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Pula mit vielen Hochhäusern
und vielen Neubauten lassen wir zunächst rechts liegen und rollen nach Medulin bei Pula. Pinien, Weinreben, Wiesen, Büsche oder Brachland begleiten uns. Hier
steuern wir den Campingplatz "Medulin" an.
Er hat eine phantastische
Lage mit einer kleinen vorgelagerten Insel, schönen Plätzen mit Pinien und einem
kleinen Sandstrand. Doch er ist sehr teuer (29 Euro/Nacht) und die schattigen
Plätze sind belegt. Wir fahren ein kleines Stückl weiter zum Campingplatz Kazela,
ebenfalls in Medulin. Hier bezahlen wir 18 Euro für 1 Übernachtung und machen
es uns gemütlich.

Die Sonne scheint und es ist sehr
dämpfiges Wetter. Um 14.10 Uhr können wir vom Campingplatz aus für 14 Kuna mit
dem Bus nach Pula fahren. Pula ist die größte Stadt Istriens und hat 82.000 Einwohner.
Sie liegt tief im
Süden und ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Istriens. Die Hafenstadt
mit zahlreichen Werften ist eine lebendige Touristenstadt. Große Hotels
in Istrien, Feriensiedlungen,
Campingplätze, ein großes Sportangebot, Nachtleben, die Jachthäfen usw. locken
viele Besucher an.

Das berühmteste und verwegenste Bauwerk Pulas ist die römische Arena, das Amphitheater aus dem
1. Jahrh. Früher
bot sie 23.000 Besuchern Platz. Das Volk sah sich blutrünstige Gladiatorenkämpfe
oder sogar Seeschlachtenspektakel in der gefluteten Arena an. Heute können bis
zu 12.000 Menschen in romantischer Atmosphäre Konzerte und glanzvolle Opernaufführungen
genießen. Die Kulisse wird heute auch gerne für Hochzeitsfotos genommen.
Die eindrucksvolle Arena beschreibt
die Form einer Ellipse und die Ausmaße sind gigantisch (132m x 105m). Sie trägt
auf dem Unterbau zwei Stockwerke mit Arkaden, die bis zu 45m Höhe aufragen.
Die Arena ist täglich von 8-21 Uhr zu besichtigen. Wir laufen um das mächtige,
eindrucksvolle Gebilde und machen Fotos von allen Seiten.
Pula ist das lebendige Herz von Istrien mit einer 3000-jährigen
Geschichte und kann sich eines eindrucksvollen Kulturerbes rühmen. Wir laufen
entlang dem Hafen und in die Gassen der Fußgängerzone.
Dann stehen wir vor der Kathedrale Sv. Marija aus dem 15. Jahrh. mit angebautem Glockenturm.

Ein weiteres gut erhaltenes Relikt der imposanten Stadtgeschichte ist der Triumpfbogen
der Sergier am Ende der Fußgängerzone.
Um 16.20 Uhr bringt uns der Bus wieder
zum Campingplatz Kazela nach Medulin.
Nach kurzer Pause machen wir uns
fertig und gehen im Campingplatz zum Badestrand. Auch hier kommen wir nur mit
Mühe ins Wasser über rutschige, glitschige Steine trotz unser neuen Badeschuhe.
Zum Campingplatz gehören herrliche kleine
Pools auf
erhöhtem Platz. Hier können wir uns problemlos im Wasser aalen. Den Abend verbringen
wir vor unseren Wohnmobilen bei Essen und Wein.

31.08.07: In der Nacht kommt starker
Wind auf.
Es ist sehr frisch und fängt an zu regnen. Unser geplanter Badetag fällt ins Wasser, wir packen zusammen und touren weiter.
weiter in den Osten von Istrien
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