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Am dritten Tag machen wir einen Ausflug zur
Bat Cave, einer Fledermaushöhle ausserhalb von Pokhara.
In der Nähe gibt es auch noch die Tropfsteinhöhle Mahendra Gufa, doch
diese sparen wir uns, weil sie laut Reiseführer nicht wirklich sehenswert
ist.
Der Ausflug zur Fledermaushöhle entpuppt sich als
wirklich spannend. Am Eingang spricht uns ein Nepalese an und bietet an,
uns für ein paar Rupien durch die Höhle zu führen. Wir akzeptieren,
gehen hinein - und stehen erstmal im Dunkeln! Beleuchtung gibt es hier
nicht. Leider auch keine Taschenlampen, die man (lt. Reisführer angeblich)
leihen kann. Unser Guide sprintet eifrig los und kommt zurück mit zwei
Kerzen für uns, die von der Größe unseren Christaumkerzen entsprechen.
Als er meinen irritierten Gesichtsausdruck sieht, sprintet er wieder
los. Ich denke "prima, jetzt holt er endlich eine Taschenlampe!".
Er kommt aber leider ohne Taschenlampe zurück, stattdessen mit zwei
Blättern eines Baums, durch die er die Kerzchen steckt, damit wir uns
nicht mit dem herunterlaufenden Wachs die Finger verbrennen ;-)
Wir nehmen's mit Humor und starten auf unsere Erkundungstour
durch die Höhle. Nach wenigen Metern kommen wir in eine große Kammer,
in der hunderte von Fledermäusen unter der Decke hängen. Zum Glück interessieren
sie sich überhaupt nicht für uns und bleiben regungslos!

Unser eifriger Guide schlägt vor, uns noch die
nächste - nicht im Reiseführer genannte - Fledermaushöhle zu zeigen.
Klingt spannend, also stimmen wir zu. Nach einem flotten Fußmarsch
von 15 bis 20 min (die Nepalesen sind unglaublich schnell in ihren Flip-Flops!)
stehen wir vor einem großen Loch in der Erde, mitten
im freien Feld abseits der Stadt. Die Höhle wird von einer nepalesischen
Familie verwaltet, die direkt nebenan wohnt und uns mit einer Taschenlampe
versorgt. Jetzt fängt das Abenteuer an!
Deutsche Sicherheitsexperten hätten beim Anblick
dieser Höhle wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen
und diese sofort für die Öffentlichkeit gesperrt. Wir kraxeln über Steine,
zwängen uns durch Öffnungen im Fels, bei denen kaum der Rucksack mit
hindurch paßt und arbeiten uns so immer weiter vor ins Innere der Höhle.
Ohne das grenzenlose Vertrauen in die Ehrlichkeit dieser Menschen
wären wir schon lange wieder umgedreht!
Irgendwann stehen wir endlich in einem etwas größeren
Raum und schon schwirren hunderte von Fledermäusen aufgeregt um unsere
Köpfe herum. Man hört nur das Flattern und Fiepen und spürt durch den
Luftzug, dass hier einiges in Bewegung ist. Unglaublich, dass es durch
das ausgeklügelte Radarsystem der Fledermäuse zu keinerlei Zusammenstößen
kommt! Nachdem wir noch ein paar Fotos geschossen haben (schwierig in
der Dunkelheit und bei den bewegten Objekten ;-), machen wir uns
an den Ausstieg. Hilfe! Wieder nur ein Loch in der Erde und irgendwo
am Horizont etwas Licht. Keine Treppe, keine Leiter... da hilft
nur klettern!
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 Nepal
- Trekking Guide Bietet auf knapp
200 Seiten einen guten Querschnitt über
die verschiedene Trekking-Gebiete und -Touren
in Nepal
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Aber wir kommen - zwar dreckig, aber wohlbehalten
- wieder aus der Höhle heraus und belohnen uns mit Kaffee und Kuchen
in Mike's Cafe. Danach ist nur noch packen angesagt und früh ins Bett
gehen, denn am nächsten Tag ist um 5.30 Uhr Abfahrt vom Hotel und um
7 Uhr startet der Flieger nach Jomsom. Dann geht's endlich los auf die
eigentliche Trekking-Tour!
und hier geht's los zur Trekking-Tour in Annapurna...
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