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Puno
(am Titicaca-See)... |
Cusco in Peru - ehemalige
Inka Hauptstadt und Nabel der Welt...
die ehemalige Hauptstadt der Inka ("Nabel der Welt")
ist eine der bedeutendsten historischen Städte Südamerikas. Das
Touristenzentrum Perus ist ausserdem Ausgangspunkt
für Trails nach Machu Picchu... |
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Wir fliegen auf dem höchstgelegenen Zivilflughafen
von La Paz, Bolivien pünklich um 9.00 Uhr bolivianischer Ortszeit ab
und kommen nach 55 Minuten Flug letztlich (nach Umstellen der
Uhr) um
8.55 Uhr in Cusco an.
Wir haben also in Peru noch den ganzen Tag vor uns.
Zwischendrin fliegen wir an der Cordillera
Real vorbei, geniessen den tollen Ausblick den Titikaka-See von oben und geniessen ein
kleines Frühstück.
Der Flug mit der LAB kostet uns ca. 120 USD
+ 25 USD Abflug-Tax.
Vergleichsweise teuer, aber es ist halt
kein Inlandesflug mehr von La Paz in Bolivien nach Cusco in Peru...
Am Flughafen in Cusco treffen wir u.a. den Taxifahrer
José, der hier am Flughafen von La Paz nach Kunden Ausschau hält und gut Englisch spricht.
Er verlangt 10 Sol und bietet uns an, uns zu einigen preiswerten
Hotels in der Nähe des Plaza de Armas zu fahren. Wir willigen
ein.

Wer sehen möchte, wo wir nun genau in Peru sind, suche den roten Punkt "Cusco" auf der Landkarte.
Cusco - die ehemalige Hauptstadt der Inka
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Er bringt uns zuerst zum Hotel El Peregrino.
Wir sehen uns die Zimmer an
und sagen für 20 USD inkl. Frühstück zu. An der Rezeption steht
USD 40 für ein DZ ausgeschrieben.
Aber inzwischen haben wir Mitte September
und es beginnt die Nebensaison, so dass die Preise purzeln.
Auch durch José bekommen wir wohl den guten Preis.
Allerdings
finden sich in der Nebensainson in dieser Preislage und darunter
zahlreiche Zimmer in Cuzco, wie wir mit der Zeit mitbekommen.
Um 10.00 Uhr brechen wir schliesslich zu unserem
Stadtrundgang auf.
Zuerst schauen wir uns auf dem herrlichen
Plaza de Armas um. Einem der schönsten Plätze, die wir je gesehen
haben.
Viele der Häuser besitzen tolle Balkone und sind Teil
eines Arkadenganges, der fast um den ganzen Platz führt.
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Die Katedrale an der nordöstlichen
Seite des Hauptplatzes von Cusco wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach
der Eroberung der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cusco auf den zerstörten
Resten eines
wichtigen Inkapalastes erbaut.
Sie ist 85 Meter lang und 45 Meter breit,
besitzt einen Altar aus 42 Tonnen(!) Silber und nennt die
grösste und berühmteste Glocke Südamerikas ("Maria
Angola") sein eigen.
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In ihr wurden mehrere Kilo Gold verarbeitet.
Sie besitzt weiterhin 10 Seitenkapellen und ein Chorgestühl
aus geschnitzem Zedernholz.
Nach der Niederwerfung des Inkareiches und
dessen Eroberung 1533 wurde die einheimische Bevölkerung von
den Spaniern gedemütigt. Alle Inkabauten, vor allem die Heiligtümer,
wurden weitestgehend abgerissen und durch koloniale Gebäude
ersetzt.
Vor allem durch Kirchen. Man versuchte durch noch mehr
Prunk und Protz die Indios davon zu überzeugen, dass die Spanier
die gewichtigere Religion besassen.
Die Kathedrale von Cusco nun kann als
eines der Haupt Boll- und
Prachtwerke zur Beedruckung der Inkas angesehen werden.
Nicht weniger Beachtung sollte man der massiven
Nachbarkirche Iglesia La Compañía schenken. Sie wurde
ebenfalls auf den Grundmauern eines Inkatempels erbaut und steht
der Kathedrale in Sachen Prunk um nichts nach. |
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Sie wurden von
den Jesuiten im 17. Jahrhundert errichtet. Wir starten den Rundgang durch Cusco links
von der Kathedrale und laufen die Calle Almirante hinauf.
Hier
befindet sich übrigens rechts auf der Höhe des Museo Inka ein
gemütliches kleines Restaurant mit italienischen und peruanischen
Speisen.
Im
Museum sind bedeutende Gemälde der Escuela Cusqueña sowie Keramiken
und Steinarbeiten der Inka zu sehen.
Weiter geht es vorbei am Kloster Convento
las Nazarenas durch die Calle Culebras hoch zur Calle Carmen
Alto.
Wir laufen rechts weiter und gelangen alsbald in den Stadtteil
San Blas und zum Plazoleta de San Blas.
Hier befindet
sich auch die sehenswerte Kirche von San Blas, die eine sehr
schöne barocke Kanzel besitzt.
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Von hier aus bietet sich eine schöne Sicht
über das ganze ziegeldachbedeckte Altstadtzentrum die Innenstadt
von Cuzco.
