die Flagge von Italien

Reisebericht mit dem Wohnmobil auf der Insel Sardinien
 

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 Reisetipps Sardinien und Italien

 

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Reiseberichte

Sardinien - am Capo Coda Cavallo im Nordosten der Insel

Reisebericht Insel Sardinien, der kleine Kontinent - eine Rundreise mit dem Wohnmobil
 

 Insel Sardinien - die schönen Buchten und Strände südlich von Olbia

 
Wir fahren also nochmals die bekannte Strecke zuerst nach Olbia und weiter die Str. 125 bis Porto San Paolo. Hier finden wir Camping Tavolara, der uns sehr gut gefällt. Er liegt nicht direkt am Strand, sondern ist ca. 300 Meter entfernt. Wir suchen uns einen Platz aus und machen uns heimisch.


  

 Markise wird heruntergelassen, Tisch und Stühle plaziert und schon können wir außen Platz nehmen. Der Kaffee samt Gebäck  kommt gleich! Aus einem nahem Wohnwagen hören wir Gesang.

unser Wohnmobil auf einem Campingplatz bei Olbia im Norden von Sardinien, Italien

Der weitläufige Platz ist schön angelegt teilweise auf Terrassen. Auch hier ist wenig los, überall wartet man auf den Beginn der Saison. Später haben wir noch Lust, uns den nahen Strand anzusehen. In ca. 10 Minuten sind wir da und sind überrascht vom schönen Sandstrand mit klarem, türkisem Wasser. Aber vor allem schauen wir gefesselt auf den senkrecht aufragenden Kalksteinfelsen im Meer, die Insel Tavolara.

Sie ist trapezförmig 6 km lang und 1 km breit und durchschnittlich 500 Meter hoch. Wir sehen sie hier von  der schmalen Seite als großes Dreieck im Meer liegen. Wir laufen den Strand entlang durch viel lockeren Sand mit Blick zur Insel oder ins blau und grün schillernde Wasser. Der Parkplatz ist Baustelle. Er wird vergrößert und Bäume gepflanzt. Das Hinterland ist bergig und mit Macchia bewachsen.

die Insel Tavolara bei Olbia im Norden von Sardinien, Italien

Am Campingplatz gehen wir duschen und machen Abendessen. Wir stellen fest, daß die Schwäbisch Haller,  die wir bereits in Cervo sowie Baia Sardina getroffen haben, auch hier sind. Für den Abend verabreden wir uns und trinken im Restaurant zusammen einen Wein. Im Wohnmobil angekommen gehen wir bald schlafen.

26.4.05: Das Wetter ist schön und wir frühstücken außen. Die Schwäbisch Haller kommen und verabschieden sich. Sie fahren heute mit der Fähre von Olbia Richtung Heimat. Wir haben noch einen Tag Zeit. Es ist ein schöner Tag und wir wollen eine Wanderung machen.

Wanderung in der Macchia bei Olbia im Norden von Sardinien, Italien    Wanderung in der Macchia bei Olbia

Mit kleinem Rucksack ziehen wir los. Wir laufen vom Strand weg, überqueren die Straße und besteigen einen kleinen Berg gegenüber der Campingplatzeinfahrt.

Auf breitem immer aussichtsreicher werdenden Fahrweg geht es höher.

die Bucht bei Porto San Paolo im Norden von Sardinien, Italien

Wir kommen allerdings nicht bis zum Gipfel, unser Weg verliert sich in der Macchia. Wir legen eine Rast- und Vesperpause ein, freuen uns über den schönen Ausblick auf Bucht und Insel und treten den Rückweg an.

Im Wohnmobil trinken wir Kaffee bevor wir wieder aufbrechen zur anderen Seite auf einen Hügel am Meer, der mit einigen Häusern und Villen besetzt ist. Erst nach dem 3. Anlauf finden wir den Weg der hoch führt. Sonst war immer Ende bei „Privato“. Ab hier Richtung Norden sehen wir viele verkohlte Bäume und Sträucher. Es muß hier vor nicht all zu langer Zeit ein Brand gewesen sein.

