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das Umland von Cusco... |
Reisebericht Peru - der Inka Trail nach Machu Picchu...
Der strapaziöse mehrtätgige Wanderweg Inka Trail zur bekanntesten Inka-Stätte Machu
Picchu ist der meistbegangene Wander- und Trekkingweg
Amerikas... |
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Am Abend - unserem letzten Abend vor
dem Inka Trail - gehen wir nochmals zum Italiener. Nudeln sollen
zur Stärkung für die bevorstehenden Strapazen beitragen. Doch
es kommt anders. Marion ist übel. Ihr ist schlecht wie selten
zuvor. Nichts
mit Nudeln.
Wir gehen zurück ins Hotel und beschliessen, dass
sie ins Bett geht und ich alleine auf die Vorbesprechung für den Inka
Trail gehe.
Diese ist dann auch ganz locker und entspannt.
Ich erfahre, dass wir 19 Leute sind, 23 Träger haben und uns
3 Guides begleiten. Leiten wird unsere Gruppe Marcello.
Alle
sind recht sympathisch und es lässt sich gut an. Mit zwei schweren
Schlafsäcken (mietbar) und zwei Iso-Matten komme ich 1½ Stunden
später ins Hotel zurück.
Marion hat versucht etwas zu packen. Doch
Klamotten, Wasser, Basesach, Schlafsack und Iso-Matte bekommen
wir nicht in unsere Tagesrucksäcke. Wir müssen umpacken und
einen grossen Rucksack mitnehmen. Gesagt getan. Marion schläft
schon mal, ich räume um und hoffe nicht zu viel zu vergessen...
Auf unserer Peru Landkarte haben ist bei hohem Zoomfaktor der Inka-Trail komplett zu sehen...
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Der Inka Trail - Tag 1
Der Tag des Abmarsches auf den Inka Trail
ist gekommen, der 21. September 2003. Marion hat nicht gut geschlafen.
Sie fühlt sich etwas besser aber immer noch sehr schwach. Wir
frühstücken und treffen uns mit dem anderen unserer Gruppe.
Und los gehts mit einem eigenen Bus fahren
wir ca. 7.45 Uhr über Urubamba nach Ollanta.
Hier haben wir
noch die Möglichkeit letzte Käufe zu machen.
Hinter einer Tür
höre ich es quiecken und finde tatsächlich zum ersten Mal Meerschweinchen.
In Peru werden diese jedoch zum Verzehr und weniger als Haustiere
gehalten. Das drückt wohl auch die Nähe zum Ofen aus...
Nun wir fahren noch einige holprige Kilometer
und queren dabei mehrmals die Bahngleise, bis wir am Startpunkt
unseres Inka Trail Trips bei Kilometer 82 km am Bahngleis ankommen.
Hier beginnen die 4 Tage Inka Trail in denen es ca. 48 km zu bewältigen
gilt...
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Zuerst wird nachgefragt, wer ggf. Träger
für die gesamte Zeit bzw. für den schweren zweiten Tag benötigt. 
Pro Tag zahlt man ca. 20 USD, für das Tragen eines Rucksackes
vom Camp
des zweiten Tages bis auf den Gipfel des Dead Woman Pass (4.215
m) werden ca. 30 Soles verlangt.
Zelte und Verpflegung tragen unsere Träger
so wie so...
An der Hängebrücke kurz hinter dem km 82 Schild
ist die erste Kontrolle. Personalausweis und Nationalpark-Tickets
werden sorgfältig geprüft.
Die Zeiten in denen man schwarz auf
den Trail kommen konnte sind endgültig vorbei.
Alle sind froh, als wir endlich auf dem Inka
Trail loslaufen.
Der erste Tag sollte ja vergleichsweise kurz sein... und in
allen Guidebooks steht als Kommentar "easy walking"...
was sollte uns dann da schon gross erwarten...
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Nun... für easy walking was das schon ganz
schön viel. Zumal Marion immer noch mit ihrer Schwäche zu kämpfen
hatte. Bei einer Pause schien es, dass sie die Kraft verlässt.
Aber
Marcello wusste Rat. Eine Wunderpille machte sie doch bis zum
Abend richtig fit.
Der Wegverlauf des ersten Tages des Inka Trail
ist vergleichsweise
unspektakulär. Es geht etwas auf und ab und anfags immer auf
der linken Seite des Urubamba-Flusses entlang.
Ein steileres
Stück von knapp 100 Höhenmetern muss dabei überwunden werden.
Alles in allem wenig schwieriges Bergwandern auf 3.000 m Höhe.
