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Man gewöhnt sich
dran und geniesst die immer noch tollen Rundumblicke an der
immer höher ansteigenden Strasse entlang. Im Gebiet der kleinen
grünen Büsche treffen wir einige Herden von Alpakas.
Sie grasen
an einem kleinen Bachlauf von der Bergkulisse und dem Blauen
Himmel. Wie aus dem Bilderbuch.
Fast schon kitschig schön. Das
tolle daran ist aber, dass nichts gestellt ist. Alles Natur
und alles absolut live.
Vor lauter geniessen bemerken wir kaum, dass es bald nicht
mehr höher geht und wir am Pass auf über 4.900m Höhe angekommen sind.
Ein Stopp ist
obligatorisch, ebenso wie die indigenen Verkäuferinnen, die
bei der frischen Luft ein reges Geschäft mit ihren warmen Schaals
und Handschuhen machen.
Wir fühlen uns in der dünnen Luft noch vergleichsweise gut
ätter kauend auch etwas um. 
Weiter gehts, zuerst langsam, dann immer mehr in Serpentinen
bergab. Bald sieht man schon ca. 1.000m tiefer den Hauptort im
Colca Canyon, Chivay auf 3.650m Höhe.
Das Reisebüro Giardino
legt dabei den Übernachtungsstopp
nicht in Chivay, sondern im eigenen Hotel im kleinen Ort Coporaque
ein. Ein tolles Hotel!
Wir bekommen um 14.30 Uhr nach der Ankunft gleich Lunch serviert.
Alle haben Hunger und alle schlagen zu. Ein Fehler für alle,
die sich noch nicht an die Höhe gewöhnt haben.
Schon vor aber
erst recht nach dem Essen hatte ich starke Kopfschmerzen. Für
die Verdauung benötigt der Körper viel Sauerstoff und bei der
dünnen Luft verstärkt so jedes nicht leicht verdauliche Essen
die Symptome der Höhenkrankheit.
Tipp: nur eine Suppe essen!
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