Wir kommen mit unserem eleganten Metro-Bus im Bus-Terminal in der Nähe
von Chinatown an.
Von weitem konnte man schon den einen oder anderen Blick
auf die KL-Tower werfen.
Wir sind gespannt.
Wir laufen weiter in Richtung Maybankgebäude und finden mit der Traveller
Moon
Lodge eine preiswerte Unterkunft (RM 28).
Chrishna, der indische Vorsteher der Räumlichkeiten ist sehr freundlich.
Er deckt uns gleich mit einigen Ratschlägen zur Fortbewegung ein.
Es ist früher Nachmittag und sehr schwül. Wir
beschließen den Tag zu nutzen, um die nördlich Kuala Lumpur
gelegenen Batu Caves zu besichtigen.
Der Bus Nr. 11 bringt uns dahin. Umringt von Affen
und Tauben erklimmen wir die ca. 200 Stufen und bewundern die riesige heilige
Höhle.
Anschließend findet sich - nach einigem Warten -
schließlich
ein 11er-Bus, der uns wieder in die Stadt bringt.
Wir machen
uns frisch, Essen eine Kleinigkeit und sind schon sehr gespannt auf den
berühmten Nachtmarkt von Kuala Lumpur, der bei uns fast vor der Haustüre
liegt.
Dort gibt es wirklich alles. T-Shirts, Kleider, Hosen, Uhren, Brillen, Schmuck,
Gameboys, CDs (Audio, Video, PC), ... und zu Preisen, die einem das Nichtkaufen
schwer machen. Zudem ist durch geschicktes Handeln noch eine ordentliche
Spanne drin.
Da kostet manches dann nur noch 80%, 60%
oder sogar 40% des Ursprungspreises. Für westliche
Einkäufer mehr oder minder ein Schlaraffenland...
Am nächsten Morgen haben wir Sonnenschein und laufen an der Jamek-Moschee
(Geburtsstätte von KL) vorbei in Richtung KL Tower.
Vorsicht, man muss den Berg von Süden kommend rechts umlaufen, die Straße links
führt weit oben in eine Sackgasse :-(
Aber auch wir finden zu Fuß den Weg hoch zum KL Tower. Inzwischen nassgeschwitzt
bummeln wir zur Akklimatisierung durch die Shops beim
Tower.
Eine Eintrittskarte zum Aussichtsdeck kostet 8 RM, also nichts
wie hoch auf die 276 m hohe Aussichtsplattform. Der
Hochgeschwindigkeitsfahrstuhl bequemt sich dabei nicht Stockwerke oder Meter
zu zählen, er zählt nur in 50m-Schritten und das ganz schon
geschwind...
Oben angekommen bietet sich ein phänomenaler Blick rundherum. Wir lassen
uns Zeit, trinken beim höchsten McDonald einen Iced Nescafé und
entdecken von oben einige interessante Gebäude, so auch das HardRock
Café Kuala Lumpur.
Dort gibt es wirklich alles. T-Shirts, Kleider, Hosen, Uhren, Brillen, Schmuck,
Gameboys, CDs (Audio, Video, PC), ... und zu Preisen, die einem das Nichtkaufen
schwer machen.
Zudem ist durch geschicktes Handeln noch eine ordentliche
Spanne drin.
Da kostet manches dann nur noch 80%, 60%
oder sogar 40% des Ursprungspreises. Für westliche
Einkäufer mehr oder minder ein Schlaraffenland...
Wir steigen wieder
herab von Hügel und marschieren weiter Richtung Pertronas Twin-Towers. Im Einkaufscenter daneben sehen wir uns etwas um und sind dann
verwundert, dass es auch hier eine billige und gute Möglichkeit
zu Essen gibt.
Hinter den Towers von Kuala Lumpur ist ein großzügig angelegter Park mit Wasserspielen
und Kinderspielplatz. Von hier aus bekommt man die beiden Gebäude endlich
mit
dem Foto zu fassen.
die koloniale Railway Station von Kuala Lumpur,
Malaysia
Dafür überrascht uns
ein ordentlicher Regenschauer und wir sitzen eine Weile im Park fest. Auf dem Heimweg schauen wir beim HardRock Café vorbei und genehmigen
uns bei stark gekühlter Umgebung einen Drink (T-Shirts gibt's billiger
auf dem Nachtmarkt).
