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Heute geht es in etwa vier Stunden von
Khumjung nach Tengboche auf 3.860 m, das bekannt ist für sein
Kloster.
Wir haben jedoch nicht nur 60 Höhenmeter hinter uns gebracht,
sondern sind zunächst in ein Flusstal zum Imja Kosi abgestiegen,
bevor es dann wieder bergauf ging bis nach Tengboche.
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 Weg
von Khumjung nach Tengboche, Everest-Region, Nepal
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 Lonely
Planet Nepal Auf fast 400
Seiten das Standardwerk für den Individualtouristen
(englisch)
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Da die Sicht sehr schlecht ist und die Strecke
nicht so lang, lassen wir uns mit dem Frühstück Zeit. Tut auch mal
gut, nicht mitten in der Nacht aufzustehen und gleich loszurennen.
Als wir starten regnet es sogar noch, doch zum Glück lässt
der Regen relativ schnell nach.
Im Flusstal überqueren wir den Imja Khola
auf einer relativ stabilen Hängebrücke, während einige Meter unter
uns das Wasser hindurchströmt. Wenn man eine der vielen Hängebrücken
betritt, sollte man vorher unbedingt Ausschau halten, ob Gegenverkehr
in Form von Yaks im Anmarsch ist. Da die Yaks definitiv die Stärkeren
sind und wenig Rücksicht nehmen, sollte man als Fußgänger klein
beigeben und die Tiere passieren lassen.
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 Hängebrücke
über den Imja Khola, Everest-Region, Nepal
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Nach dem Imja Kosi Tal machen wir eine
längere Pause in einem Tea House in Phunki Tenga und erzählen mit einem älteren
Nepalesen über "Gott und die Welt". Eine sehr nette Begegnung,
bevor es das letzte Stück in einem anstrengenden Aufstieg nach Tengboche
hinauf geht. Zwischendrin erspähen wir kurz den Gipfel der Ama Dablam
im Nebel, doch leider verschwindet er schnell wieder.

Die Lodge - das Tengboche Guest House - ist scheußlich.
Alle Räume sind mit Ölfarbe frisch gestrichen und es stink fürchterlich.
Verspricht eine spannende Nacht zu werden! Ich werde aber schnell abgelenkt
durch ein paar Mönche des Klosters, die auf einem Platz in der Nähe
Volleyball spielen. Nachdem ich ein paar Minuten zugeschaut habe,
bitten sie mich, mitzuspielen. Vergessen sind die müden Knochen
vom Aufstieg und wir haben zwei Stunden viel Spaß beim gemeinsamen
Spiel ;-) Leider ist das Beweisfoto von mir mit ein paar Chilenen
verschwunden, die es gemacht hatten und zu denen der Kontakt abgerissen
ist.
 Mönche
des Klosters Tengboche spielen Volleyball, Everest-Region, Nepal
Einer der Mönche zeigt mir anschließend
noch das Kloster und erzählt, dass ein Großteil des alten Klosters
vor einigen Jahren durch einen Brand, verursacht durch einen Kurzschluß,
total zerstört wurde. Man hat das Kloster zwar mit viel Mühe wieder
aufgebaut, aber das alte Flair und viele Kunstschätze wurden leider
unwiderbringlich zerstört.
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 Begegnung
mit Buddha, Kloster Tengboche, Everest-Region, Nepal
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 Nepal
- Wo Shiva auf Buddha trifft einzigartiger Bildband mit eindrucksvollen Fotos sowie inspirierenden Texten und
Zitaten von Dieter Glogowski
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Verglichen mit vielen kleinen Klöstern,
denen man in der Everest-Region begegnet und die nur wenige Mönche
beherbergen, ist Tengboche deutlich größer. Die Berge im Hintergrund
und Unmengen von Ringelblumen auf der das Kloster umgebenden Mauer
vermitteln eine sehr schöne Atmosphäre.
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 Kloster
Tengboche, Everest-Region, Nepal
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Da es diesen Nachmittag nicht ganz so
neblig ist wieder die vergangenen Tage, habe ich einen schönen Blick
auf die umliegenden Berge. Einer meiner Volleyball-Mönche lädt mich
noch ein, am nächsten Morgen um 7 Uhr an ihren Morgengebeten und
-lesungen teilzunehmen. Das nehme ich natürlich gerne an!
 Blick
auf den Himalaya vom Kloster Tengboche, Everest-Region, Nepal
Der Abend klingt langsam aus - heute
mit dem traditionellen Gericht Dhal Bat: Reis mit Gemüsecurry und
Linsen. Ich gehe früh ins Bett, um morgen ausgeschlafen zu sein.
und hier geht's zum siebten
Tag, der Etappe von Tengboche nach Dingboche...
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