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Die heutige Tagesetappe ist leichter als die gestrige.
Es geht nach Tatopani, das für seine heißen Quellen bekannt ist. Wir
freuen uns jetzt schon darauf, die schmerzenden Beine im heißen Wasser
zu entspannen!
Über lange Natursteintreppen geht es tiefer in die Schlucht
hinein. Die Wege werden schmaler, was gelegentlich zu Problemen führt,
wenn eine der vielen Muli-Karawanen entgegenkommt. Insbesondere auf
den schmalen, schwankenden Hängebrücken ist hier Vorsicht geboten. Da
hilft nur eins: schnell wieder zurück ans rettende Ufer!

Wir sind beeindruckt und entsetzt zugleich, welche
Mengen (Volumen und Gewicht) auf dem Rücken von Menschen an uns vorbeigeschleppt
werden. Ganze Getränkekästen, Gasflaschen, Dosen, Zigaretten etc. Das führt dazu,
dass man wesentlich bewußter Dinge wie eine Flasche Cola oder ein Snickers
zu sich nimmt, da man weiß, welchen Weg diese Luxusgüter genommen haben!
(Kleine Anmerkung am Rande: Es ist durchaus ratsam,
beim Kauf eines Snickers o. ä. auf das Mindest- haltbarkeitsdatum zu schauen...
es könnte schon zwei Jahre abgelaufen sein ;-))
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 Nepal
- Trekking Guide Bietet auf knapp
200 Seiten einen guten Querschnitt über
die verschiedene Trekking-Gebiete und -Touren
in Nepal
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Dieser Teil der Schlucht ist sehr interessant, denn
die Findlinge am Wegesrand werden immer größer und der Strom, der sich
durch's Flusstal schlängelt, wird immer wilder. Hier ist jetzt deutlich mehr
Wasser zu finden als das dünne Rinnsal im oberen Bereich des Kali Gandaki.

An einem rauschenden Wasserfall in Rukse Chahara (1.630
m) machen wir Mittagspause. Das Rauschen des Wassers entspannt und macht
müde. Jetzt sind es noch ca. 2 1/2 Stunden bis nach Tatopani - aber
der Weg wird leichter.
In Tatopani kommen wir uns vor wie im Paradies. Der
Ort ist sehr langgezogen und besteht fast nur aus Lodges. Unsere
Lodge hat einen schönen Garten mit Bananen-, Mandarinen- und Orangenbäumen
und wir gönnen uns einen frisch gepressten O-Saft.

Danach heißt es "Badehose/Bikini an" und
ab zu den heißen Quellen, die hier aus dem Boden sprudeln und die den
Namen dieses Ortes prägen (tato = warm, pani = Wasser). In einem großen Becken tummeln sich Nepalesen
und Trekker, Frauen wie Männer, und haben einen riesen Spaß in
dem heißen Wasser.
Von Zeit zu Zeit muß man sogar raus, damit man sich keine Brandblasen
holt ;-)
....aber unsere müden Muskeln sind uns dankbar! Anschließend heißt es nur
noch ein bißchen relaxen, Abendessen und ab ins Bett.
und hier geht's weiter zum 7. Tag im Annapurna Gebiet...
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