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Es geht weg von der Küste und wir sehen landschftlich schöne
Einöde, Wüste und manchmal Dünen.
Nach einer guten Stunde biegen
wir von der Hauptstrasse
ab und kommen alsbald zu einer kleinen Bodega, einer privaten
Weinkellerei.
Man zeigt uns, wo die Trauben mit den Füssen
ausgepresst werden und wo die Zwischenlagerung stattfindet.
Ausserdem wird hier natürlich auch Weinschnapps, der Pisco gebrannt.
Für
die Abkühlung des Destillats hat man eigene grössere Wasserbecken.
Als man uns den Aufbewahrungsraum für das wertvolle Nass
zeigt sind wir hin und weg.
Ein vergleichsweise dunkler Raum
mit allerhand Krimskrams an der Wand und der Decke. Sieht so aus, als wäre es ein großer alter Speicher, in dem die Zeit die letzten 50 bis 100 Jahre stillgestanden hat.
Doch der
Boden steht voll mit lauter ca. 1.2 m hochen schmalen Tonkeraffen,
die etwas an Bomben erinnern.
Hier reift der Wein und der Pisco!
Natürlich dürfen wir auch probieren. Schmeckt schon
anders als unsere Weine.
Da uns das Ganze aber gut gefällt
und wir ein Stück echte peruanische Natur mit nach Hause bringen
wollen, kaufen wir eine Flasche Weisswein und eine Flasche Pisco,
die wir von nun an mit uns herumschleppen müssen.
Wir hoffen, dass dies alle zu schätzen wissen, die einen Tropfen von diesem kostbaren Etwas abbekommen werden... :-)
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