Am frühen Nachmittag machen wir Pause. Jeder
bekommt eine kleine Erfrischung und wir dürfen im Essenszelt
platznehmen.
Es gibt einen grossen Tisch und 20 Plätze. Es werden
drei Gänge serviert...
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Zuerst eine leckere Suppe, dann Hauptgericht vom Buffet
mit verschiedenen Beilagen und Hühnchen. Das Ganze wird durch
ein leckeres Dessert abgerundet...
SAS Travel lässt sich nicht
lumpen! Wir
fragen uns schon, ob wir überhaupt so viel laufen werden, um
das alles wieder abzutrainieren...
Wir erreichen etwas später die Inka-Ruinen
Willcaraqay und knapp zwei Stunden später auch unser Camp-Site
inder Nähe von Wayllabamba.
Es liegt schön an einer kleinen
Ruine auf knapp 3.000 m. Wir konnten gleich unser Zelt beziehen
und ausschnaufen, bevor es dann in unserem Gemeinschaftszelt
Tee und später Abendessen gibt.
In geselliger Runde schwätzt man noch nach
dem Essen. Eine illustre Runde sind wir. Richtig international.
5 Engländer, 2 Belgier, 2 Norweger, 2 Schweden, 2 Schotten,
2 Neuseeländer, 2 aus den USA und wir beide, die die deutsche
Flagge hoch halten...
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Die Nacht im Zelt auf 3.000m Höhe ist gewöhnungsbedürftig.
Die Isomatte könnte etwas dicker sein, der Schlafsack etwas
geräumiger und d er
Boden etwas ebener. Wir rutschen nachts etwas durcheinander
aber schlafen letztlich doch ganz gut...
Pünktlich um 6.00 Uhr ist Weckzeit. Wir sind
beeindruckt. Nicht nur: poch... poch... wake up... sondern auch
die Frage do you want coffe or tea?
Wir lassen uns je einen
Coca-Tee geben uns wärmen unsere Finger an dem heissen Becher...
noch eingemummt im Schlafsack... so macht das Wachwerden Spass...
Der Inka-Trail Tag 2
Kurz darauf werden wir aber daran erinnert,
dass es gleich Frühstück gibt und wir bis dahin gepackt und
unser Zelt geräumt haben sollten.
Klar, die Träger müssen diese
ja noch abbauen, zusammenräumen und sind über einen kleinen
Vorsprung nicht unzufrieden. Schliesslich soll es heute ja noch
vor dem Mittagessen Tee geben in unserem Mannschaftszelt...
Das Frühstück ist ähnlich lecker und abwechslungsreich
wie zuvor das Mittag- und Abendessen. Kurz darauf setzen wir
unsere Rücksäcke auf und los gehts zum schwierigen zweiten Tag
des Inka Trails. |
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Wir haben knapp 1.300 Höhenmeter auf 4.215m
Höhe zu bewältigen und dann nochmals ca. 600 Höhenmeter bergab
zu unserer Campsite.
Der Reiseführer meint 4-9 Stunden,
je nach Kondition und Konstitution...
Einige unserer Mitstreiter lassen sich ihr
Gepäck bis zum Gipfel tragen.
Wir
sind hart und wollten wissen, ob wir dem Berg mit unserem Gepäck
- immer hin 6-9 kg p.P. gewachsen sind.
Der Weg führt gleich in die nahegelegene Schlucht
und zeichnet sich von Beginn ab durch eine gewisse Steigung
aus.
Anfangs haben wir noch gute Sicht durch das niedrige Gras
und die Büsche. Später hat es mehr und mehr Nebel und auch die
Vegetation wird dichter ('high jungle').
Wir sind überrascht, auf 3.500m Höhe finden
wir hier echten tropischen Regenwald!

Wir sehen sogar einige
tief dunkelblaue Riesenkolibris...
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Doch bald folgen steilere Stufen. Die Schritte
fallen zunehmen schwer. Marcello tröstet uns. Wenn die Sonne
scheinen würde wäre es noch viel
schwieriger...
ok... gut... denken wir uns keuchen weiter...
Das Wetter ist inzwischen leicht unbeständig,
es nieselt ganz leicht. Man wird fast unmerklich nass. Bei knapp
4.000m kommen wir aus dem dichteren Wald heraus uns machen unsere
Teepause.
Der heisse Tee tut gut. Ebenfalls die Durchhalteparolen,
dass es in gut einer Stunde geschafft ist...
Weiter gehts...
Böswilligerweise sind die
letzten 100 bis 150 Höhenmeter die steilsten und so kommt es
schon vor, dass man nach 10 kleineren Schritten 10 Sekunden
Pause braucht um durchzuschnaufen. Auf 4.200m atmet es sich
eben anders...
