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Keine andere von den Spaniern gegründete Stadt
in Amerika kann auf so viele historische Ereignisse zurückblicken
wie Lima, die Stadt der Könige. Spuren davon entdecken wir auf
der Stadtrundfahrt:
In der kolonialen Altstadt und dem Goldmuseum.
Die
peruanische Hauptstadt Lima liegt am Pazifischen Ozean und ist
mit ihren ca. 7 Millionen Einwohnern die wichtigste Stadt des
Landes.
1535 von Francisco Pizarro gegründet, war
Lima später die Hauptstadt des bedeutendsten Vizekönigreichs
(virreynato) der neuen Welt.
Aus dieser Zeit stammen Kirchen,
Paläste und Stadtresidenzen sowie die zweitälteste Stierkampfarena
Lateinamerikas, die "Plaza de Acho".
Ich bin absolut kein Anhänger von Stierkämpfen
und habe auch noch nie einen besucht. Das wird sich erst dann
ändern wenn mal 10-mal hintereinander die Stiere gewonnen haben.
Die Stadt ist größer und moderner geworden;
sie beherbergt erstklassige Hotels und Restaurants, die Spezialitäten
der internationalen Küche anbieten.
Die Peruaner sind besonders
stolz darauf, eine eigene Küche zu haben, die auch dem Verwöhntesten
Gaumen schmeichelt, und darauf, mit dem Pisco einen typischen
Cocktail vorweisen zu können, der überall auf der Welt bekannt
ist. Am
Montagmorgen fahren wir zu mir nach Hause, übernehmen die Motorräder
und die Tour kann beginnen.
Die Enduros, YAMAHA TENERE und XT 600 sind
unsere zuverlässigen Reisebegleiter für die nächsten 21 Tage.
Auf der Panamericana fahren wir durch Lima Richtung Süden.
Das Verkehrschaos durch Lima ist schon was
besonderes, alle Teilnehmer haben sich jedoch schnell an den
etwas anderen Fahrstil gewöhnt.
Nachdem wir jedoch Lima hinter
uns gelassen haben können wir den Anblick der Pazifikküste bestaunen.
Unendliche Sanddünen und grüne Oasen
säumen die Panamericana. Wir fahren an den Weinanbaugebieten
von Pisco und Ica vorbei. Nach 450 km erreichen wir unser Etappenziel
Nasca!
Weiter geht's mit der Stadt
der Linien Nasca...
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