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Früh morgens um 4.30 Uhr satteln wir unsere
Enduros und machen uns auf den Weg nach Nasca. Da es die ganze
Nacht geregnet hat überlegen wir uns zuerst gut ob wir heute
überhaupt schon losfahren sollen. Erdrutsche könnten nach solchen
Niederschlägen die Strecke verschütten.
Wir entscheiden uns trotzdem zur Weiterfahrt,
diese Entscheidung war Richtig, das Wetter wurde immer besser.
Nach Chalhuanca kamen schon wieder die ersten Sonnenstrahlen
zum Vorschein.
Die Streckenlänge 461 km, endlose Kurven, Pässe
über 5'000 m. ü. Meer nicht vergebens wird diese Etappe als
Königsetappe bezeichnet. In
den Bergseen oberhalb von Puquio können wir viele Andenflamingos
beobachten.
In Puquio machen wir einen kurzen Halt um
etwas zu Mittagessen. Dann geht es wieder weiter Richtung Nasca,
die Kurven sind immer noch da, Puguio liegt auf einer Höhe von
3'214 m ü. Meer.
Nach 30 Minuten fahrt sind wir aber schon wieder
auf einer Höhe von 4'330 m. ü. Meer.
Danach geht es aber nur noch hinunter 4'100
m Höhenunterschied bei einer Distanz von nur 90 km. Wir haben
die Kurven auf dieser Königsetappe nicht gezählt aber bestimmt
waren es mehr als tausend.
16 Tage sind wir nun auf Tour, jeder
Tag an Abwechslung kaum zu übertreffen. Mit den Enduros besuchen
wir die alten Wasserkanäle aus der Zeit der Nascakultur.
Schon eindrücklich was diese Kultur
so um die Jahre 600 nach Christus hier alles vollbracht hat.
Auch einen Besuch auf einem typischen Bauernhof steht auf dem
Programm.
Der Bauer freut sich sehr über unseren Besuch, er
zeigt uns gerne was er hier alles anpflanzen kann. Kartoffeln,
Karotten, Mango, Zwiebeln, alles scheint hier zu gedeihen.
Weiter gehts von Abancay
auf der Königsetappe zurück nach Nasca...
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