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Heute ist tatsächlich der letzte Tag der Trekking-Tour.
Leider läßt sich die Zeit nicht zurückdrehen und wir müssen wieder nach
Hause. Wir bekommen zum Abschied nochmal eine völlig klare Sicht auf
die Berge und sehen zum erstenmal den Fishtail in voller Größe.
Beim
Frühstück auf der Terrasse unserer gepflegten Lodge besprechen wir die
letzte Route.

Um 8 Uhr geht es dann los in Richtung Narayangat,
wo wir von einem Bus eingesammelt und nach Pokhara zurückgebracht werden.
Auf dem Weg begegnen wir wieder vielen Kindern, die oft ein Stück mit
uns laufen und hoffen, doch noch ein paar Rupien oder Süßigkeiten zu
ergattern.

Wir halten uns zurück und verteilen nur gelegentlich ein
paar Vitaminbonbons.
Unterwegs bin ich neugierig und muß doch noch einmal
testen, welches Gewicht unsere Porter jeden Tag für uns getragen haben.
Unter großem Gelächter schultere ich das Paket von unserem Träger Jagat,
der zwei Tourenrucksäcke zusammengeschnürt hat plus seinen kleinen on
Top.
Es dürften gut 30 Kilogramm sein. Mit dieser Last größere Strecken
kontrolliert zu laufen ist unvorstellbar (zumindest für mich ;-))! Dankbar gebe ich die Rücksäcke
für die letzte Etappe wieder ab. Das Trinkgeld hat sich Jagat jedenfalls
redlich
verdient!

Auf dem Weg sehen wir noch einmal, wie tief
das Flusstal in die Berge eingeschnitten hat. Kleine Höfe mit Terrassenfeldern
liegen am Wegesrand.
Über endlose Steintreppen marschieren wir lange steil bergab. Die Knie
fangen so langsam an weh zu tun.

Abgelenkt wird man aber immer wieder durch die schöne
Landschaft oder durch besondere Lichtspiele zwischen Sonne und Wolken.
Es ist, als würde sich auch der Himmel von uns verabschieden wollen.

Dann ist es leider so weit: wir haben Naranyangat
erreicht, den Endpunkt unserer Trekkingtour. Das wuselige Treiben an
diesem zentralen "Busbahnhof" ist ein Schock nach 10 Nächten absoluter Ruhe
in den Bergen. Wir laden das Gepäck ein und fahren mit einem Kleinbus in
etwa 1 1/2 Stunden nach Pokhara zurück.
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 Ghandruk,
Annapurna, Nepal
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Beim Hotel angekommen heißt es Abschied nehmen von
unseren Trägern, denn die werden heute noch den Nachtbus nach Kathmandu
zurück nehmen, während wir morgen früh in den Touristenbus steigen.
Alle sind traurig, daß diese schöne Zeit jetzt endgültig vorbei ist
und daß man sich von lieb gewonnenen Menschen verabschieden muss. Was
tröstet:
es kann ja jederzeit ein Wiedersehen geben, denn der Jomsom Trek ist nicht
die einzige Trekkingroute in Nepal!
Wir fahren am nächsten Tag mit dem Touristenbus nach
Kathmandu zurück. Das quirlige Thamel ist nach den 10 Tagen Trekking
die absolute Reizüberflutung - enge Gassen, hupende Autos und Rikshas,
Abgase, Menschenmassen... Was wir allerdings genießen: endlich mal
wieder ausgiebig duschen, Haare waschen (riecht das Pfirsichshampoo
gut!) und saubere Klamotten anziehen! Auf der Tour kann man sich
damit irgendwie arrangieren, weil es allen genauso geht. Aber sobald
man wieder in der "Zivilisation" ist...
Wir
kaufen in Thamel die letzten Souvenirs (Rajesh hilft uns bei den Preisverhandlungen)
und steigen am nächsten Morgen in den Flieger
zurück nach Deutschland. ...im Gepäck Unmengen von Fotos und unvergessliche Eindrücke von
einem liebenswerten
Land und seinen Menschen - und von einer beeindruckenden Bergwelt, auf die wir
beim Heimflug noch einen letzten Blick werfen können!
Genau diese Kombination ist es, die dieses Land für
mich so einzigartig macht... und ich weiß schon jetzt, daß ich nicht das letztemal dort
gewesen sein werde ;-)

NAMASTE - hallo und auf Wiedersehen -
Nepal!
und hier geht's weiter mit
Tipps zu Reiseführern über Annapurna
und Nepal...
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