|
Wir fahren weiter Richtung Porec. Immer wieder sieht man Oliven oder Wein angebaut in roter Erde, die es hauptsächlich an der Westküste der Halbinsel gibt. Große Werbeschilder weisen auf Porec hin.
Wir parken etwas außerhalb und laufen in die auf einer kleinen Landzunge erbaute
Stadt.

Sie zählt zu den bekanntesten und ältesten Touristenorten Istriens und
wurde 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
An
ihrer fast 20 km langen Riviera befinden sich eine Reihe komfortable Ferienkomplexe.
Die Wasserqualität ist bestens. Das Stadtbild von Porec bilden
mittelalterliche Türme und Mauern. Es ist eine Stadt zum Bummeln.
Wir sehen viele sehenswerte Gassen, schön gestaltete Plätze, hübsche Winkel
und Fassaden. Bedeutendstes Baudenkmal von Porec ist die Euphrasius-Basilika aus dem 4. bis 6. Jahrhundert.

Das prachtvolle Gotteshaus birgt reiche Kunstschätze.
Glanzvoll präsentieren sich die wertvollen Mosaiken.

Sie befinden sich an der
Vorderseite und an den Innenwänden. Sie gehören zu den besterhaltenen Werken
dieser Kunst in der Welt. Während des Sommers werden
jeden Freitag Konzerte klassischer Musik in der Basilika geboten. Vom stattlichen
Glockenturm genießt man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer.
Auf der Küstenstraße kommen wir nach Vrsar. Der
Ort ist durch seinen FKK-Campingplatz international bekannt. Wir halten beim
Campingplatz Osera. Er liegt traumhaft schön am Meer. Wir suchen einen schönen
Stellplatz aus und machen noch einen Abendspaziergang im Altstadtkern von Vrsar
Wir durchlaufen
die kleine Stadt auf dem Hügel. mit ihrer Kirche
Sv. Martin aus dem 12. Jahrhundert.
29.08.07: Nach dem Frühstück fahren wir weiter. Vrsar liegt am Eingang zum Fjord "Limski-Kanal". Beim Parkplatz über dem Fjord können von einem kleinen Aussichtsturm
aus in den langgestreckten Kanal blicken. Er zieht sich ca. 10 Kilometer durch
unberührte Landschaft ins Land hinein. Die aus diesem Fjord kommenden Austern sind eine besondere
Spezialität.
|

|
 ADAC
Reisemagazin Kroatien
|
Am Parkplatz sind allerhand Stände
aufgebaut. Es gibt verschiedene Schnäpse und Liköre oder speziellen Käse zu
kaufen. Wir probieren einiges und machen auch einen kleinen Einkauf vom flüssigen
Souvenier vom Limski-Fjord. Danach folgt ein kleiner Abstecher zu den
Häusern am Fjord, wo wir in einem Restaurant einkehren.

Die Straße führt uns nun höher durch
viel Laubwald. Teilweise zeigt sich die Landschaft macchiaartig. Wir steuern
nun die historische Stadt Rovinj an. Vor der Stadt finden wir einen Parkplatz
.Wir laufen den kurzen Weg in das Bilderbuchstädtchen Istriens
und haben bald einen
Panorama-Blick auf die auf einer Halbinsel im Meer auf einem Hügel zusammengedrängte
Stadt aus der ein mächtiger Kirchturm ragt.Viele Souvenierstände säumen den
Weg in der Stadt. Mit herrlichem Blick auf die Altstadt bummeln wir am Hafen
vorbei über einen schönen Obstmarkt.
An der malerischen Hafenpromenade herrscht den ganzen Tag
lang ein lebhaftes Treiben. Nun geht es höher, wir nähern wir uns dem
alten Ortskern von Rovinj. Das herrliche alte Kopfsteinpflaster glänzt wie frisch poliert
und ist wunderbar erhalten.
Wir tauchen ein in ein Gewirr sehr enger und malerischer
Gassen. Aus dem einstigen Piratenort ist schon lange ein Touristenmagnet geworden.
Die schon viele hundert Jahre alten Gemäuer strahlen einen eigenartigen Charme
aus. Wir laufen die Gassen hoch bis zum höchsten Punkt und zur Kirche Santa
Euphemia (Anfang 18. Jahrh.) mit ihrem schlanken, 60 m hohen Kampanile und
genießen vom Hof der Kirche die herrlichen Ausblicke auf das blaue Meer und
die vorgelagerten Inseln. Man kann auch auf den Turm hinaufsteigen und weit
über Land und Küste blicken.

Wir sind sehr beeindruckt vom hübschen mittelalterlichen Städtchen. Bei unseren Wohnmobilen angekommen bezahlen wir 75 Kuna Parkgebühren (über 10 Euro) für 2 1/2 Stunden.
Auf unserem Weg Richtung Pula kommen wir nach Fazana. Der Küste von Fazana vorgelagert
liegen hier die Brijuni-Inseln, ein Archipel, der 14 Inseln umfaßt und im Jahre
1983 zum Nationalpark erklärt wurde. Die Sehenswürdigkeiten in diesem Teil von
Istrien
sind vielfältig.
Im Hafen von Fazana kann man eine Schiffahrt
(ohne Auto) nach Brijuni buchen

Zwischen den Orten Peroy und Barbariga auf einem großen
Parkplatz am Strand finden wir unseren heutigen Übernachtungsplatz.. Fischerboote liegen im Wasser und
in der nahen Standbar halten wir Einkehr..
30.08.07: Gut gefrühstückt verlassen
wir den schönen Platz und fahren noch in den Ort Barbariga um den Felsenplattenstrand
anzuschauen. Danach geht’s wieder zurück und nun aber Richtung Pula.
weiter in den Süden von Istrien - Pula und Medulin
|