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Die bekannte
Ferieninsel Rab beherbergt schon seit über 100 Jahren Touristen aus aller Welt.
Schon von Weitem blicken wir auf das Eiland und stellen
fest, daß auch hier auf der Seite, die den Festlandbergen zugewandt ist, kahle
Felsen blinken.
Die Bora läßt, wo sie sich austoben kann, keine Pflanzen wachsen.
Auf Rab geht es in den Felsen höher und
über eine Bergkante. Dahinter zeigen sich kleine Wälder und Weinkulturen.

Wir suchen einen Bade- und Übernachtungsplatz, fahren zweimal
eine schöne Bucht an und können aber nicht parken. Dann lassen wir die Stadt Rab vorerst links liegen und fahren durch eine grüne Landschaft hinaus zum bekannten
langen Sandstrand von Lopar, der entsprechend besucht ist. Beim Campingplatz
Lopar finden wir einen Stellplatz zur Übernachtung. Er liegt direkt am flach
abfallenden Sandstrand und ist deshalb sehr kinderfreundlich.
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Wir staunen über das riesige Strandareal und
laufen weit hinaus im flachen Wasser. Es ist wie Wattwandern im hohen Norden
bei allerbester Aussicht. Nach dem Bummel im Wasser, laufen wir am Strand. Freizeiteinrichtungen
aller Art, Lokale und Souvenierstände sind reichlich vorhanden. Wegen seiner
Größe, 1500 Meter lang, ist der "Paradiesstrand" auch in der
Hochsaison nicht völlig überlaufen. Am Abend suchen wir ein kleines Lokal im
Ort auf. Die Berge
hinter der großen Badebucht werden von der untergehenden Sonne rötlich angestrahlt.
Im Wohnmobil
angekommen heißt es dann "Gute Nacht" in Lopar.
 14.09.07: Heute verbringen wir den ganzen Tag am Strand.
Wir wandern im
Wasser, das etwas angestiegen ist (wegen Ebbe und Flut) den gesamten Strand ab bis zu einem Bootshafen. Dahinter entdecken wir
erneut eine weite Bucht mit Felsformationen. Hier geht es teils auf Sand, teils
steinig ins weniger flache, klare Wasser. Die Bergkulisse hinter der schönen
Bucht gibt ein prächtiges Bild ab. Auch am Nachmittag verlockt uns das klare
Wasser wieder zum Baden oder zum Sonnen am Strand. Den schönen Badetag lassen
wir in einer Pizzeria im Ort ausklingen.

15.09.07: Nach gutem Frühstück wollen wir uns nun die Stadt Rab anschauen,
deren Altstadt eine über 2000 Jahre alte Geschichte hat. Das befestigte Museumsstädtchen mit seinen vier Glockentürmen als Wahrzeichen
liegt auf einer Landzunge. Für 5 Kuna können wir außerhalb der
Stadt parken und laufen in die City. Wir pilgern durch eine Fußgängerzone mit
vielen Geschäften und Ständen. Wir kommen an einen idyllischen
Hafen mit schöner Uferpromenade und schlendern entlang. Bunte Boote und Jachten liegen
vor Anker.
Durch einen kleinen Park geht es auf Steintreppen hoch
zu einem Kloster und gleich daneben zum bedeutendsten Bauwerk der Stadt, dem
dreischiffigen Dom Sv. Marija Velika aus dem 11. Jahrh., der vom
Papst persönlich im Jahre 1177 geweiht wurde.
Anschließend folgt eine hübsche Gasse und ein Kirchturm, den man für 5 Kuna
besteigen kann. Es geht abenteuerlich über kleine Treppen hoch. Belohnung ist ein phantastischer Ausblick auf das Meer, die Stadt mit den vielen
Türmen und den Hafen. Rab wird auch die Stadt der Türme genannt. Der malerische Ort mit den vier Kirchtürmen gilt als einer
der schönsten an der kroatischen Adria.
Nach der Aussicht vom Turm bummeln wir entlang schöner und
enger Gassen wieder hinunter zum Hafen. Ein Straßencafe verführt uns zur Einkehr. Entlang der hübschen Uferpromenade werden wir
auf der linken Seite von einer Reihe Souvenierständen begleitet.
Die Fahrzeuge werden gestartet und die Stadt Rab liegt hinter
uns. Wir fahren durch eine grüne Landschaft und treffen nach der Bergkante
wieder auf kahle von der Bora gezeichnete Felsen. Die Straße führt
uns mit tollen Ausblicken hinunter zum Fährhafenstädtchen Misnjak.
Nach Bezahlen von 192 Kuna verlassen wir die Insel Rab und werden
hinübergesetzt aufs Festland. Auch diese kleine Seereise ist ein Hochgenuß. Das Wetter paßt
und die Aussicht ist einfach phantastisch. Auf dem Festland bäumt sich
die mächtige Kette des Velebit-Gebirges auf.
weiter nach Senj, Rijeka und Opatia
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