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07.09.07: Gegen Morgen regnet es
wieder kräftig und ist kalt.. Wir machen den Strom ab, wir entsorgen,
bezahlen beim Auschecken 188 Kuna für Übernachtung und sind ca. 10 Uhr wieder
am Parkplatz bei Station 2. Gut angezogen und mit Schirmen ziehen wir los auf Plitzwitzer Seen-"Tour F".
Mit dem Elektroboot werden wir über den See mit kristallglarem Wasser
gebracht. Dort steigen wir in ein größeres
Schiff und werden ca. 1/2 Stunde entlang eines Sees gefahren zum Ausgangspunkt
unserer Wanderung.
Beim Bootsanleger beginnt wieder ein weitverzweigtes Netz
von Bohlenwegen und Pfaden, die uns abermals in ein einzigartiges Reich aus anmutigen
Seen, urwüchsigen Wäldern, kleinen Bächen, schleierartigen Wasserfällen oder immer wieder schäumenden Kaskaden
führen. Sie fallen stufenweise ineinander.

Dazwischen ist alles bewachsen mit
Farnen und Moos. Die Strecke ist aufregend. Wir schauen und staunen.
Sogar mit Regenschirm in der einen
und Foto in der anderen Hand genießen wir den herrlichen, erholsamen Spaziergang.

Nun bewegen wir uns plötzlich in
einer phantastischen Bergkulisse. Wir werden an die Landschaft in Karl-May-Filmen
erinnert und Winnetou könnte um die nächste Ecke kommen. Die Krönung bildet der vom Fluß Plitwitca gespeiste große Wasserfall,
der sich 76m tief über einen scharfen Felsabbruch in die Tiefe ergießt.

Nach dem großen Wasserfall überqueren wir auf einer langen
Brücke aus Stegen den Fluß Plitvica und steigen auf der anderen Seite in Serpentinen
empor. Dabei haben wir die phantastische Gelegenheit, alles noch einmal von
oben zu genießen.
Auch der zweite Tag im Plitwitzer Seengebiet ist ein
Hochgenuß. Wir können gut verstehen, daß jedes Jahr unzählige Menschen herkommen
und über diese Naturschönheit staunen. Der Weg ist gut angelegt und die Streckenführung
überaus interresant. Wahrscheinlich wäre auch ein weiterer Tag hier im Plitwitzer
Seengebiet mit phanatastischen Eindrücken gefüllt.Unser aussichtsreicher Weg führt
uns zur Station 1. Von dort
werden wir mit dem Shuttle Bus (Panoramabahn) wieder zurückgefahren zur Station 2.
Mit vielen tollen Eindrücken, die
unvergeßlich sind, verabschieden wir uns dann vom Nationalpark Plitwitzer
Seen. Wir fahren bei Regen durch eine einsame Gegend Richtung Gospic.
Ähnlich einer Paßstraße, schrauben wir uns höher. Am
Straßenrand sehen wir im karstigen Hochland Ziegen oder weiden Schäfer ihre
Schafherden. Rechts der
Straße weist ein Schild auf "Minen" aus dem vergangenen Krieg hin.
Es geht nun tiefer und bald
fahren wir durch Gospic. Die Stadt ist das Zentrum hier im Hinterland.
Uns fallen viele Supermärkte auf, wie Konzum, Billa, Plodine, Lidl ist auch
vertreten sowie kleinere Geschäfte. Im Ort suchen und finden wir einen Übernachtungsplatz auf einem großen Platz in der Ortsmitte beim Konzum und
schlafen nach einem "Lauffener Schoppen" gut.
08.09.07: Konzum hat am Morgen schon auf und wir können einen kleinen
Einkauf machen.
Bei einem Spaziergang sehen wir uns in der Stadt um.
Wir sehen sehr viele Bombeneinschläge an
Häusern. Hier muß heftig Krieg gewesen sein!

Wieder auf der Straße sehen wir am
Ortsrand in einer fast ländlichen Gegend viele
kleine Häuser.
Wir gelangen auf eine schöne Hochfläche mit Schafherden,
rechter Hand blicken wir in eine Berglandschaft.
weiter zur Insel und Stadt Pag
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