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Nach einer fast schlaflosen Nacht aufgrund
der Höhe und des Geruchs nach Ölfarbe werde ich durch einen klaren
Tag mit unglaublicher Aussicht belohnt. Wir sehen die hohen Berge
der Everest-Region: Kongde, Thamserku, Kangtega, Ama Dablam, Nuptse,
Lhotse und ... sogar den Mount Everest!
Die Morgenandacht im Kloster ist sehr beeindruckend,
auch wenn es für uns Westler zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig
ist, das nach unserem Empfinden wenig rhythmische und nicht aufeinander
abgestimmte Durcheinander an Sprechgesängen und Musik zu hören.
Aber genau das erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre.
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 Weg
von Tengboche nach Dingboche, Everest-Region, Nepal
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GEO
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zur Lage in Tibet sowie zu Kultur und Buddhismus
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Nach einem Frühstück in der Sonne ziehen
wir los in Richtung Dingboche auf 4.360 m, immer die Ama Dablam
und den Mount Everest vor Augen. Ein tolles Panorama!
Leider ist der Mount Everest noch soooo
weit weg und zwischen uns stehen noch ein paar anstrengende Tagesetappen.
Aber ich freue mich darauf, ihn noch näher erspähen zu können. Einen
schöneren Blick auf die Ama Dablam - die Königin der Berge - habe ich zu einem späteren Zeitpunkt
nie bekommen.
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 Ama
Dablam, der schönste Berg der Everest-Region, Nepal
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Die Etappe heute ist hart, denn es sind
einige Höhenmeter zu bezwingen und es geht zum Teil wieder bergauf
und bergab. Außerdem haben die zwei Stunden Volleyball gestern doch
ihre Spuren hinterlassen und mein Knie tut etwas weh. Trotzdem hätte
ich diese Erfahrung nicht missen wollen!
 Terrassenfelder
auf dem Weg nach Dingboche, Everest-Region, Nepal
Auf einem Stück hat man vom Hang aus einen
sehr schönen Blick auf das tief eingeschnittene Flusstal Danach
durchqueren wir noch eine Hochebene kurz vor Dingboche und ich bin
dankbar, endlich angekommen zu sein.
Ich nutze die restlichen Sonnenstrahlen,
um ein paar Kleidungsstücke zu waschen und draußen zum trocknen
aufzuhängen. Selbst gönne ich mir eine warme Dusche und Haare waschen
- ein Luxus, der einem nicht täglich vergönnt ist.
Die Besitzer der Sonam Friendship Lodge - Sonam Hichi
und seine Frau - sind unglaublich liebenswürdige Menschen. Nachdem
ihnen die Bedienungsanleitung ihrer Solaranlage vom Französischen
ins Englische übersetzt habe, wollen sie mich gar nicht mehr gehen
lassen.
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 Besitzer
der Sonam Friendship Lodge in Dingboche, Everest-Region,
Nepal
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Zu einer kleinen Erkundungs- und Fototour
komme ich nicht mehr, denn es zieht schon wieder Nebel auf und es
fängt an zu nieseln. Das Alternativprogramm besteht aus guten Gesprächen
im Aufenthaltsraum mit einem internationalen Publikum - Nepalesen,
Chilenen, Deutsche und ein Schotte treffen sich zur "Völkerverständigung"
;-)

Morgen heißt es früh aufstehen, denn um 6 Uhr
wollen mein Guide und ich zusammen mit den zwei Chilenen zu einer
Akklimatisierungstour in Richtung Chukhung Ri aufbrechen. Auf der
aktuellen Höhe über 4.000 m ist es noch wichtiger, den Körper langsam
an die Höhe zu gewöhnen und nichts zu überstürzen.
und hier geht's zum achten
Tag, dem Abstecher von Dingboche nach Chukhung und zurück...
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