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Aber
irgend wann ist es geschafft. Endlich am Gipfel angekommen sind wir
glücklich.
Schnaufen
2 Minuten durch und stürzen uns dann trotz schlechtem Wetter
mit den anderen Wandergesellen in einen munteren Gipfelfotowettbewerb.
Jeder macht ein Foto von jedem... so kommt es uns vor...
Doch nach zwanzig Minuten Pause und kaum Bewegung
merkt man deutlich, das Auskühlen.
Es weht ein scharfer
Wind und langsam ist Zeit zum Aufbrechen, denn wir haben noch
über 600 Höhenmeter vor uns.

Dieses Mal allerdings geht es vergleichsweise
steil wieder den Berg hinunter...
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Den Pass der Toten Frau hinter uns geht es
leichter vom Fuss. Allerdings machen sich schon bald die Kniee
bemerkbar. Das
ständige ab ist ziemlich belastend.
Kurz vor dem Erreichen unseres Camps queren wir den schmalen Río Pacaymayu.
Weiter oben am Berg sieht man zwei Wasserfälle, die sich in
dieses Bächlein ergiessen.
Leider ist es wolkig und wir sehen
nicht die schneebedeckten 5.000 und 6.000er, die sich in der Nähe
befinden.
Einige unserer Täger weissen uns den Weg zu
unserem Camp. In Campamento zelten i.d.R. viele Gruppe, so dass
hier fast schon Wegweiser notwendig werden, um ins richtige
Camp zu kommen.
Erschöpft und glücklich beziehen
wir unser Zelt. Zu unserer Überraschung ist es erst 13.30 Uhr,
wir haben die zweite Etappe in ungefähr 5 Stunden Gehzeit geschafft.
Als vergleichsweise ungeübte Wanderer sind
wir stolz auf uns... :-)
Bis alle eintreffen vergeht noch über eine
Stunde. In der Zwischenzeit gibt es eine Erfrischung und es
richt schon nach gutem Essen. Nach dem Mittagessen sitzen wir
weiter im Zelt und unterhalten uns mit einigen Mitwanderern
und den Guides.
Letzere sind sehr interessiert, wie es bei uns
daheim zugeht, was wir so daheim machen und wie sie die Touristen
besser verstehen können.
Wir versuchen unser bestes. Dafür erzählen
sie uns aus offenherzig, wie es als Guide so ist, dass es strenge
Hierarchien gibt und dass jeder, der Guide werden möchte mindestens
ein Jahr einen Englisch-Kurs machen muss. Wichtig ist dann,
dass man von den Touristen gut bewertet wird...

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Am spätern Nachmittag gibt es dann Tee
und Knabbereien. Die Aussicht aus dem Zelt ist bizarr. Die Wolken
sind tief und die Bäume wirken gestenstartig davor.
Wir merken gar nicht, wie die Zeit verrint
und sind auch noch im Zelt beim Schwätzen,
als später die Suppe vom Abendessen serviert wird. Inzwischen
ist es ganz schön kalt und auch dunkel geworden. Wir zelten
hier immerhin auf über 3.600m Höhe.
Leider hatten wir
uns nicht angesehen, wo es zur Toilette geht. So ist es eine
ganz schöne Odyssey, das Örtchen zu finden.
Wir wandern mitten
durch ein anderes Camp, queren zu zweit mit einer Taschenlampe
ausgestattet eine Holzbalkenbrücke. Ein kleines Abenteuer für
sich... :-)
Wie immer gibt es ein tolles Abendessen. Im
Anschluss organisiert Marello einen kleinen Spieleabend. Wir
müssen z.B. innerhalb von 5 Sekunden einen weiteren Begriff
zu einem Thema nennen, z.B. Städte in Peru. Wem länger als 5
Sekunden nichts einfällt muss einen Witz erzählen oder ein Liedchen
singen...
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Wir machen das Ganze in Englisch und es funktioniert
ganz gut. Die Neuseeländer sind beeindruckt, dass wir Europäer
alle gut genug Englisch sprechen um mitzumachen. Bei ihnen ist
es weniger üblich, dass man eine Fremdsprache
so gut beherrscht...
Aber nach 21.00 Uhr werden alle langsam müde.
Es ist bitter kalt inzwischen und wir kuscheln uns mitsamt Fliesjacke
in den Schlafsack. Wiederum ist unser 'Bett' schief.
Wiederum
macht einem das irgend wann nichts mehr aus. Wir können es in
dieser Nacht verkneifen auf's WC zu müssen und...
