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Die heutige Tagesetappe ist einiges
kürzer als gestern, nur ca. 6 km, dafür haben wir aber auch 600
Höhenmeter zurückzulegen, denn das Handelszentrum der Everest-Region,
Namche Bazar, liegt bereits auf 3.440 m. Die Region wird auch Khumbu
genannt. Wir brauchen 4 - 5 Stunden für die Tour.
Nach dem Frühstück verabschiede ich mich
herzlich von der netten Besitzerin der Mount Kailash Lodge. Jetzt
fängt die Trekking-Tour so richtig an. Am Ortsausgang treffen wir
auf ein großes Tor, den Eingang in den Sagarmatha Nationalpark.
Hier ist eine Eintrittsgebühr in Höhe von 10-20 Dollar zu entrichten
und jeder Besucher muss sich außerdem registrieren. Große Plakate
warnen vor der Höhenkrankheit, beschreiben die Symptome und
geben Verhaltensratschläge.
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 Eingang
zum Sagarmatha Nationalpark, Everest-Region, Nepal
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 Nepal
- Wo Shiva auf Buddha trifft einzigartiger Bildband mit eindrucksvollen Fotos sowie inspirierenden Texten und
Zitaten von Dieter Glogowski
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Beim Eintritt in den Park bin ich etwas irritiert,
hatte ich doch damit gerechnet, dass wir von jetzt an nur noch bergauf
laufen würden: es geht zunächst einmal in ein Tal herunter. In den
nächsten Tagen muss ich mich daran gewöhnen, das die Tagesetappen
in der Regel aus vielen "ups and downs" bestehen, so dass
die tatsächlich gelaufenen Höhenmeter deutlich mehr sind als die
reine Differenz zwischen Start- und Zielpunkt.
Im Tal müssen wir mehrfach den Bhote
Kosi Fluss überqueren auf zum Teil abenteuerlich aussehenden Hängebrücken.
Zum Glück bestehen die meisten von ihnen inzwischen aus neueren
Stahlkonstruktionen - schanken tun sie allerdings trotzdem. Gelegentlich
sieht man ein paar Meter weiter noch die Überreste der alten Hängebrücke
und ist dankbar für die Neuerungen der Technik!
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 Nepal
- Bildband Der wunderschöne Bildband ist genau das Richtige
für Nepalfreunde, untergliedert in Bilder und Texte zu Land und Leuten
bzw. Berge und Trekking |
 Hängebrücke
im Sagarmatha Nationalpark, Everest-Region, Nepal
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Der Anstieg aus dem Tal heraus nach
Namche Bazar hinauf ist extrem anstrengend. Durch einen Erdrutsch
ist der eigentliche Weg verschüttet worden, so dass man sich einen
matschigen Trampelpfad steil bergauf quälen muss. Ich bin dankbar
für meine Trekkingstöcke und den einen oder anderen Baumstamm, der
ein bisschen Halt gibt zum Hochziehen. Die Porter, die zum Teil
über 80 kg schwere Lasten von einem Ort zum anderen tragen,
tun mir unendlich leid, wie sie sich in ihren Badeschlappen den
rutschigen Pfad hinauf quälen und nach Luft ringen.
 Steintreppen
hinauf nach Namche Bazar, Everest-Region, Nepal
Das letzte Stück wird dann vom Gelände her
etwas einfacher, denn der matschige Trampelpfad geht in Steintreppen
über. Diese sind zwar nicht weniger steil, aber deutlich leichter
zu begehen.
Nach knapp fünf Stunden Gehzeit sind wir endlich
in Namche Bazar angekommen, dem Handelszentrum der Khumbu-Region.
Hier oben gibt es Telefon und Internet über Satellit sowie einen
Hubschrauber-Landeplatz. Ich übernachte in der bekannten Khumbu
Lodge, die leider rappelvoll ist und dementsprechend laut. Hier
treffen sich alle Nationen von Franzosen über Engländer hin zu Australiern,
Chilenen und Deutschen.
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Namche Bazar, Everest-Region, Nepal
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Bei einem kleinen Akklimatisierungs-Spaziergang
ein paar Meter höher hinauf genieße ich den Ausblick auf den Ort
mit leichten Schuhen und ohne Gepäck. Diese kleinen Ausflüge nach
der eigentlichen Tagesetappe haben sich bewährt, denn sie erleichtern
dem Körper die Anpassung an die Höhe, indem man nochmals einige
Höhenmeter mehr macht, dann aber wieder auf einer niedrigeren Höhe
schläft.
und hier geht's zum vierten
Tag, der Etappe von Namche Bazar nach Thame...

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