Die Höhle von Pindaya und die farbenfrohe Landschaft im Osten von Myanmar

Im Osten von Myanmar sind die Farben bunter, das wird für uns wahr auf der Weiterfahrt ab Heho.
Auch im Osten des Landes, in Pindaya und am Inle-See, erwarten uns faszinierende Sehenswürdigkeiten...

Nach unvergeßlich schönen Tagen in Mandalay und Umgebung, fliegen wir am Montag, den 03.12.2018 über ein Nord-Süd-gerichteten Gebirge nach Heho, wo uns ein kleinen Flughafen auf 1.175 m Höhe über dem Meer erwartet. Noch von Hand und mit Handwagen wird unser Gepäck entladen und kann ein paar Meter weiter auch von uns in Empfang genommen werden. Unser neuer Fahrer erwartet uns schon. Und sogleich fahren wir los und erst mal ist der Weg das Ziel.

Khin führt uns über eine Nebenstraße in den Nordwesten in Richtung der Höhlen von Pindaya. Eine tolle Idee, sehen wir doch unglaublich schöne Farben und Landschaften unterwegs!


Bauern dreschen den Reis auf einem Feld im Osten von Myanmar
Bauern dreschen den Reis auf einem Feld im Osten von Myanmar
Kühe auf einer Weide vor einer farbenfrohen Landschaft in Myanmar
Kühe auf einer Weide vor einer farbenfrohen Landschaft in Myanmar
Eine einsame Landstraße mit einem alten Pickup im Osten von Burma
Eine einsame Landstraße mit einem alten Pickup im Osten von Burma
Wir fahren über eine Nebenstraße durch tolle Landschaften von Heho nach Pindaya

Aus wir ein Duzent Bauern auf dem Feld sehen, stoppen wir für eine kurze Pause. Khin unterhält sich mit den Bauern und fragt höflich, ob wir fotografieren dürfen. Eine wunderschone Idylle. Wir fühlen uns ein wenig wie auf der Fahrt durch die Toskana. Als wir ein Stückchen weiter friedlich grasende Rinder auf eine farbenfrohen Wiese sehen, denken wir es ist das Paradies!

Eine Stunde später kommen wir schließlich im Ort Pindaya auf 1.210 m Höhe Süden des Shan-Staates an. Unser Ziel, die Kalkstein-Höhlen von Pindaya befinden sich am westlichen Berghang gut 120 Meter höher. Dort erwartet uns ein Parkplatz sowie ein markanter und mit vielen eher kitschig wirkenden Figuren besetzter Eingangsbereich. Um zum eigentlichen Eingang zu kommen gibt es weitere Treppen oder zwei gläserne Aufzüge. Der erste Eindruck ist etwas gemischt.

Schon am Eingang fällt uns unter anderem eine riesige Spinnenfigur auf. Der Legende nach erzählt uns Khin wurden sieben Prinzessinen von der Spinne in der Höhle gefangen. Ein Prinz tötete die Spinne mit Pfeil und Boden und durfte darufhin eine der Prinzessinen zu Gemahlin wählen. Das erklärt die sieben weiblichen Figuren.


Panorama der Landschaft um die Höhlen von Pindaya in Myanmar
Panorama der Landschaft um die Höhlen von Pindaya in Myanmar

Dabei gibt es nicht nur die Kalksteinhöhle zu bewundern, nicht umsonst ist der Ort auch eine buddhistische Pilgerstätte.
Oben angekommen genießen wir erst einmal die tolle Aussicht auf das Städtchen Pindaya und den gleichnamigen See in schönsten Farben. Die roten Dächer über den Pilgertreppen lassen den Berghang wie aus einem Märchen wirken.

Direkt vor dem Aufgang in die eigentliche Höhle entrichten wir das Eintrittsgeld in Höhe von 3.000 Kyat pro Person und staunen nicht schlecht als wir die Höhle - natürlich wieder barfuß - betreten. Wie des öftern kostet das Fotografieren oder Filmen nochmals extra (300 Kyat).

Schon direkt nach dem Eingang sehen wir hunderte von zumeist goldenen Buddhas. Praktisch auf jedem Felsvorsprung der Höhle einer. Man kommt kaum dazu die Höhle selbst zu bewundern. Es ist eine große und tiefe Tropfsteinhöhle mit vielen großen Stalaktiten und Stalagmiten sowie einem Netz von gefließten Gängen das bis tief in den Berg hinein führt.
Hier gibt es mehr als 8.000 Buddha-Statuen aus verschiedenen Materialien und Größen. Sie zieren die zieren die Wände, Gänge und meisten Felsvorsprünge in diesem faszinierenden Labyrinth.


Der Eingang der Höhle von Pindaya in Myanmar
Der Eingang der Höhle von Pindaya in Myanmar
Mehrere Tausend Buddha-Figuren stehen in der heiligen Höhle von Pindaya
Mehrere Tausend Buddha-Figuren stehen in der heiligen Höhle von Pindaya
Eine Wand voller goldener Buddhas in der Kalksteinhöhle von Pindaya
Eine Wand voller goldener Buddhas in der Kalksteinhöhle von Pindaya
Die Höhle von Pindaya mit ihren über 8000 Buddhas ist eine echte Sehenswürdigkeit

Ein wirklich magischer Ort, der auch danach strebt UNESCO Weltkulturerbe zu werden!

Im Anschluß schauen wir uns im Ort Pindaya noch einem Schirmbauer bei seinem Handwerk. Es ist sehr imposant zu sehen, wie geschickt er das Holz mit den Händen und mit einer "manuellen" Drehmaschine bearbeitet. Die Maschine ist genial einfach, eine Kordel ist verbunden mit einem biegsamen Bambusstab und einem Fußpedal. Wow! An das sich schnell drehende Werkstück hält er ein Stecheisen, um so die Dreharbeit zu erledigen. Es ist sehr imposant wie schnell der Mann dabei ist. Respekt!

Als zweites Handwer besuchen wir eine kleine Shan-Papier-Herstellung. Hier klopft eine Frau Papyrusmasse so dass die im Wasser mit Blüten eingelegt und dann getrocknet werden kann. Im Anschluß wird sie entweder so verkauft oder in Schirme eingebaut oder bemalt. Ein sehr schönes Mitbringsel!


Eine Frau klopft Papyrusmasse so dass die im Wasser ausgelegt und dann getrocknet werden kann
Eine Frau klopft Papyrusmasse so dass die im Wasser ausgelegt und dann getrocknet werden kann
Der Schirmmacher in Pindaya nutzt eine manuelle Drehmaschine, um die Holzstücke zu erstellen
Der Schirmmacher in Pindaya nutzt eine manuelle Drehmaschine, um die Holzstücke zu erstellen
Wunderschöne handgemachte Schirme gibt es in Pindaya zu kaufen
Wunderschöne handgemachte Schirme gibt es in Pindaya zu kaufen
Handwerkskunst in Pindaya im Osten von Myanmar

Danach fahren wir mit dem Auto in Richtung Südosten weiter nach Nyaung Shwe am Inle See, der letzten Station unserer Myanmar-Rundreise. Dort machen wir eine wunderschöne Rundfahrt zu den Dörfern am Inle-See und schauen uns auch die Bezirkshauptstadt Taunggyi an...

 

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