... werden wieder um 6.00 Uhr mit einem heissen
Coca-Tee geweckt...
Der Inkatrail - Tag 3
Same procedure als usual, packen und Zelt
aufräumen, tolles Frühstück und ziemlich bald dann das Aufschnallen
des Rucksackes und los gehts...
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Bald merken wir, dass wir uns einer
Illusion hingegeben
haben zu glauben, dass nach dem zweiten Tag alles viel leichter
wird. Wir beginnen gleich wieder mit einem steilen Anstieg zu
nächsten Pass...
nach knapp einer Stunde erreichen wir
die Inka-Ruine von Runkuraq'aq auf 3.720 m Höhe. Die auffallend
rund gehaltene Ruine war wohl zu Inka-Zeiten ein Versorgungslager.
Wiederum an exponierter Lage. Wir erhalten eine kurze Führung
von Marcello ehe wir weiter den Berg hinaufschaufen.
Kurz vor dem Runkuraq'ay-Pass (3.900m)
sehen wir einen kleinen See. Daneben steht ziemlich unbeeindruckt
von uns ein Reh oder etwas ähnliches. Eines der wenigen grösseren
Tiere, die wir unterwegs sehen.
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Am Pass selbst machen wir eine kurze
Rast. Was
trinken und ein kleines Picknick ist angesagt. Viele machen
auch einen kleinen Abstecher auf die nahegelegenen Hügel, die
noch eine bessere Aussicht bzw. eine beeindruckende Vielfalt
an Vögeln bietet.
Wer einen Foto mit Zoom hat macht reichlich Gebrauch davon...
Leider sehen wir den schneebedeckten Gipfel
des Nevado Salkantay mit über 6.200 m Höhe nicht.
Umstellen ist angesagt. Kein Meter gerade
aus. Nun geht es wieder über viele Stufen abwärts. Das Wetter
ist etwas besser, ab und an erreichen uns einige wenige Sonnenstrahlen.
Nach knapp einer Stunde treppab erreichen
wir die nächsten Inka-Ruinen. Die Festung Sayaqmarca
liegt perfekt auf einem Bergvorsprung und bietet eine erstklassige
Sicht auf das Aobamba-Tal.

Die Wehranlage diente einst als Festung
und kleinere Lagerstädte.
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Wir können unsere Rucksäcke unter an
der steilen Treppe zu den Ruinen lassen. Einer unserer Guide
passt auf. Eine kleine Führung durch die interessante Ruine
ist angesagt.
Nach
ca. 30 Minuten geht es weiter bergab, vorbei an der kleinen
Ruinenanlage Conchamarca und einer vielfältigen Fauna weiter
zum Lunchplatz in der Nähe der Laguna Chaqicocha.
Was soll ich sagen. Wieder werden wir phantastisch
bedient. Das Essen wir vom Mal zu Mal besser und mehr.
Wir haben
das Gefühl, die Organisatoren wollen uns mästen.
Danach geht es endlich auf dem Inka Trail
mal auf fast gleicher
Höhe am Berg entlang. Das Laufen in der Natur macht richtig
Spass.
Wir haben Zeit alles um uns herum richtig wahrzunehmen,
finden tolle Orchideen, tiefes Moos, verschiedene Vögel und
immer wieder den beeindruckenden aber wahnsinnig schnellen Riesenkolibri...

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Der Weg zieht sich weiter am Berghang entlang
und ist wohl das schönste Abschnitt. Mit geringen Höhenunterschieden
geht es auf dem sehenswert
angelegten Pfad durch satt grüne Pflanzenwelt oberhalb des tiefen
Tales.
Unerwartet haben wir ein kleines Tunnel von ca. 15
Metern vor uns, in dem es Abzusteigen gilt. Eine
natürliche Felsspalte wurde hier erweitert, dass man bequem
hindurchgehen kann.
Eine knappe halbe Stunde später kommen wir
zum dritten Pass in 3.620 m Höhe. Hier befindet sich eine weitere
Camp-Site, das Campamento Phuyupatamarca. Einige der 5-Tages-Touren
machen an diesem schönen aber windigen Aussichtspunkt Halt.
Hier ist es auch, von wo aus man zum ersten
Mal einen Einblick in das untere Urubamba-Tal um Machu Picchu
hat. Agua Calientes kann man schon sehen, die Ruinen von Machu
Picchu befinden sich jedoch hinter einem der Berge. Die Spannung
wird uns also noch nicht genommen...
