Fußweg in den 1,5 km entfernten Ort Marina de Orosei
zu einem langen Badestrand mit Dünen, feinem weißen Sand und schönem Hotel.

Danach verlassen wir die Küste und fahren ins Landesinnere
zum Sopramonte und Gennargentumassiv...
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