Aussicht auf die Bucht der Isola Tavolara, Sardinien, Italien    die Isola Tavolara im Norden von Sardinien, Italien

Die Aussicht ist die selbe, wie zuvor auf unserem kleinen Berg über der Straße. Beim Rückweg verweilen wir noch einige Zeit am Sandstrand, bevor wir im Wohnmobil Mittagessen machen. Inzwischen wurde es sehr warm. Wir sitzen den ganzen Nachmittag unter der Markise und machen es uns an unserem letzten Tag auf Sardinien gemütlich, lesen oder lösen Kreuzworträtsel.

Gegen 17 Uhr haben wir noch Lust auf eine kleine Spritztour. Wir fahren auf  Straße 125 ein kurzes Stück und biegen dann links ab.
 

 

 Insel Sardinien - am Capo Coda Cavallo und in Porto Istana

 

 

Wir wollen ans Meer bei Capo Coda Cavallo. Es geht durch schöne mediterane Landschaft hinaus. Klaus bemerkt bald, daß wir hier evtl. am Anfang unserer Rundreise schon waren. Ich merke es allerdings erst, als wir am Capo sind. Doch es schadet nicht. Es ist so ein wunderschöner Fleck, daß man ihn ruhig zweimal anschauen kann.

Landschaft am Capo Coda Cavallo auf Sardinien, Italien    Felslandschaft am Capo Coda Cavallo

Die Landschaft ist höchst interessant hier. Man blickt auf eindrucksvolle Felslandschaften der vorgelagerten Inseln. Die vielfältige Küstenlandschaft mit schönen Stränden und Buchten, kleinen Inseln und herrlich türkisblauem Meer begeistern.

An der schönen Piazza Angelika auf der Aussichtsterrasse der Blue Bar lassen wir uns nieder. Bei Cappucchino und Eis können wir uns gerade keinen schöneren Platz vorstellen.

ein Cappucchino auf Sardinien, Italien

Nach einem kleinen Abendessen sitzen wir noch lange außen vor unserem WOMO und trinken sardischen Wein. Als es dann frisch und dunkel wird verziehen wir uns nach innen und „Gute Nacht“!

27.04.05:  Wir haben gut geschlafen und frühstücken bei Sonnenwetter außen. Unser letzter Tag auf Sardinien ist angebrochen. Nach Duschen und Haare waschen sitzen wir weiter außen in der Sonne. Kurz vor Mittag und nach Entsorgung fahren wir dann Richtung Olbia und zur Fähre. Wir haben noch Zeit und fahren deshalb 9 km vor Olbia noch einmal rechts raus zum Meer und zwar nach Porto Istana. Am hübschen kleinen Sandstrand mit unbeschreiblich türkis schillernden Wasser hat man ebenfalls die Insel Tavolara im Blick.

die Küste bei Porto Istana, Sardinien    Blick auf die Bucht vor Olbia im Norden Sardiniens

Einen erneuten Stopp legen wir beim Einkaufszentrum Auchan am Randgebiet von Olbia ein. Nach einem kleinen Einkauf und Einkehr in einem Bistro fahren wir zum Fährhafen. Wir besorgen unsere Tickets bei Linea die Golfi und bezahlen für einfache Fahrt nach Livorno Euro 145,--. Die Wartezeit bis zum Einfahren in die Fähre um 19 Uhr nützen wir zu einem Spaziergang am Hafen und laufen in die Stadt um Eis zu essen. Das  Auslaufen der Fähre soll um 20 Uhr sein.

Pünktlich kurz vor 19 Uhr reihen wir uns in die Schlange vor der Fähre ein und sind erstaunt, wie viele LKW`s sowie Container eingefahren werden. Erst kurz vor 20 Uhr kommen wir an die Reihe.

Sonnenuntergang auf der Fähre

Die Fähre ist bis auf den letzten Zentimeter voll. Es stehen sogar Fahrzeuge auf der seitlichen steilen Auffahrfläche. Die Sonne geht über Olbia unter. Mit einem schönen Rückblick auf die Stadt und Sardinien verabschieden wir uns und schlafen gut in unserem Wohnmobil. Die Überfahrt ist total ruhig.

28.04.05: Ca. 7.30 Uhr laufen wir in Livorno ein bei sonnigem, aber sehr diesigem Wetter. Aus der Fähre müssen wir wegen der Enge rückwärts ausfahren.


 weiter gehts nun leider schon mit unserer Heimreise

 

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