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Kurz unterhalb des
letzten Passes befindet sich die weitere sehenswerte Inka-Ruine
Phuyupatamarca, die Stadt über den Wolken.
Obwohl das Wetter nich t
so toll ist herrscht hier eine einzigartige Stimmung. Über mehrere
Täler hinweg sieht man die Berge und Wolken sowie das tief unten
liegende Urubamba Tal. Alles liegt friedlich und ruhig unter
uns. Wir geniessen die Aussicht...
Anschliessend geht es bei leichtem Nieselregen
auf dem Inka Trail weiter bergab.
Und nun kommt der für die Kniee anstrengendste
Teil des Trails. Über mehr als 1000 steile Treppenstufen geht
es nun abwärts.
Jeder der in Ollanta keinen Wanderstock gekauft
hat wird es spätestens hier bereuen.
Das in Ollanta gekaufte Regencape erweisst
sich zumindest für den Abstieg als unbrauchtbar. Man sieht mit
dem Umhang kaum wohin man tritt. So muss es dann die neue Schildkappe
aus Cusco tun...
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Die hohen und unregelmässigen Stufen
sind gar nicht so ungefährlich, speziell
nachdem sie nun weitestgehend nass und unsere Knie weich wie
Wackelpudding sind...
Nach einer Stunde vom Pass aus ist das Gröbste
geschafft, der Weg ist nicht mehr so steil. Dafür wird es merklich
wärmer und die Landschaft merklich grüner und tropischer. Man
fühlt sich wieder wie im tiefsten Regenwald.
In der Nähe eines ungewohnten Strommasten
fangen uns zwei unserer Organisatoren ab. Es geht nun rechts
ab. Der Weg geht nun auf dem letzten Stück nochmals steil
auf einem improvisiert angelegten Erdpfad hinunter. Nochmals
ein letzter Test für unser Koordinationsvermögen. Wie steuere
ich meine Beine und Kniee an, damit diese nach fast 10 Stunden
(inkl. Pausen) weiterhin richtig spuren?
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Nach ca. einer halben Stunde stehen wir ungewohntes.
Mehrere Strommasten und rote Dächer künden die Rückkehr in die
Zivilisation an. Beim Centro de Vacaciones gibt es wieder mehrere
Camp-Sites für die verschiedenen Gruppen sowie ein Restaurant. 
Marcello erzählt uns schon bei Mittagessen,
dass es hier möglich ist für 5 Soles eine warme Dusche zu nehmen.
Das lassen wir uns nicht entgehen. Jeder hat dieselbe Priorität.
Als erstes Duschen und als zweites ein Bier...
Durch die begrenzten Duschkabinen verzerrt
sich auch unser Abendessen. Etwas ungewohnt ist es schon, wenn
man auf einmal wieder in einem festen Haus und mit anderen Gruppen
zusammen das Abendmahl einnimmt.
Apropos Essen. Wir wurden schon auf dem Weg
neugierig gemacht. Am letzten Abend vom Inka Trail hiess es gibt es ein richtig
spektakuläres Abendessen... und wie...
Was uns da aufgetischt
wurde, übertraf wirklich jedes 4-Sterne-Buffet um Längen. Verschiedene
Tiere wudren mit Gurken und Kürbissen nachgebildet, z.B. eine
Schildkrote aus einem Kürbis, die als Schale für Kartoffelchips
diente oder ein Pinguin oder ein Hai mit spitzigen Zähnen. Alles,
aber wirklich alles war bis ins letzte verziert und es gab nur
beste Zutaten... Wir dachten nur... die spinnen die Jungs!
Am Abend ist im Restaurant noch Musik und
Party angesagt. Uns ist nicht danach. Ist ein richtiger Kulturschock
dann wieder Musik zu hören. Wir verabschieden uns von den wenigen,
die mitmachen und gehen früh schlafen... morgen geht es schliesslich
früh raus.
Zur Abwechslung werden wir morgens um 4.00
Uhr mit dem obligatoischen Tee geweckt. Wir müssen in der Dunkelheit
packen und unser Zelt aufräumen. Es gibt noch Frühstück. Dann
geht es los. Zum ersten Mal sehen wir klaren Himmel. Zwar schleichen
einige tiefhängende Wolken in der Tälern herum, aber es sieht
vielversprechend aus für die Ankunft in Machu Picchu.
Wir haben noch ca. 2 Stunden vor uns,
um etwa bei Sonnenaufgang das Ziel vom Inka Trail, das Sonnentor oberhalb von Machu Picchu
zu erreichen...
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Peru.
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Machu Picchu und Agua Calientes...
Peru Urlaubsbericht...
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