Wandert man die Calle San Blas wieder hinunter
ins Zentrum kommt man bald in die
Calle Hatunrumiyoc, die vor allem wegen ihrer sehr gut
erhaltenen Inkagrundmauer des Tempels Inca Roca und der vielen
Galerien bekannt ist.
In dieser Mauer befindet sich auch der berühmte
12-eckige Stein, der typisch ist für die fugenlose Inkabautechnik,
die auch viele Erdbeben überstanden hat.
Es ist gar nicht so einfach diesen ohne irgen welche Finger zu fotografieren... :-)
Ohne Mörtel und Metallwerkzeuge wurden
diese metergrossen Steine behauen und fugenlos aneinandergefügt. In
anderen Inkaruinen finden sich jedoch noch grössere und kantenreichere
Steine...
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Wir laufen weiter und biegen rechts in die
Calle San Augustin ab. Nach ca. 200m erreichen wir das Casa
de los 4 Bustos, dem Haus in dem einst Pizarro wohnte.
Über
den Plazoleta Limac-Pampa geht es weiter zur Kirche und Konvent
Santa Domingo, das auf dem heiligen Sonnentempel
der Inka (Coricancha) erbaut wurde.
Das Museum im Kloster sollte man auf jeden
Fall besuchen. Eine Führung ist ebenfalls preiswert zu bekommen.
Es ist atemberaubend, mit welcher Präzision die Inka speziell
hier in Cusco die Grundmauern
erbaut haben.
Das bemerkenswerte an diesem Bau ist auch,
dass die Überreste des Sonnentempels erst nach dem grossen Erdbeben
1950 zum Vorschein kamen.
Zu dem Zeitpunkt stürzten nämlich
die Überbauten der Spanier ein und legten die Grundmauern an
vielen Stellen frei.
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Heute weiss man, dass der Sonnentempel nur
ein Teil eines viel grösseren Tempelkomplexes ist.
Es
heisst, dass der Sonnentempel zur Zeit der Eroberung durch die
Spanier mit Goldplatten bedeckt war und dass im Garten viele
Gegenstände durch Gold- oder Silbernachbildungen ausgestellt
wurden.
Nach dem beeindruckenden Tempel und
dem Park laufen wir die Pampa del Castillo und dann die Fussgängerzone
Loreto zurück zum Plaza de Armas, der Hauptplatz von Cusco.
Von dort gehen wir weiter links in die Calle
Mantas und kommen nach bald zur Iglesia y Convento La Merced,
der ältesten Kirche von Cusco. Sie wurde 1536 erbaut.
Im Klostermuseum
befinden sich die wertvollsten Stücke peruanischer Goldschmiede-
und Schmuckhandwerkskunst.
Über die Calle Marques geht es weiter am sehenswerten
Calle Valle Umbroso vorbei zum alten Torbogen vor der Iglesia
Santa Clara. Die Kirche besitzt sehenswerte Altäre.
Wir haben nun von Kirchen genug und tummeln
uns eine halbe Stunde auf dem nahegelegenen Mercado Central.
Hier gibt es fast alles.
Eine gut gearbeitete Cusco-Schildkappe
kann man hier für 5 Soles erstehen.
 
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Allerdings sollte man sich auf dem Markt von
Cusco vorsichtig bewegen und alle Wertsachen
inkl. Kamera wegpacken. Wie schnell kommt einem im Gedränge
etwas abhanden!
Auf dem Rückweg sehen wir uns
noch die San Francisco Kirche und den zugehörigen Platz an,
bevor es dann über das Casa de Jara und den Plaza de Regocijo
zurück geht zu unserem Hostal El Peregrino.
Ganz schön geschafft schlurfen wir zurück
zum Hotel, machen uns frisch und gehen auf Suche nach einem
passenden kleinen Restaurant, das wir gegenüber des Inka Museum
finden.
Es gibt heute ausnahmsweise keine peruanische Kost sondern
Nudeln...
Am Abend haben wir von unserem Hostal einen
prächtigen Blick über die vorgebauten Dächer auf die beleuchtete
Kathedrale und die Kirche am Plaza de Armas.
Schnell ein kleines
Taschenstativ aufgebaut und schon hat man eine Nachtimpression
aus Cuzco... :-)
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Die beiden darauffolgenden Tage verbringen
wir in der Umgebung von Cusco und anschliessend brechen wir
zum Inka Trail nach Machu Picchu.
Anschliessend
sind wir nochmals einen Tag in Cusco und gönnen uns hier zum
Abschluss die bekannte peruanische Spezialität Cuy, d.h. Meerschweinchen.
Diese werden hier zum Essen gezüchtet und sind etwas grösser
als bei uns.
In Peru werden jährlich ca. 50 Mio. Stück Meerschweinchen
gegessen...
Allerdings sind wir nicht darauf vorbereitet,
dass das Tierchen am Stück, mit Kopf, Zähnen, Beinen und Krallen
serviert wird.
Und das mit Karotte im Maul und einem Hut auf
Tomate und Kräutern auf dem Kopf...
(wer's genauer sehen möchte, fahre langsam
mit seiner Maus über das Bild...)
Nun geschmeckt hat's,
aber ich kann diejenigen verstehen, die das Tier und erst recht
in dieser Darbietung nicht gegessen hätten.
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das Umland von Cusco...
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