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Reisebericht Peru und Bolivien -
Copacabana
am Titicaca-See, Bolivien...

die bolivianische Stadt am Titicacasee. Von Copacabana in Bolivien aus macht man Ausflüge zur Sonneninsel (Isla del Sol) und zur Mondinsel (Isla de la Luna).

 

Wir fahren entlang des Titicaca-Sees durch tolle Landschaften. Nach etwa gut drei Stunden kommen wir an den Grenzort Yunguyo zwischen Peru und Bolivien.

Hier kann man nochmals auf's peruanische WC und noch einkaufen. am Strand von Cobacabana, BolivienKurz darauf kommt man zur Grenze.

Alle aussteigen und an der Schlange zum Schalter anstehen.

Nach 20 Minuten haben wir unseren Ausreisestempel und laufen zur bolivianischen Seite. Nochmal dasselbe.

Der Bus wartet auf uns und weiter geht es die letzten 10 Kilometer zum verblüffend toll liegenden Copacabana, dem Ort mit dem bekannten Namen...

Copacabana in Bolivien

Wir haben bestes Wetter und beziehen unser von Puno in Peru aus reserviertes Zimmer im empfehlenswerten Hostal Colonial de Lago.

Wer dort absteigt sollte sich ein Zimmer mit See-Blick auf den Titikaka-See gönnen.

Das Hostal (und lt. Hörensagen ganz Copacabana) hatte das beste Preis-Leistungsverhältnis unserer ganzen Reise.
 

Wir zahlen für das DZ ca. 8 EUR und haben einen schönes Zimmer mit einem wunderbaren die Basilica von Copacabana, BolivienBlick über die Bucht von Copacabana und den See. Einfach toll!

Wir stellen unsere Uhr noch eine Stunde vor und laufen vom Hotel aus bergab zum Hafen und Strand. Wir wollen in einem der zahlreichen Restaurants am See etwas Essen.

Gibt es hier nicht was aus unserem "Ländle", Gulasch mit Spätzle und Blaukraut. Wir denken wir sehen nicht recht. Und das ist Bolivien ?

Überhaupt führen wir uns etwas überrumpelt hier. Man fühlt sich wie an der türkischen Riviera, Sonne, Strand, Boote und "Meer".

Dennoch sitzen wir am Strand des bolivianischen Städtchens Copacabana und befinden uns auf 3.810m Höhe über dem Meer!

Leider können wir für den heutigen Tag keine Bootstour auf dem Teil des titicacasees in Bolivien mehr buchen und so machen wir einen Spaziergang am Titikakasee und durch den kleinen Ort.

Immer bergauf kommt man zum am Plaza de Armas in Copacabana, BolivienHauptplatz mit der riesigen und sehenswerten Basilika Virgen de la Candelaria. Sie wurde erst im frühen 19. Jh fertiggestellt, obwohl schon ca. 1600 mit dem Bau begonnen wurde.

Um die Basilika dreht sich auch eines der drei Feste, für die die bolivianische Stadt Copacabana bekannt ist, die Fiesta de la Virgen de Copacabana, das meist Anfang August hier stattfindet.

 Gegenüber befindet sich der Hauptplatz des Ortes, der Plaza 2 de Febrero mit schön angelegten Gärten und einigen Geschäften am Rand.

Zwischen diesem Platz, dem Plaza Surce (neben dem sich auch das Hostal Colonial del Lago befindet) und dem Hafen am titicaca-See ist quasi die Stadtmitte mit den meisten Geschäften, Wechseltischchen und Restaurants.

 Noch eine weitere Ebene der Verwunderung über unseren ersten Ort in Bolivien sollte uns erwarten. Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass es einen kleinen Berg gibt, von dem sich eine schöne Aussicht auf den Ort und den Titicacasee ergibt.
 

Dafür sind wir doch immer zu haben. Zumal es auch ein gutes Höhentraining ist, 150 Höhenmeter zu absolvieren, und das mit dem "Basislager" auf 3.810m.

die Stadt Copacabana vom nahegelegenen Aussichtspunkt, Bolivien
die Stadt Copacabana vom nahegelegenen Aussichtspunkt, Bolivien 

Zuerst hatten wir etwas bedenken, ob es sich nicht um einen einsamen Weg handeln könnte. Man ist ja vorsichtig, wenn man eine nicht ganz wertlose Kamera mit 28-200mm-Objektiv dabei hat.

Aussichtspunkt am Cerro Calvario in Copacabana, Bolivien

 Aber weit gefehlt. Der Weg zum Aussichtspunkt am Cerro Calvario beginnt westlich des Plaza Sucre an der roten Capilla und wird von vielen Einheimischen und Touristen gleichermassen begangen.

Auf dem ca. ½-stündigen anstrengenden Weg nach oben begegnen wir einigen Menschen und Kultstätten.

Erst später können wir uns einen Reim darauf machen, als wir erfahren, dass sich der Weg in die 14 Kreuzstationen gliedert, die Jesus durchleiden musste.

 

Auf der Hälfte angekommen hat man schon einen super Ausblick auf den Titikaka-See "hinter" Copacabana. Tief blau und ohne Ende zeigt er sich hier. Nach weiteren langen 15 Minuten ist man endlich oben und wird bei schönem Wetter mit einem einzigartigen Ausblick belohnt. Wir trauen unseren Augen kaum.

