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Um 6 Uhr - nach einem schnellen Tee
- geht es los ins Chukhung Seitental. Die zwei Chilenen wollen heute
unbedingt auf den Chukhung Ri mit 5.500 m.
Ich beschließe, so weit zu gehen wie ich
komme, aber nichts übers Knie zu brechen.Wir laufen zwei Stunden
mit leerem Magen (ganz schön anstrengend auf über 4.000 m!) bis
zu einer Lodge auf dem Weg, wo wir erst einmal frühstücken.
Da die nächsten Tage immer anstrengender
werden, versuche ich, etwas mehr und nahrhafter zu essen. Die Wahl
fällt auf ein Tsampa Porridge - ein traditioneller nepalesischer
Brei aus Weizenvollkornmehl. Mit etwas Zucker ist das ganze extrem
nahrhaft und sättigend, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu
mehlig und definitiv nichts für alle Tage.
Da ich mir heute keinen Stress machen
will und die Chilenen ein ordentliches Tempo vorlegen, lasse ich
sie, ihren und meinen Porter losziehen und verabrede mich für
später mit ihnen. Stattdessen genieße ich bei einer Tasse Tee im
Innenhof der Lodge noch ein bisschen die geniale Aussicht auf Ama
Dablam und Lhotse.
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 Nepal
- Bildband Der wunderschöne Bildband ist genau das Richtige
für Nepalfreunde, untergliedert in Bilder und Texte zu Land und Leuten
bzw. Berge und Trekking |
 Berge
im Chukhung Seitental, Everest-Region, Nepal
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Da ich aber zur Akklimatisierung doch
noch etwas höher hinaus will, folge ich meiner "Crew"
langsam in Richtung Chukhung Ri. Auf dem Weg hat man eine sehr schöne
Sicht auf den Ausläufer des Nuptse / Lhotse Gletschers. Es ist faszinierend,
wie das blaue Eis in der Sonne leuchtet.
 Ausläufer
des Nuptse/Lhotse Gletschers bei Chukhung, Everest-Region, Nepal
Ich schaffe es immerhin auch bis auf etwa
5.000 m, wo ich meinen Guide und den der Chilenen beim Mittagsschlaf
finde. Die Chilenen haben tatsächlich das Gipfelprojekt in Angriff
genommen. Ich lege mich zu den Guides in die Sonne und wir faulenzen
eine Weile.
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 Nepalesische
Gudies beim Mittagsschlaf am Chukhung, Everest-Region,
Nepal
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 Nepal
- Wo Shiva auf Buddha trifft einzigartiger Bildband mit eindrucksvollen Fotos sowie inspirierenden Texten und
Zitaten von Dieter Glogowski
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Da die Chilenen doch etwas länger brauchen,
mache ich mich mit meinem Guide schonmal auf den Rückweg in Richtung
Dingboche, wo wir eine weitere Nacht verbringen werden. Es ist schon
ein bisschen frustrierend, wie schwer die Anstiege immer sind und
wie schnell man vom Berg wieder unten ist!
Wir machen noch eine kurze Teepause
in der Lodge, wo wir gefrühstückt hatten. In der Zwischenzeit ist
dort eine kleine Gruppe Trekker angekommen, die sich für eine Bergexpedition
vorbereiten. Auf der Wiese nebenan darf sich das Yak erholen, das
die ganzen Lasten bis hierher getragen hat, während die Begleitmannschaft
die Steigeisen anpasst. Das sieht doch alles viel professioneller
aus!
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 Vorbereitung
einer Bergexpedition bei Chukhung, Everest-Region, Nepal
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Wieder in der Sonam Friendship
Lodge in Dingboche angekommen, wasche ich endlich mal wieder ein
paar Wäschestücke, da das Wetter ganz passabel ist und somit die
Chance besteht, dass alles bis zum Abend noch trocken wird. Nachdem
die 12-köpfige Gruppe aus Venezuela heute morgen abgereist ist,
ist es richtig ruhig und gemütlich in der Lodge - nur noch die Chilenen,
zwei weitere Deutsche und ich. Dementsprechend ruhiger verläuft
auch die Nacht.
und hier geht's zum neunten
Tag, der Etappe von Dingboche nach Lobuche...

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