Wer in die Fluten des nur ca. 5 m breiten Ungetüms
stützt, dem gebe ich noch ca. 1 Sekunde zu leben, bevor er (oder sie)
am
einem Felsen zerschmettert wird!
Über der Höhle mit den Wassermassen hat sich aus Kalkstein
eine Terrasse gebildet, über der sich in graziler Weise mehrere kleine
Wasserfällchen und Becken gebildet haben. Genial! Wir sind da bei 20°C
Lufttemperatur und leichtem Regen trotzdem Baden gegangen, es war einfach
zu
beeindruckend!
Nach unserem Lunch ging's weiter zur Lanquín-Höhle. Sie
besteht aus drei Ebenen, die oberste ist begehbar und riesengroß.
Bisher
hat man das Ende noch nicht gefunden und manche vermuten, dass der Ursprung
der Höhle in Mexico ist. In der mittleren Ebene fließt der
Cahabón-River und darunter gibt es scheinbar nochmals eine Ebene.
Wir folgten unserer 'Höhlenforscherin', eine Taschenlampe im Mund
- der Generator für das Licht geht nicht und es ist stockdunkel. Meist
braucht man beide Hände, da es viele enge und glitschige Stellen hat
und auch Klettersteige zu bewältigen sind. Beeindruckend!
Nach den knapp
zwei Stunden Heimfahrt sind wir geschafft und sehen aus wie Bauarbeiter.
Warme Duschen sind angesagt...
Die Busfahrt von Cobán nach Flores wurde uns schon in Mexiko
und Belize ausgeredet. Es gibt scheinbar öfters Überfälle,
speziell auf dieser 12 Stundenfahrt. Ok.
Wir fahren mit dem Bus morgens um
5.00 Uhr los nach Guatemala Stadt und bekommen um 12.00 Uhr einen Flug mit
einer modernen (!) Zwei-Propellermaschine nach Flores. Und das für schlappe
$30 pro Person...
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