Reisebericht Urlaub in Peru und Bolivien -
im Land der Inka
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Peru
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 Reiseberichte
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Ica und Huacachina |
Reisebericht Peru - Nasca, die Stadt an den bekannten
Scharrbildern und Geoglyphen...
die Stadt Nasca gab den bekannten Linien von Nasca (siehe auch
Erich
von Däniken) in Peru ihren Namen. Diese Geoglyphen, deren Erforschung
Maria Reiche ihr Leben widmete, stammen vermutlich von der über
2.000 Jahre alten Nasca-Zivilisation. |
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Wir sind zu neunt im Wagen und sind alle sichtlich erleichtert,
als wir nach ca. 2 Stunden am Hotel Nasca in Nasca rausgelassen
werden.
Als wir mitgehen zu unserem Zimmer haben wir schon leichte
Befürchtungen, im Eingangsbereich hat es nämlich eher billige
und fensterlose Räume.
Aber man führt uns nach hinten, wo es
schöne Zimmer mit Bad gibt.
Wir tigern alsbald nochmals los, schliesslich haben wir noch
nichts zu Abend gegessen.
Überall ist viel los, heute Abend
ist eines der Entscheidungsspiele für die Ausscheidung zur Qualifikation
für die Fussball-WM 2006 in Deutschland. Und Peru muss zum großen Entscheidungsspiel ran.
Jedes Restaurant und jeder Elektroladen ist gut besucht. Alle
sind im Fussballfieber... und es lohnt sich. Peru gewinnt 3:0
und wir essen für 3 Sol pro Person ein gutes Menü mit Suppe
und Hauptgang!
Friedhof in Chauchilla
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Wir frühstücken ca. 07.15 Uhr, checken um 08.00 Uhr aus und
verstauen unser Gepäck beim Hotel. Kurz darauf werden wir abgeholt
und zum Nasca Friedhof in Chauchilla gefahren, der
südlich der Stadt liegt (5 Sol).
Die Tour kann auch hier in
Nasca bei jeder Agentur gebucht werden. Auch mit dem Taxi ist
für unter 10 USD zu machen.
Die letzten Kilometer führen - wie oft - über eine holprige
Sand- und Schotterpiste. Wir werden gut durchgeschüttelt und als zweites Frühstück gibt es mal wieder etwas Sand...
Das Gräberfeld aus der Prä-Inkazeit von
Peru
ist leider schon stark mitgenommen.
Viele Grabräuber haben das
ganze Gebiet stark verwüstet.
Dennoch ist es beeindruckend,
wie gut sich die Schädel und Kleiderfetzen erhalten haben in
der trockenen Luft. Heute werden die im Freien ausgestellten
Gräber durch einfache Dächer geschützt.
Nach einer ca. 45-minütigen Führung fahren wir weiter zur
Nasca Töpferei, eine interessante aber ziemlich touristische
Angelegenheit.
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Anschliessend geht es nicht weniger touristisch bei der alten
Goldwäscherei zu. Allerdings hat man liebevolle kleine Modelle
erstellt, um dem interessierten Besucher zu zeigen, wie
man das Gold aus dem Bach gewaschen hat. Hier gibt es auch tolle
Sandbilder der Nasca-Linien zu kaufen. Ein schönes Souvenir
von Peru.
Flug über die Geoglyphen von Nasca
Nun aber war es endlich so weit. Jede der ca. 12 Personen
im Bus war schon aufgeregt, da es jetzt zum Flughafen nach Nasca
ging. Da gestern das Wetter nicht gut war, gab es eine längere Warteliste mit flugfreudigen Touristen...
und das war mit ein Grund, weshalb wir die drei anderen kleinen
Ausflüge schon am Morgen machten.
Nach ca. ½ Stunde waren
wir an der Reihe und durfen in eine kleine Chesna einsteigen.
Platz war - ausser für den Piloten - noch für drei Personen.
Jeder hatte vorsorglich einen kleinen Sickbag vor sich hängen.
Wir wurden kurz instruiert, bekamen einen Plan der Scharrbilder
von Nasca über
die wir fliegen werden und standen auch schon an, um auf die
Rollbahn zu kommen.
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Und los gings!
Etwas wacklig aber durchaus sicher hob unser
Fliegerlein ab und machte sich auf den Weg zur ersten Figur
der Geoglyphen,
dem "harpunierten Wal", der sich etwa 25 Kilometer
nördlich von Nasca befindet... 