Obligatiorsch
war dann nach dem Essen am Abend ein weiterer Gang über
den Nachtmarkt. Man stöbert halt gerne...
Am nächsten Morgen stiefeln wir los in Richtung Railway Station. Luftlinie
ist der auch gar nicht so weit weg, nur die für
Fußgänger sehr hinderliche Straßenführung lies das
Ganze etwas dauern.
Es handelt sich hierbei um den 1910 von der
britischen Kolonlialverwaltung erbautes Bauwerk, das eher an einen
Palast aus 1001 Nacht erinnert, als an einen simplen Bahnhof.
Weiter ging's zum Nationalmuseum weiter südwestlich. Wir waren an diesem
Tag fast die einzigen Touristen, die
dort vorbeischauten.
Der Eintritt betrug schlappe 1 RM p.P. So ergab es sich
dann, dass wir gefragt wurden, wo wir herkommen und ob wir nicht ein
Bild von einer Schulmädchengruppe machen möchten.
Zwei Jungs aus
der Klasse wollen dann für sich auch noch ein Bild mit uns... wem es
gefällt... :-)
Wir überlegen uns kurz, ob es sich lohnt ins Planetarium
zu gehen. Die nächste Vorführung startete
jedoch erst spät und so gingen wir weiter in die Lake Gardens von Kuala
Lumpur.
Die grüne Lunge von Kuala Lumpur ist eine 6,5 ha große
Parkanlage, die aus mehreren Gärten, Seen und Tierparks besteht und
ist sehr sehenswert.
Wir schlendern durch die Parksträßchen, durch einen Hibiskus-
und Orchideengarten, vorbei an einer Schmetterlingsfarm (7 RM) und einer Vogelvollere mit integriertem
Imbissrestaurant.
Wer alles sehen möchte kann für die Lage Gardens schon einen ganzen
Tag einplanen.
Nördlich angrenzend steht das Nationalmonument. Es ist die
Heldengedenkstätte des Landes und erinnert an den Kampf gegen die
kommunistische Guerilla in den 50er Jahren erinnern.
Als Abschluss des Tages ging's zum Sonnenuntergang nochmals auf den
KL Tower zur Aussichtsplattform. Dieses Mal blieben wir oben, um Kuala Lumpur bei Nacht zu sehen.
Ein einmaliges Erlebnis. Allein die Twin-Towers aus
nächster Nähe und derart beleuchtet zu sehen ist die 8 RM für
die Fahrt nach oben ein weiteres Mal wert...
Da wir von oben das immens beleuchtete Sultan-Abdul-Samad Gebäude sehen,
beschließen wir - unsere Füße wollten nicht mehr - uns mit
dem Taxi zum Padang Merdaka fahren zu lassen. Dieser Palast bei Nacht ist
ebenfalls etwas, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Wer sich übrigens für den Formel 1
Circus in Sepang bei Kuala Lumpur interessiert, sei auf die entsprechende
Seite von tourism
malaysia verweisen. Die Rennstrecke liegt direkt am
Flughafen, also ca. 75 Kilometer weg von der Innenstadt.
Über Chrishna reservierten wir bei "Fathers Guesthouse" gleich ein Zimmer
bei unserem nächsten Ziel, den Cameron Highlands. Hotelopia hat übrigens auch
viele günstige und gute Kuala Lumpur
Hotels.
Von KL ging's zuerst
nördlich bis Tapah und dann eine langgezogene interessante Bergstrasse
hoch bis nach Tanah Rata...
Alle Informationen über den Urlaub in Singapur sowie Routen und Tipps für Malaysia wurden
von uns sorgfältig geprüft. Trotzdem kann es sein, dass Angaben zu Touren, Wegstrecken,
Verlauf, Länge oder Sehenswürdigkeiten für die Reise nach Malaysia nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.