Es gibt sogar einige tapfere Getränkeverkäuferinnen hier oben. So leisten wir uns ein Wasser und suchen uns ein lauschiges Plätzchen zum Geniessen der Aussicht...auf der Isla del Sol graupelt es gewaltig, Copacabana, Bolivien

Isla del Sol am Titicaca-See

Wieder im Trubel vor dem Hotel buchen wir unser Ticket für die nächsten zwei Tage. Üblicherweise macht man von Copacabana aus einen Ganztagesausflug zur Isla del Sol (Anfahrt von zwei bis drei Häfen mit Aufenthalt) und zur Isla de la Luna (ein Aufenthalt).

Wir wollen aber als Training der Insel von Süd nach Nord durchwandern und lassen uns ein Ticket ausstellen, mit dem Wir mit der morgigen Tour an den Südhafen gebracht werden und mit der Tour Übermorgen Mittags am Nordhafen abgeholt werden.

Eine Übernachtung im Norden der Insel sei kein Problem. Es gibt mehrere Hostals...
Abends essen wir einem netten Restaurant gute Titicaca-See-Forellen (Truncha) und gehen früh ins Bett...

Leider klappt das alles am nächsten Morgen nicht so wie wir uns das vorstellen, das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Morgens fahren wir bei stark bewölktem Himmel püntklich los und erreichen auch nach gut 90 Minuten den Südhafen Escalera del Inca. Es sieht nach Regen aus.

 Trotzdem beschliessen wir loszulaufen und steigen an den Treppen ca. 150 Höhenmeter hoch. Es tröpfelt inzwischen. Wir laufen weiter. Kurz darauf beginnt es zu graupeln, ja fast zu hageln. Wetterumschwung in Bolivien. auf der Fahrt von Copacabana nach La Paz, Bolivien

Selbst ein Regencape bringt nichts mehr. Unsere Hosen sind nass und es ist kalt. Wir kehren um und da das Boot zur Tagestour schon weg ist beschliessen wir mit einem regulären Boot über den titicacasee zurück nach Copacabana zu fahren.

Wir zahlen 10 Sol p.P. und bekommen einen der letzten Stehplätze im überfüllten Boot zurück. Der Kapitän hat nachher allerhand zu tun, erst mal den Schnee vom Motor kehren und zu anlassen bringen.

Das Boot ist total überfüllt und alle Fenster sind beschlagen. Später steht er mit dem Regenschirm draussen und klettert ab und an auf die Reling, damit er mit dem Bordmotor hinten überhaupt in die richtige Richtung steuern kann...

 Noch während der Rückfahrt klärt sich jedoch der Himmel auf und bis wir nach Mittag dann in Copacabana sind ist es schon fast wieder sonnig. Wir müssen wieder überlegen. Es macht keinen Sinn das Ganze morgen nochmals zu probieren.

Die Fahrt nach La Paz

Dafür haben wir nicht genügend Zeit. So bleibt nur eines, die Flucht nach vorne. Der Touri-Bus vom Titikaka-See nach La Paz ist leider schon voll, so buchen wir unser Ticket für übermorgen um auf heute und können 14.30 Uhr mit dem lokalen Bus mitfahren.

 

 Der Bus hält zwar etwas öfter als der Touristenbus, ist aber dennoch bequem. Und die Strecke ist phantastisch. Wer die Wahl hat sollte links sitzen, da man dann öfters tolle Ausblicke über den titicacasee geniessen in der See-Enge des Titikaka-Sees wird jeder Bus auf ein motorisiertes Holzfloos verladen, Bolivienkann.

Nach ca. 2 Stunden kommen wir zu einer See-Enge, die den oberen Teil mit dem unteren Teil des titicaca-See verbindet.

Ich hatte mich vorher schon gefragt, wie die Strasse hier weitergeht. Die Karte zeigt das nicht. Gibt es eine grosse Brücke, eine Fähre oder?!?

Wir sind erstaunt, als wir am titicaca-See durch den kleinen Ort Estrecho de Tiquina fahren. Ca. 20 Busse vor uns und alle sollen aussteigen. Gut wir laufen mit dem Pulg mit und kaufen uns Bootstickets für die Überfahrt mit einem kleinen Personenboot.

Diese fahren im Minutentakt hin und her und benötigen rund eine ¼ Stunde rüber.
Allerdings befindet sich unser Hauptgepäck noch auf dem Dach unseres Busses, der sich irgend wo in der Schlage der Busse befindet.

Abenteuerlich anzusehen, wie die vielen Busse einzeln(!) auf überdimensionierte Floose mit Motor verladen werden und leicht schaukelnd über den Titikaka-See "gefahren" kommen.

Wir sehen uns die Landung der Busse genauer an und sind fasziniert. Da das Ganze bei 20 Bussen etwas dauert, trinken wir solange einen Coca-Tee und werden dann etwas später von unserem Bus wieder aufgelesen... und die Fahrt geht mit vielen weiteren tollen Aussichten auf die Berge der Cordillera Real weiter, bis wir kurz nach Sonnenuntergang in El Alto, der Hochstadt vom Regierungssitz La Paz ankommen.

 

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