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Ein weiteres großes Juwel des Sibeniker Dalmatien ist der
dem Festland vorgelagerte Nationalpark der Kornanten. Es handelt sich
um eine schöne Inselgruppe von ca. 140 Inseln und Riffen im Mittelmeerraum,
die nahezu unbewohnt sind.
Sie
werden nicht viel besucht, da sie nur auf dem Seeweg durch eine längere
Schiffsreise zu erreichen sind. Auf diesem Seeweg gibt es wegen der vielen
Riffe auch viele Leuchttürme. Bootsbesitzer finden Restaurants und zwei schön
gelegene Marinas vor.
Somit haben wir den östlichsten Teil
unserer Gesamttour erreicht und fahren grob wieder in Richtung Westen. Von Sibenik sehen wir nicht sehr viel.
Die Industriestadt hat 45.000 Einwohner und liegt sehr schön am Meer, was wir
etwas später beim Rückblick sehen können.
Ich hätte mir sehr gerne den Hafen
und die Altstadt von Sibenik angeschaut. Die UNESCO hat
sie unter ihren Schutz genommen. Hervorstechendes Merkmal der Stadt ist der
prachtvolle Dom Sv. Jakov.

Auf der Küstenstraße lassen wir Vodice links liegen. Aus dem früheren Fischerdorf an einer schönen Bucht ist ein Touristenort
mit langer lebhafter Hafenpromenade geworden. In sehr schöner Küstenlandschaft
biegen wir vor Pirovac links ab. Wir wollen auf die Insel Murter,
die durch einen Kanal und Straße mit dem Festland verbunden ist.
Am Eingangstor
zur Insel Murter mit seinen malerischen Fischerorten befindet sich der Ort Tisno. Nach Tisno geht
es höher. Auf dem Bergkamm hat man grandiosen Blick auf die
Inselwelt des Nationalparks Kornaten und aufs Festland.Wir
kommen in den Ort Murter und finden erst ganz am Ende des Ortes am Hafen und Badeplatz einen
Parkplatz, der gleichzeitig unser Übernachtungsplatz sein soll.
 Am Abend bummeln wir durch kleine
Gassen ins heute am Sonntag belebte Städtchen Murter. Viele Kneipen und kuschlige Tavernen
laden am zentralen Platz ein. Wieder am Wohnmobil angekommen, ist
Nachtruhe angesagt.
10.09.07: Die Sonne scheint in Murter auf der Insel Murter. Um 8.30
Uhr touren wir weiter.
In Betina finden wir wieder erst am Ortsende am Hafen
einen Parkplatz. Auch hier giibt es eine große Badebucht.
Wir laufen durch die sauberen, engen und schlichten Gassen in den Ortskern mit
seinen grauen Steinhäuschen und einer Kirche mit einem Zwiebelturm.
Unsere Route führt uns auf der Insel Murter wieder zurück über Tisno aufs Festland.
Dort geht es auf der Küstenstraße Richtung Zadar. An den Küstenorten Prosika und Drage kommen wir vorbei. Wir fahren
auf der Adria magistrale weiter. Ein Wegweiser zeigt links ab nach Biograd. Biograd, südlich von Zadar, einem hübschen Fischerort mit blumengeschmückter Hafenpromenade.
Wir parken am Orsrand von Zadar und fahren mit einem sehr
vollen Bus in die Innenstadt. Die Stadt Zadar hat fast 100.000 Einwohner, ist seit 3000 Jahren Zentrum der Region und hat
ein antikes Straßenraster. Das Häusermeer zieht sich kilometerlang der Küste
entlang. Wir ziehen vorbei an vielen, teils alten Hochhäusern und dann
wieder im Gegensatz dazu an modernen Neubauten. Alle Supermärkte sind wieder
reichlich vorhanden. Außer Plodine, Billa, Mercator usw., fallen uns auch wieder
Lidl und sogar ein Schild "Kaufland" auf. Nur Aldi fehlt noch!

Vom
Busbahnhof aus laufen wir in die Altstadt, die auf einer Landzunge liegt. Wir kommen an riesigen Baustellen vorbei. Auf einer schönen,
breiten Fußgängerbrücke überqueren wir einen Meeresarm und kommen dem alten
Stadtkern näher.
Wir prominieren dem Hafenbecken entlang,
wo allerlei Boote und Jachten im Wasser liegen. Geschäfte und viele Verkaufsstände
säumen den Weg. Restaurants mit Tischen und Stühlen unter großen Sonnenschirmen
laden zu einem Besuch ein. Durch ein steinernes Tor schreiten wir in die Innenstadt
und auf geradem Weg kommen wir auf einen großen Platz, den Narodnj trg,
wo sich die Stadtwache und das prachtvoll verzierte Rathaus befinden.
Wir bummeln durch eine breite Gasse mit herrlich blank gelaufenen
Pflastersteinen, Geschäften und Ständen, hinauf und gelangen zu einem Ensemble
von Sehenswürdigkeiten.
weiter zum zweiten Teil Küste bei Zadar und Nin
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