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Wir verlassen Marpha um halb acht und machen uns auf
den Weg nach Ghasa, wo wir gegen halb fünf ankommen wollen. Doch zunächst
einmal stehen wir "im Stau", da eine Schafherde den Weg versperrt.
Ein bißchen Geduld, ein paar Fotos von dem Schafknäuel - und schon
geht es weiter!

Der Weg durch das steinige Flussbett kommt uns endlos
vor. Wir wechseln ein paarmal die Seite und versuchen, auf den wenigen
Steinen im Fluss Halt zu finden. In einem kleinen Dorf am Fluss machen
wir Mittagspause, genießen es, für eine Stunde die Füße hochzulegen
und beobachten amüsiert, in welchem Zustand die wenigen Fahrzeuge, die
man hier überhaupt noch sieht, unterwegs sind.
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 Traktor
in Tukuche, Annapurna, Nepal
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Bei Lete verlassen wir das bis dahin relativ ebene Flusstal und
beginnen unseren Abstieg in die Kali Gandaki Schlucht. Riesige Felsbrocken
säumen den Weg und die Landschaft wieder immer grüner. Unterwegs begegnen
uns Hühnerhändler, die lebendes Geflügel und Eier in den Dörfern verkaufen.

Unsere Lodge in Ghasa ist relativ einfach, das Essen
ebenfalls (Gemüsecurry aus 100 % Kartoffeln) und das Geschirr nicht
unbedingt sauber. Dafür gibt es einen schönen Garten! Aber heute ist uns
alles relativ egal, denn wir sind
müde von dem langen steilen Tagesmarsch und freuen uns auf's Bett.
Letzteres
ist auch die beste Entscheidung, denn im 5-Minuten-Abstand fällt der
Strom aus, Kerzen werden angezündet, bringen aber nicht unbedingt viel
Licht. Dann ist der Strom wieder da, Kerzen aus, 5 Minuten später wieder
an... es wird uns zu unruhig!
und hier geht's weiter zum
6. Tag...
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