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In Waren angekommen suchen wir den Stellplatz "Steindorf Sabath".
Wir finden ihn ziemlich zentral und bezahlen für eine Nacht 11,-- Euro einschließlich
Strom und Kurtaxe.
Es ist noch Vormittag. Vom Platz haben wir einen kurzen Weg
und sind in ca. 10 Minuten in der Innenstadt. Waren hat 22.000 Einwohner und
liegt direkt am Nordufer der Müritz und am Südufer des Tiefenwarensees. Wir sind sehr erstaunt über die
schöne, gepflegte Stadt am Müritzer See. Er ist der größte Binnensee Deutschlands.
Der
Müritz-Nationalpark liegt gleich vor den Toren der Stadt.
Es
gibt in Waren die Georgenkirche und die Kirche St. Marien. Am Rathaus, einem mächtigen
Backsteinbau und am Stadthafen,
einem herrlichen Promenadeplatz mit vielen Terrassencafes, schlendern
wir entlang. Im Altstadtcafe gönnen wir uns Kaffee und Kuchen. Später haben
wir noch Lust auf ein leckeres Fischbaguette im Fischlokal am Stadthafen.

Wieder im Wohnmobil angekommen studieren wir Prospekte und laufen dann nochmals
in die Stadt um für morgen den Fahrradweg zu erkunden. Zum Abendessen gibt
es gebratenen Lachs, Nudeln und Gurke in unserem fahrbaren Untersatz.
Ein Rest von Wein muß auch noch getrunken werden bevor wir uns zur Ruhe begeben.
Morgen wollen wir von hier aus mit dem Fahrrad fahren und bleiben deshalb eine weitere Nacht hier
am Stellplatz in Waren.
29.09.2005: Ca. 8 Uhr kommt hier am Platz das Bäckerauto. Diese Gelegenheit
nützen wir und es gibt frische Brötchen zum Frühstück. Mit dem Frühstück können
wir uns Zeit lassen. Es fängt wieder an zu regnen und es ist sehr frisch. Nachdem
es aufgehört hat können wir ca. 11 Uhr starten. Wir wählen wegen des Wetters
eine kleinere Tour aus und fahren um den Tiefwarensee.
Der Weg ist ausgeschildert
und geht meist durch Wald am See entlang mit einigen Ausblicken. Nach einer
guten Stunde haben wir die kleine Rundtour beendet und sitzen schon wieder bei
Cappucchino und Brezeln in Waren in einem Cafe. Der Blick schweift hinaus auf
die großen Wasserflächen des Müritzer Sees. Sämtliche Seen sind irgendwie miteinander
verbunden. Es gibt viele Ausflugsschiffe, die Fahrten auf der Mecklenburgischen
Seenplatte anbieten.

Das Wetter macht sich und wir radeln weiter. Es geht am Müritzer See entlang
Richtung Röbel. Der markierte Fahrradweg beginnt am Hafen und entpuppt sich
als eine abwechslungsreiche Strecke. Wir kommen am Campingplatz Waren vorbei
und wollen weiterfahren bis zu einem Aussichtspunkt bei Klink. Am Weg sind immer
wieder Holzunterstände mit Tischen und Bänken.

Leider können wir unser Ziel
nicht ganz erreichen, das Wetter macht uns wieder einen Strich durch unsere
Rechnung. Wir müssen umkehren. Bei Nieselregen, der immer stärker wird, kommen
wir ca. 15 Uhr in Waren an, ziehen uns im Wohnmobil um und machen Cappucchino.
Dazu genießen wir einen Mohnkuchen. Später machen wir noch einen kleinen Einkauf
im nahen Supermarkt.
Den Abend verbringen wir im Wohnmobil mit Abendessen, Tee und später
Wein trinken sowie Kreuzworträtseln. Erst am späten Abend hört es auf zu regnen.
Dann "Gute Nacht"!
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