Wir fliegen in Schräglage eine komplette Runde rechts herum über dem Scharrbild
und anschliessend in umgekehrter Schräglage das Ganze nochmals
links herum um die Geoglyphen...

Damit auch jeder der drei Passagiere den Wal schön durch
das Fenster sehen kann. Man ahnt Böses...
Man muss sich zuerst man an das Bild aus dem Flieger
gewöhnen und registieren, wie gross die Nasca Bilder etwa sind, dann
sieht man sie ziemlich gut am Boden.
Weiter gehts über die Triangels zum Scharrbild
Astronaut, der am Berghang
richtig gut zu sehen ist. Am Hund vorbei geht es zum interessanten
Affen mit seinem riesigen eingewickelten Schwanz, der verkehrt
herum aufgewickelt ist.
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Am Kondor vorbei geht es zur Spinne und zum Kolibri, der
ebenfalls schön zu sehen ist. Allerings
fliegen wir wieder um jede Figur einmal in Rechts- und einmal
in Linksschräglage. Keiner bringt es fertig dem Piloten zu erklären, dass es dem nicht bedarf.
Marion hat's inzwischen aufgegeben einen ruhenden Punkt zu
fixieren und meditierte nur noch mit geschlossenen Augen, um
schlimmeres zu verhindern. Letztendlich erfolgreich...
Die Französin neben dem Piloten
machte inzwischen Gebrauch von ihrem weissen Beutel und ich
war auch froh, dass wir nun auch das Scharrbild vom Guano-Vogel umrundet hatten und wir nun wieder eher gerade aus Richtung Nasca flogen.
Nach knapp 40 Minuten kamen wir sichtlich geschafft wieder sicher
in Nasca an.
und brauchen noch einige Stunden, bis wir wieder "richtig
im Kopf" waren. Dennoch ein Erlebnis, das keiner auf
dem Urlaub in Peru missen
wollte!
Es lohnt sich einmal auf der Satellitenkarte von Peru bei Nasca nach den Figuren zu suchen...
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Wieder in der Stadt Nasca schauen wir uns um, wo wir einen Nachtbus
für unsere Weiterfahrt nach Arequipa buchen können. Die Ormenos sind ausgebucht und so finden wir
recht bald den Schalter von Flores, die
ebenfalls einen sehr bequemen Nachtbus ("Super Dorado")
für die 12 Stunden dauernde Fahrt anbieten.
Wir bezahlen stolze
80 Soles für einen Sitzplatz oben im Doppeldecker. Aber es sollte
sich als einer der luxuriöstesten Busse herausstellen, mit dem
wir je gefahren sind.
Nach einem Spaziergang finden wir uns gegen 19.00 Uhr im
Hotel Nasca Lines ein.
Hier wohnte die Nasca-Linienforscherin
Maria Reiche die letzten 20 Jahre ihres Lebens in Peru.
Man kennt die
deutsche Forscherin und würdigt ihre Arbeit, die letztlich die
Stadt in der Wüste erst bekannt gemacht hat
Ihr zu ehren würde
im Hotelgelände ein Planetarium erbaut und um 19.00 Uhr finden
i.d.R. Vorführungen zu den Geoglyphen statt (vorher am Hotel erkundigen!).
Mit Edgardo haben wir einen sehr guten und engagierten Vorführer
gefunden, der vieles zu den Linen und Maria Reiche erzählen
kann. Anschliessend bekommen wir noch eine Führung durch den
nächtlichen Süd-Sternehimmel von Nasca. Trotz der ca. 6 USD
Eintritt sehr zu empfehlen!

Wir essen noch gemütlich zu Abend und tigern ca. 23.30 Uhr
zur Bushaltestelle der Floresgesellschaft. Mit etwas Verspätung
liest der Bus von Lima kommend uns auf und wir beziehen ca.
0.45 Uhr unsere reservierten Sitzplätze zwischen den meist schlafenden
Mitreisenden und weiter geht die Reise durch Peru...
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Arequipa...
Peru Urlaub...
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Alle Informationen über Peru und den Inka Trail sowie Reiserouten und Reisetipps im
Reich der Inka wurden von uns sorgfältig geprüft. Trotzdem kann es sein, dass Angaben zu Touren, Wegstrecken,
Verlauf, Länge oder Sehenswürdigkeiten in Peru und den touristisch interessanten
Orten in Peru und Bolivien nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.
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