die Nationalflagge von Libyen, Afrika

  Libyen -
ein Reisebericht über Sand und Dünen der Sahara

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Die Altstadt von
Ghadames -
das Weltkulturerbe in Libyen 

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Von Nalut in Richtung Süden führt eine gut ausgebaute Teerstraße nach Ghadames. Die Landschaft ist karg und die Route verläuft über hunderte Kilometer schnurgerade, lediglich begleitet von Elektroleitungen die ab und an "die Seite wechseln". Ca. 40 Kilometer vor Ghadames steuern wird den See von Mzezem an.

Das von Tamariskenbüschen umgebene Gewässer soll 55 Meter tief sein. Der See liegt in einer Ebene aus Sand, Steinen und kleinem Buschwerk. In der Entfernung sind Hügelketten und Dünen zu erkennen. Die Abendstimmung ist  toll. Der Vollmond spiegelt sich in der glatten Oberfläche des Sees. Wir entzünden unser erstes Lagerfeuer. Ich bedaure, dass wir keine Marsh-Mallows eingekauft haben.

Ghadames in Libyen

Am folgenden Tag bekommen wir gegen Mittag Besuch von drei Einheimischen. Auch sie machen es sich am See gemütlich und fangen umgehend an zu kochen. Wir sind perplex, als einer der Männer mit einer Pfanne voll Fleischklösschen auf uns zu kommt. Er ist erst zufrieden als wir seine Speise alle mehrfach gekostet und für gut befunden haben. Wir machen uns bald danach auf den

Ghadames selbst hat eine wunderschöne Altstadt. Sie gehört zum Weltkulturerbe, weshalb hier rege Restaurationsarbeiten im Gange sind. Der von Mauern umgebene Stadtkern ist von Gärten umringt. Wir erkunden die verwinkelten Straßen und spähen durch Schlitze von Holztüren. Die Moscheen werden alle noch genutzt. Als wir durch die halbdunklen Gänge schleichen, sind Gebete aus der einen Richtung und Gesänge aus der anderen zu hören.

Wie schon in Nalut, zeigt sich auch hier aus dem Nichts ein freundlicher, unaufdringlicher Führer.  Er erweist sich als sehr passioniert und berichtet kompetent über das Leben von damals: Früher lebte in der Umgebung von Ghadames der Nomadenstamm des Königs Nimrod. Der Sage nach hatte sich eines Tages ein Stammesmitglied in der Wüste verirrt. Er ritt tagelang ohne Wasser umher und gab schließlich auf. Als er sich zum sterben niederlegte schlug seine treue Stute mit dem Huf fest auf den Wüstenboden. Aus der Erde schoss kühles, klares Wasser. Es bildete sich eine Oase die nach dem Ereignis "Ain el Fras - Stutenquelle" benannt wurde.  Die Stutenquelle liegt heute im Zentrum der Altstadt von Ghadames.


Die Stadt selbst ist in drei Etagen angelegt. Die unterste bildet ein Netz aus Gassen, das die einzelnen Häuserblocks miteinander verbindet. Die Frauen, die ihre Häuser nicht verlassen durften, wechselten über die Dachterassen von Gebäude zu Gebäude. Eines der Wohnhäuser ist als "Musterhaus" zu besichtigen. Von dort aus kann man auch auf die Dächer der Stadt klettern. Im Licht der untergehenden Sonne ein spektakulärer Anblick!


 
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